Beiträge von Didi04

    Hallo Susanne,


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    ignorieren.... nimm dir Zeit, ein Buch und Kopfhörer mit...
    anleinen....einschränken ( Situation unterbinden )
    versuchen, dass dein Hund dich so ernst nimmt und respektiert, dass er diesen Quark lässt und dir nicht auf der Nase rumtanzt...

    Anleinen mache ich auf Anraten von lillameja seit drei Tagen, mit sehr guten Erfolg. Es dauert tatsächlich nur 2-3 Sekunden (keine Übertreibung!) bis Luna aufhört. Insofern werde ich diese Methode weiterhin anwenden. Hoffe sehr, dass es den erhofften Effekt haben wird!

    Zitat


    .... das nennt sich Freilauf...
    .... und sie macht es auch beim Spaziergang, beim Sitzen an der Parkpank und
    im Training...macht 4

    Sorry, dass ich nicht den Fachjargon benutze (finde das Freilauf sowas von von Freigang hat, unser Hund ist ja nun auch kein Sträfling;)

    Allerdings muss ich dich da korrigieren, während des Spaziergangs und an der Parkbank verhält sich Luna völlig normal, während des Spiels/ Trainings hat sie es auch erst 2 oder 3 mal gemacht. Deshalb eben für mich eine spezifische Situation.

    Es war mir nicht bewusst dass ich nicht offen gefragt habe. Wenn ich den Eindruck erweckt habe möchte ich um Entschuldigung bitten, das war nicht meine Absicht.
    Ich habe in meinem allerersten Thread doch geschrieben was wir schon alles probiert haben, da waren die Standards doch schon aufgeführt.
    Den letzten Satz finde ich übrigens nicht besonders charmant. Es zwingt dich doch keiner an der Diskussion teilzunehmen. Wenn du es tust finde ich das sehr aufmerksam, allerdings sollten wir doch immer die Netiquette beachten.

    Trotzdem vielen dank für deine Erläuterung und die weiterführenden Links. Werde sie mir bei Gelegenheit mal zu Gemüte führen!

    Didi

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    Warum sieht sie dein Verhalten als Belohnung?

    Weil es eine Art von Aufmerksamkeit ist - und das findet sie anscheinend belohend.

    Das würde ja heißen, dass sie JEGLICHES Verhalten (inklusive Ignorieren...) als Belohnung ansehen könnte. Das ist mir zu pauschal.

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    Ja, das ist klar, dass dir niemand eine Antwort speziell auf euch bzw. deinen Hund geben konnte.

    Denn das was der Hund als Belohnung ansieht, hängt stark von dem Hund ab ;)

    Der eine ist total verfressen und findet Futter absolut toll...


    Hallo LasPatitas!

    Danke für deine umfangreiche Antwort.
    Leider geht das in die falsche Richtung. Was du schreibst ist mir völlig klar, in diese Richtung hat meine Frage nicht abgezielt.

    Mir ging es um die Frage warum mein Hund in dieser besonderen Situation mein Verhalten als Belohnung/ Bestätigung sieht. Das war ja die Erklärung Einiger hier für ihr Verhalten.

    Um das vorweg zu schicken: wir hatten immer Hunde und haben uns auch immer viel mit ihnen beschäftigt. Ich würde behaupten dass wir über einen Anfängerstatus was Hundererziehung angeht hinaus sind.
    Wir haben Hundeschulen besucht, Bücher gelesen wie Calming Signals, Das andere Ende der Leine, Hundeerziehung 2000, um nur mal einige zu nennen, und haben damit auch schon viel erreichen können.

    Ich finde es toll, dass sich viele so rege beteiligen und mir hilft die Auseinandersetzung damit echt viel weiter! Mir sind einige Dinge viel klarer geworden alleine vom drüber nachdenken. Dafür kann ich ja gar nicht genug danken!

    Nur: Es ist eben sehr schwierig einen Rat zu einer Situation zu geben, wenn man weder Hund, noch Situation, noch Hundehalter kennt. Ich kenne die Situation ja am besten, und deshalb filter ich logischerweise die Antworten heraus, die mir nicht passend erscheinen für dieses Problem. Ich möchte allerdings auch nicht jeden Ansatz ganz verwerfen, wenn ich manchmal hier etwas naiv nachfrage sollte man das nicht als Unwissenheit missdeuten, sondern als hinterfragen mancher in meinen Augen etwas zu unbedarft gegebener Standardantworten.

    Unsere erste Reaktion auf Lunas Bellattacken war natürlich sofort: IGNORIEREN (Und wir wissen auch was IGNORIEREN bedeutet). Soweit war uns das von Anfang an klar. NUR: es hat nicht funktioniert. Ca. zwei Wochen haben wir das durchgezogen. Danach etwas anderes probiert: IGNORIEREN MIT KÖRPERABWENDEN. Sprang also Luna um uns herum um uns ins Gesicht zu bellen, habe wir ihr die kalte Schulter gezeigt, als Zeichen deutlicher Ablehnung. NUR: hat auch nix gebracht. Danach Strategie 3: Strand/ Wiese verlassen, oder im Hafen: abbiegen auf Stege. Die 3. Strategie ist noch am erfolgreichsten, weil sie dann schon aufhört zu bellen, nur: Sie fängt IMMER WIEDER DAMIT AN.

    Aus diesem Grunde komme ich mit der Belohnungs-, Bestätigungsbegründung nicht zurecht, für mich klingt das nach einer Standardantwort. Denn ich belohne sie ja nicht! So empfinde ich das, aber bisher konnte mir das auch noch niemand hier plausibel widerlegen.

    Ich habe eher eine andere Erklärung:
    Luna ist ein kleiner Wildfang, immer schon gewesen. Obwohl Mischling ist sie Terrier durch und durch (Mutter ist reinrassiger Parsson Russel, Vater Dackelmix). Als Welpe war sie eine absolute Katastrophe, sie hat nur gebellt, in alles reingebissen, sogar in den Fußboden, uns in der Wohnung angefallen mit ihren spitzen Milchzähnchen, gejault wenn sie allein bleiben musste, ist hinter allem her gejagt, tagsüber keine Sekunde geschlafen, ständig war Alarm und Vollgas angesagt. Ein richtiger süßer Albtraumhund.

    Mit viel Zeit und Mühe und der Hilfe von Kursen in der Hundeschule haben wir sie zu einem sehr folgsamen Hund erzogen. Sie bleibt ohne Probleme alleine zuhause oder im Auto, lässt sich ohne Probleme beim Toben mit anderen Hunden abrufen (was 99% der Hundehalter denen wir so begegnen nicht gelingt), geht problemlos bei Fuß, mit und ohne Leine, kann jede Menge Tricks, beißt in nichts rein und macht nichts mehr kaputt, um nur mal einige Dinge zu nennen.

    Mir kommt es bei ihr eher so vor, als ob sie die ganze Zeit ein bisschen gegen ihren inneren Wildfang, ihren Charakter, ankämpft. Sie reißt sich den ganzen Tag zusammen und ist folgsam, und in diesen Bellattacken lässt sie mal ordentlich Dampf ab, weil sie sich die ganze Zeit so zusammenreißen muss. Das ist ihre Form von Rebellion uns gegenüber, dass sie zumindest in dieser speziellen Freilaufsituation mal ganz sie selbst sein kann, inklusive des Versuches Rudeloberhaupt zu spielen, und uns rumzuschubsen.

    Klingt das völlig absurd?


    Wie auch immer ist es so dass uns dieses Verhalten stört, und wir es ihr austreiben wollen.

    Der Tipp mit der dünnen Leine und dem Fixieren hat vorgestern und gestern sehr zufriedenstellend geklappt, sobald man sie an der Schleppleine fixiert, hört sie auf zu bellen. Nun bleibt abzuwarten ob diese Vorgehen zum gewünschten Ergebnis führt, nämlich dass sie gar nicht mehr anfängt zu bellen und wir auf die Schleppleine verzichten können. Inzwischen weiß ich dass 2-4 Wochen ein so ein tiefsitzendes Verhalten zu ändern fast zu knapp gerechnet ist, aber wir haben Geduld!


    Viele Grüße, Didi!

    Hallo Susanne!
    Vielen Dank für deine Antwort!


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    Hi Didi,


    Sie versucht nicht nur zu manipulieren...sie tut es auch und hat Erfolg.
    Meine versuchen es auch... aber erfolglos ... meistens... :ops:
    Das man manipuliert wird erkennt man daran, dass man etwas tut was man eigentlich nicht möchte, man wird fremdbestimmt... und das wirst du doch oder ?

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    Sie sagt hüpf ...du hüpfst !

    An dieser Stelle drehen wir uns leider im Kreis. Natürlich versucht sie uns im Moment ihrer Bellattacken zu manipulieren, sie will mit uns spielen, Stöckchen werfen ect., aber das bekommt sie von uns ja nicht! Das hat sie noch nie bekommen! Die einzigen Reaktionen die sie von uns bekommt sind: 1. Ignorieren, 2. Ignorieren mit Körperabwenden, 3. Weggehen/ Abbiegen, sodass sie uns folgen muss. Letzteres aber eher selten, da wir uns meist auf dem Strand oder einer Wiese befinden. Das praktizieren wir jetzt schon mehrere Monate so, ohne Ergebnis. Nochmal also die Frage: WARUM sollte sie das als Belohnung/ Bestätigung werten? Irgendwie MÜSSEN wir ja reagieren. Für mich ist das keine Belohnung/ Bestätigung, da ja ihr geliebtes Spiel/ der Freilauf abgebrochen wird.


    Zitat

    Hi Didi,


    Das sie es in vielen Situationen versucht hab ich nicht gemeint aber...
    so speziefisch scheinen die Situationen ja nicht zu sein ...mal im Training,
    mal beim Spaziergang...

    Ich würde schon sagen dass es eine spezifische Situation ist. Es ist NUR draußen so, NUR wenn sie abgeleint ist, NUR auf einer großen Fläche, und NUR wenn sie herumtollen darf. Sie bekommt von uns ein "Los!" -Signal, vorher geht sie ohne Leine bei Fuß. Diese Situation trifft schätzungsweise gerade mal auf 20-30 Minuten des Tages zu. Die restlichen 23,5 Stunden des Tages tritt das Problem nicht auf.


    Zitat


    ( Das sie den Steg doof und den Strand toll findet, scheint mit eher
    deine Interpretation...)

    Natürlich ist es meine Interpretation, aber wie sollte mal freudiges Herumspringen, schnüffeln, tollen, rennen am Strand, und ängstliches, tapsiges, langsames Vorwärtsgehen mit anschließendem schnellen verlassen des Steges sonst interpretieren?


    Zitat

    Wie verhält sie sich denn wenn sie zickt ?
    Wie verhält sie sich im Haus...stubbsen, pföteln etc.?

    Ihr Zicken würde ich mal als gelegentlichen Ungehorsam beschreiben (um das allerdings nicht in die falsche Richtung zu bringen: solche Situationen passieren ca. 2-3 Mal IN DER WOCHE!): sie will nicht ins Auto einsteigen, macht es dann erst nach mehrmaliger Aufforderung (Normalerweise springt sie auf "Hopp!" ins Auto), sie klaut unsere Socken (gibt sie aber anstandslos wieder her), sie möchte mit Staubsauger oder Fön kämpfen. Solche Dinge, halt. Sie weiß dass sie es nicht darf, tut es zu 99% auch nicht, manchmal aber trotzdem.

    Ihr Verhalten im Haus ist unkompliziert, abgesehen von oben genannten Dingen, die in meinen Augen aber nicht der Rede wert sind. Diese Dinge stören uns nicht weiter, schließlich hat der Hund auch einen großen Unterhaltungscharakter für uns, wenn er sich zum Beispiel schwanzwedelnd mit Socke im Maul vor uns aufbaut (und um das auch gleich klarzustellen: nein, er macht sie nicht kaputt und kaut auch nicht drauf, sie trägt sie nur).

    Ansonsten kein anstupsen, kein pföteln, kein betteln am Tisch (Gegenteil: während des Essens liegt sie in ihrem Körbchen), kein Rumgenerve. Hund pennt viel, lässt sich ohne weiteres ins Körbchen schicken. Ein vorbildlicher Hund in meinen Augen.


    Viele Grüße Didi!

    Hallo lillameja!


    Ja, ich habe tatsächlich schon etwas ausprobiert.
    Ich habe mir auf deinen Tipp hin eine leichte Leine gekauft, 4m lang, und dat kleene Hündchen mal am Strand mit dem Ding laufen lassen. Es dauerte auch nicht lange da ist sie wieder ausgeflippt (ich bin extra an ihren Lieblingsstrand gefahren, da macht sie immer Alarm).
    Ich habe sie also ignoriert, ganz ruhig die Leine in die Hand genommen und - sofort Stille. Ich habe sie dann eine Weile ignoriert, bin dann mit ihr nach Hause gegangen.

    Das hat mich auf der einen Seite natürlich gefreut dass das Bellen so schnell aufgehört hat, auf der anderen Seite habe ich mich aber gefragt, ob sie das jetzt nicht wieder als Belohnung/ Ablenkung wahrnimmt. Schließlich habe ich ja schon in irgendeiner Weise auf ihr Verhalten reagiert.

    Da komme ich ja wieder auf die vorher gestellten Fragen zurück: Wann belohne ich den Hund mit meinem Verhalten, wann nicht?
    Bisher konnte mir hier noch niemand eine zufriedenstellende Antwort darauf geben.

    Was meinst du dazu?

    Viele Grüße, Didi!

    Hallo Susanne! Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
    Muss das kurz mal zurück beantworten!

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    Es geht darum zu erkennen was deinen Hund dazu
    bringt dieses Verhalten zu zeigen...
    Es sieht für mich aus als würde er dich manipulieren.
    Der Hund agiert ...du reagiert. Auch Ignoranz ist eine
    Reaktion wenn auch eine negative. Aber er bekommt
    auf sein Bellen eine Reaktion und die ist Belohnung!

    Dass Luna versucht zu manipulieren ist offensichtlich. Da braucht man nicht lange drüber zu spekulieren. (Welcher Hund versucht das von Zeit zu Zeit nicht?)
    Nur: leider ist es nicht möglich NICHT zu reagieren, IRGENDEINE Art von Reaktion zeige ich ja IMMER, sogar wenn ich mich in Luft auflösen könnte. Die Frage stellt sich mir als immer noch: Warum empfindet Luna es als Belohnung, wenn ich zum Beispiel mit o.g. Beispielen (Ignorieren, über Steg laufen...) reagiere?

    Zitat

    Er nutzt diese Form der Kommunikation mit dir anscheinend
    schon in vielen Situationen...

    Nein, außerhalb dieser Situationen ist Luna ein sehr folgsamer Hund. Wie bereits oben beschrieben hört sie sehr gut, lässt sich sehr gut abrufen, sogar wenn sie mit fremden Hunden rennt, läuft vorbildlich bei Fuß, mit und ohne Leine. Das sie hin und wieder mal zickt ist denke ich normal (Damit meine ich jetzt nicht ihre Bellattacken, die sind nicht ganz normal) und zum Glück sehr selten. Woran willst du erkennen, das sie (über das normale Maß, das wohl jeder Hund in sich trägt, es sind ja schließlich eigenständige Wesen, keine Maschinen) uns in vielen Situationen manipuliert?

    Für mich stellt sich bei Luna nicht die Frage nach einem generell Ungehorsam, den sie nicht mitbringt, sondern nach einem spezifischen Verhalten in einer spezifischen Reaktion.

    Viele Grüße, Didi

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    Das, was Du Ablenkung nennst, damit das Bellen aufhört, ist Belohnung. Und das effektivste Belohnungssystem, ist das variable - also genau das, was Du prakizierst.


    Muss nochmal kurz nachhaken. Ich verstehe in diesem Zusammenhang nicht den Begriff der Belohnung. Für mein Empfinden wird Luna nicht belohnt.
    Betrachtet man folgende sehr typischen Situationen:

    1. Ich laufe mit dem Hund über den Strand. Bleibe mal stehen, gehe weiter. Irgendwann bleibe ich wieder stehen. Hund bekommt Bellattacke. Ich ignoriere den Hund komplett. Keine Reaktion, Hund bellt weiter. Nach 3 Minuten gehe ich weiter (genauso wie die ganze Zeit vorher) ignoriere den Hund weiter, verlasse den Strand. Hund hört irgendwann auf zu bellen.Womit belohne ich den Hund? Er bekommt nichts anderes, als er schon vorher hatte. Im Gegenteil, ich verlassen dann eher den Strand, den sie so liebt!

    2. Ich laufe durch den Hafen. Hund neben mir. Ohne Leine, läuft sehr gut bei Fuß. Wir gehen einen Weg biegen mal dort ab, mal dort. Gehen weiter, plötzlich Bellattacke. Ich biege ab (wie auch schon etliche Male vorher!) auf einen Steg. Hund fühlt sich etwas unwohl auf dem Steg, eiert mir trotzdem hinterher. Hört auf zu bellen. Wo ist die Belohnung? Es ist vielmehr eine Strafe für Luna über einen Steg zu laufen, und mich zu nötigen abzubiegen muss sie gar nicht, haben wir es doch schon die ganze Zeit vorher gemacht, ohne dass sie es einfordern musste.


    Passend dazu: ich habe natürlich auch schon probiert sie bei einer Bellattacke mit einem Leckerchen zu bestechen, also zu belohnen. Aber: Sie nimmt es gar nicht! Sie will gar nicht "belohnt werden", obwohl sie sonst ALLES für ein Leckerchen tut!

    Wie passt das zusammen?


    Wie wird sie also in euren Augen von mir "belohnt"? Sie hat schon vorher Aufmerksamkeit, sie hat Freiheit, bekommt vorher schon Abbiegeläufe, und plötzlich fordert sie genau das, was sie eh schon hat, und zwar mit Bellattacken?

    Und auch wenn ich reagiere (was ich wirklich selten tue!), sieht sie keineswegs belohnt und glücklich aus (wie sonst bei einer Belohnung) sondern angespannt. Es macht für mich nicht den Anschein, dass ihr diese Situation gefällt, ihr Gebell ist nicht spielerisch, sondern eher angestrengt.

    Zitat

    Kommt mir auch so vor.
    Auch wenn du sagst, dass das Bellen nur macnhmal direkt beim Training von den tricks auftreten würde, könnte ich mir vorstellen, dass es dem Hudn vielleicht nützen würde eine Zeit lang mal gar keine Tricks zu machen, sondern ihn mit anderen Beschäftigungen auszulasten.

    Tricks machen wir eh kaum beim spazierengehen, sondern abends in der Wohnung. In der Wohnung ist sind die Bellattacken allerdings noch NIE aufgetreten.

    Andere Beschäftigungen wie Schnüffelspiele machen wir ebenso beim Spazierengehen. Wir wechseln das sehr stark ab, weil es mir sonst auch zu langweilig werden würde. Und wenn das jetzt auch nach Überanstrengung für den Hund klingt: die Zeit in der der von uns beschäftigt wird beträgt vielleicht 10% des Spazierganges.

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    Ich würde an deiner Stelle z.B. kleine Suchspiele mal in Erwägung ziehen und diese in langsamen Teilschritten aufbauen, damit der Hund nicht hochpuscht und weider ins Bellen fällt. Das wäre eine beschäftigung, bei der sie ruhig arbeiten muss und keinen Erfolg hat, wenn sie übermotiviert ist.

    Schnüffelspiele draussen: alles schon gemacht. Macht sie supergerne, und machen wir auf fast jedem Spaziergang. Allerdings ohne erkennbaren positiven Effekt auf die Bellattacken.


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    Mein Hund hat dieses verhalten auch angefangen, da haben bei mir die Alarmglocken geläutet. Ich hatte dieses Problem in der Unterordnung. Ich habe dann immer nur ca 2-3 Minuten trainiert und dann Zwangspause gemacht, solange bis er sich still neben mich gelegt hat, dann gings weiter.

    2-3 Minuten beschäftigen und dann ablegen macht Luna ohne Probleme. Denkst du man kann sie durch so eine Übung von vornherein ruhiger bekommen, sodass die Bellattacken nicht mehr auftreten?

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    Wichtig wäre mir den Hund nur dann wieder zu beachten wenn er ganz entspannt ist, und das kann auch mal dauern. ;)
    Ich merke an meiner Hündin wie wichtig Ruhe ist, viel Zeit zum Schlafen, ... und Ruhe im Umgang mit dem Hund selbst.

    Wenn sie also bellt geh ganz ruhig zu ihr hin, nimm die Leine und binde sie an (alternativ könntest du sie auch ablegen oder an eine Decke, ... bringen, wenn sie das aber in so einer Situation nicht mitmacht eben anbinden). Und dann geh weg und warte, warte wirklich bis sie entspannt ist. Dann geh hin und hol sie ab, auch das ganz ruhig, ohne Lob, Jubeln und Leckerli. Ich würde sie dann sogar noch kurz an der Leine laufen lassen und dann ohne großes Tamtam wieder ableinen und laufen lassen.

    Ganz wichtig: Bleib konsequent! Egal wie lange es dauert. Wenn dein Hund im falschen Moment die Aufmerksamkeit doch bekommt machst du es dir selbst noch schwieriger.

    So würde ich vorgehen. =)

    Hallo lillameja!

    So einen Tipp habe ich mir mal gewünscht! Das klingt wirklich vernünftig, ich tendiere auch ganz klar zur Idee mit der dünnen Leine und dem anleinen, da alleiniges Ignorieren bisher keinen Erfolg gebracht hat. Vielleicht fällt es Luna so leichter runter zu kommen, und sie aus ihrer Bell-Ekstase zu reißen.

    Wir werden das mal probieren, die Motivation dazu haben wir.


    Noch eine kleine andere Frage: ist es sinnvoll ein Spiel-Startsignal zu geben? Ein Endsignal geben wir schon, was zwar in dem Moment gut funktioniert und das Spiel beendet, aber nicht vor späteren Bellattacken schützt.
    Sollten wir die Spielzeit also mit einem Startbefehl einläuten und mit einem Endsignal beenden? (Um ehrlich zu sein finde ich das ziemlich unnnatürlich, aber wenn es hilft...)

    Viele Grüße!

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    Wie ignoriert Ihr sie denn? Die Frage klingt blöd, aber ich würde sie wirklich keines Blickes würdigen, erst wenn sie Ruhe gibt.
    Das fällt schwer, aber auch ein Blick kann sie als Bestätigung verstehen.
    Das habe ich bei meiner gesehen. Ich habe sie, als sie anfing kurz angeschaut, weil ich dachte "Was ist denn jetzt mit ihr los?" Da hat sie sich erst richtig reingesteigert.
    Irgendwelche Formen der Ablenkung, die Du vorhin beschrieben hast, sind ebenfalls Bestätigung ihres Verhaltens.

    Ignorieren haben wir unterschiedlich angestellt:
    1. Nicht bewegen, keine Reaktion und kein Blickkontakt
    2. Körper wegdrehen, Rücken zum Hund, kein Blickkontakt

    Beides bisher erfolglos.
    Wenn die Rat lautet dass wir es einfach noch länger (wie geschrieben, bereits zwei Wochen durchgezogen, nullkommanull Effekt) probieren sollen werden wir das wohl tun.