Genau deshalb würde ich dieses Gemotze im Ansatz streng unterbinden: Mir wäre das Risiko zu hoch, dass sich die Hunde wegen so einer Lappalie ernsthaft in die Wolle kriegen und schlimmstenfalls noch verfeinden.
Beiträge von terriers4me
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Hier ebenfalls: Freiflug beim ersten Ansatz, Donnerwetter obendrauf, und dann Sofaverbot, bis der Hund verstanden hat, wer hier die Ressourcen kontrolliert . Das wäre mir sonst viel zu heiß.
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Bei Ochsenziemer im Ganzen muß man ziemlich so aufpassen wie bei Knochen, damit der Rest bloß nicht am Stück abgeschluckt wird. Hat meinem Terrier schon zu einem ungeplanten Tierarztbesuch verholfen, aber zu unserem ganz großen Glück hat sie das Riesenstück unbeschadet verdaut. Hat mir aber echt dazu gereicht, um sie nie wieder auch nur einen Moment aus den Augen zu lassen - da war der Riesenknochen der Vorgängerin streßfreier.
Als ziemlich unkaputtbar hat sich hier auch Kaminholz Eiche erwiesen. Das hat der Jungterrier Stück für Stück aus dem Brennholzkorb geholt und präzise total entrindet. Das war auch nicht ohne und deshalb unter Dauerüberwachung, und es ging nur, weil der Hund einmal nicht ans splitterverdächtige Holz selbst ging (obwohl Eiche sehr fest ist) und zum anderen auch das winzigste Stückchen pieselig wieder ausspuckte.
Das würde ich nicht nachmachen, und ich erwähne es nur, weil es ein so schönes Beispiel für einen Hund war, der wirklich nur um des Kauens willen kaute, Futter spielte da keine Rolle. Gemeinerweise waren alle gekauften Kauwurzeln völlig egal, es ging einzig um diesen Spaß, endlos die Rinde abzunagen, durchzukauen und auszuspucken. Klang und sah aus wie im Sägewerk, und ich war wirklich froh um den Steinfußboden. Als der Hund älter und gesetzter wurde, gab er das Hobby zum Glück auf.
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Man muß dann nur später aufpassen, wenn die lieben Kleinen irgendwann keine Lust mehr auf das ewige Spazierengehen haben:
Für 350 Euro Taschengeld: Mädchen (11) verkauft Hund beim Gassi gehenEssenbach (Bayern) – Hundsgemein: Weil eine Elfjährige keine Lust auf die Gassi-Runde hatte, hat sie kurzerhand den Familienhund auf offener Straße verkauftwww.bild.de -
Solange das "Leben" noch da ist, wächst alles nach. Mein Terrier hat sich in der wilden Jugend derart viele Krallen beschädigt (Stichworte: Kahlfrostboden, Renngalopp, 180 Grad-Wendung...) dass inzwischen die Mehrzahl nachgewachsen ist. Kein Problem.
Fehlt aber auch die Spitze vom Krallenbein, also vom Knochen, kommt da nichts mehr. Das war bei unserem großen Rüden der Fall und für den Hund derart lästig, dass der Zeh später amputiert werden mußte.
Bein Terrier lautete übrigens der Rat unserer TÄ: nur zum Laufen verpacken ,sonst soviel Luft dran lassen wie nur möglich, und jeden Abend ein Pfotenbad mit grüner Seife (aufgelöster Schmierseife), weil das säubert, desinfiziert und entzündungshemmend wirkt. Hat bestens geklappt, hier ist immer alles schnell und ohne weitere Beschwerden abgeheit.
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Die Hündin meiner Freunde landete mit sowas in der TiHo, Gefahr einer Magenruptur, sobald das Zeug aufquillt. Die war allerdings auch so voll, dass sie aussah wie eine Schildkröte mit Locken. Musste gezielt kotzen und bekam vorsichtshalber sogar nochmal den Magen gespült.
Wenn das Futter aber eh nicht aufquillt und er es zu vertragen scheint, würde ich da weiter gar nichts machen. Von einem einzigen Exzess wird er ja nicht gleich dick,
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Ich denke, das Problem liegt ganz woanders als beim Pinkeln, nämlich darin, dass der Hund sein "Territorium", sprich, seine Besitzansprüche plus Rückendeckung immer bei sich halt, nämlich in Leine plus Halter.
Mit so einer Rückversicherung läßt sich einfach wunderbar das Maul aufreißen, und wenn man richtig Glück hat, pöbelt Frauchen sogar noch mit. Mobiles Heimspiel sozusagen, besser als am Zaun. Es hat schon seinen Grund, dass viele Angeber (die echt Aggressiven nehme ich hier ausdrücklich aus!) ohne Leine plötzlich ausgesprochen friedfertig werden.
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Wir hatten das Problem in Ansätzen auch...
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt....konnten es aber durch ausschließlich positive Verstärkung noch rechtzeitig umlenken. Der Trick war, dem Terrier zu zeigen, dass Reiher, Eichhörnchen & Co doch eine vergleichsweise mickrige Belohnung sind und die Verfolgung von Beute mit Bodenhaftung, etwa dem Briefträger, meist höherwertige Resultate erzielt:
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt....und zack! waren das Problem beseitigt und der Impuls umgesteuert. Völlig gewaltfrei. Jedenfalls für den Baum. Den Briefträger konnten wir leider nicht mehr fragen. :
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Noch viel trauriger, wenn du die Geschichte des Vaters gelesen hast: Das alte Pony war über Nacht sicherheitshalber immer eingesperrt, der Wolf hat einfach gewartet, bis es morgens rauskam, und dann zugeschlagen.