Beiträge von terriers4me

    Bei den beiden Videos von Wolfsangriffen auf behirtete Herden hier in der Ecke hat einmal der Schäfer die Hunde angeleint dicht bei sich und die sagen keinen Mucks, obwohl Herrchen regelrecht tobt und aggressiv auf den Wolf zugeht.

    Bei der zweiten Attacke läuft der Hütehund Richtung Wolf,der ein Schaf gepackt hat ,die Schäferin schreit sich die Seele aus dem Leib, und der Hund läßt sich zum Glück abrufen.

    Das klingt beides nicht, als hätten die Schäfer irgendeinen Zweifel, was für die Hunde fällig wäre, sollten sie in Wolfsnähe kommen - und beim ersten Beispiel wissen die Hunde das wohl auch.

    Ich bin auch sehr gespannt, was da rauskommt und hoffe immer noch, es war ein Hund. Allerdings unwahrscheinlich: Es ist haargenau die Ecke, in der der sehr engagierte Wolfsberater aufgab, weil seine Sorgen vor wachsender Übergriffigkeit der um die 30 Wölfe in der Region nicht ernstgenommen wurden.

    Wolfsberater Kück kündigt Rücktritt an
    Das ist schon ein Hammer: Der für den Landkreis Cuxhaven zuständige Wolfsberater Hermann Kück hat zum 30. November seinen Rücktritt…
    www.nord24.de

    Ohne euch jetzt zu kennen, würde ich fast glauben ,dass das Herz deiner Frau schon entschieden hat, wenn sie Angst davor hat, mit dem Hund alleine rauszugehen.

    Das wäre genau die Art von Bauchgefühl, auf die ich unbedingt hören würde, denn sie liegt auch rational richtig: Das, was der Hund da jetzt zeigt, ist höchstwahrscheinlich erst die Spitze des Eisbergs. Sobald er sicher weiß, dass Revier und Bezugspersonen (zu) ihm gehören, wird er da nochmal kräftig drauflegen.

    Pardon my French, aber so, wie ihr selbst den Hund beschreibt, klingt das in Kombination mit Anfängern nach einem vorhersehbaren Desaster. Mit der Zeit und den Nerven, die ihr braucht, um diesen Hund (ist der übrigens so unsicher, wie er auf dem Bild wirkt?) so hinzubekommen, wie ihr ihn gerne hättet, könnt ihr mit richtig viel Freude mehrere gut sozialisierte Welpen großziehen.

    Und die Gefahr,dass es schiefgeht, ist riesig. weil hier die Grundvoraussetzung schon fehlt: das Vertrauen und das Selbstvertrauen, zumindest bei deiner Frau. Sicher kann ein Hund Baustellen haben, die man gut hinkriegt - aber von vornherein mit Angst aus der Tür zu gehen, geht gar nicht, zumal es schnell einen Teufelskreis in Gang setzt, weil der Hund dann erst recht schützen will.

    Dann: "Hat mit Katzen gelebt" heißt erstmal überhaupt nichts darüber ,wie er sich während dieses Zusammenlebens verhalten hat und was er macht ,sobald ihm das Revier wirklich gehört- auch da wäre ich vorsichtig.

    Und letztens: Ist mit dem "Wurm" etwa Herzwurm gemeint, und wurdet ihr ganz deutlich aufgeklärt, was das bedeutet? Falls nicht, wäre das für mich schon ein "unseriös" -Zeichen.