Beiträge von Abessinierin

    So, auch den Text gelesen und ehrlich gesagt mehr als irritiert:

    Wir haben einen Hof, um den wir uns aber selbst nicht kümmern sondern ihn durch Verwalter und Angestellte verwalten und bewirtschaften lassen.

    Wir brauchen einen Hund, denn zu einem richtigen Hof brauchts ja auch einen richtigen Hofhund.

    Also "retten" wir einen Retriever-KuvazsmIx aus Ungarn.

    Da wir nicht sie Zeit haben, um uns um diesen Hund zu kümmern, ihn vernünftig zu erziehen, reißt der Hund im Alter von jetzt 7 Monaten unsere Tiere....

    Also machen wir ein "Supervising" (Supervision ist eine Form der Beratung, die Einzelne, Teams, Gruppen und Organisationen bei der Reflexion und Verbesserung ihres personalen, beruflichen oder ehrenamtlichen Handelns begleitet. Fokus ist je nach Zielvereinbarung die Arbeitspraxis, die Rollen- und Beziehungsdynamik zwischen Supervisand und Klient, die Zusammenarbeit im Team bzw. in der Organisation des Supervisanden usw.) und kommen zu dem Entschluss, daß unser Verwalter sich um unseren missratenen Hund zu kümmern hat.
    Ebenfalls zum Supervising..hm, ob der Hund weiß, was Supervising ist?!?

    Der organisiert sich jemanden aus seinem Bekanntenkreis, der bei der Polizei Hunde ausbildet .

    Öhm ja, wir delegieren den Hund wie einen Wanderpokal, die Verantwortung für selbigen ebenfalls.

    Unangenehme Aufgaben, die mit Arbeit verbunden sind reichen wir schön weiter an unsere Angestellten alldiweil: Wofür haben wir sie denn?

    Und wir fühlen uns gut damit, schließlich haben wir einen Hund aus Ungarn gerettet.....

    Nur dussliger Weise erwartet der doch glatt Erziehung und Bezug, Zuneigung, Führung und ist so gar nicht dankbar, daß man ihn aus dem bösen Ungarn gerettet hat.

    Sorry, mir platzt der Kragen.

    Es ist euer Hund und Ihr seid dafür verantwortlich und nicht Eurer Verwalter, die Arbeiter oder Sekretärinnen.

    Weder der Hund hat drum gebeten, von Euch nach Össiland geholt zu werden noch haben Eure angestellten drum gebeten, der Hund zu übernehmen.

    Mir persönlich tut der Hund leid und ich hoffe, daß dieses Treiben entdeckt und unterbunden wird. Tierrettung aus dem Ausland von Gutmenschen..... ausbaden muss es wie immer der Hund.

    Die abessinierin

    Ups, was ist denn hier passiert?
    Und warum denkt hier so manch einer über Strafen und Strafmaß für den Hund nach?

    Der Hund ist angeschafft und mitten auf den Hof gesetzt worden. Er kennt weder Erziehung, noch Zuneigung oder hat auch nur irgendeinen Ansatz von Sozialisierung genossen.

    Was wird denn aus einen Hund, der inmitten einer laufenden Speisekarte ohne Erziehung, Sozialisierung, Leitung und Anleitung aufwächst?

    Eben, eigentlich ein Straßenhund, der sich selbst ernährt und eigene Entscheidungen trifft.

    Und bevor auch nur irgendeiner über Strafen, Wölfe etc.pp. nachdenkt, sollte man vielleicht vorher überlegen, was der Hund alles ncht genossen hat und wie Strafen ankommen werden.

    Erziehung, Sozialisierung, positve Bestärkung, Führung- all dies kommt vor den Strafen.


    die Abessinierin kopfschüttelnd

    Nun, am sinnvollsten ist, wenn er in verabtwortungsbewußte und erfahrene Hände kommt. Nachdem ja nun schon so einiges quergelaufen ist, der Hund nicht mehr ganz klein ist, keine Erziehung genossen hat und schon Erfolg bei der Jagd hatte.

    Öhm, by the way, ein Hund benötigt nicht nur eine Bezugsperson, die mit ihm arbeitet sondern auf auch eine liebevolle Führung, Zuwendung, Ansprache, Körperpflege, Streicheln etc.pp. .....kann man dies nicht leisten, dann sollte man von der Hundehaltung generell Abstand nehmen.

    Die Abessinerin

    Zitat

    ja wahrschienlich habt ihr alle recht!
    den hund abzugeben bricht mir zwar das herz, aber wenn es keine andere lösung gibt, werde ich das zumindest mal weiterleiten... mal sehen wie entschieden wird!

    mir ist klar, dass schläge keine erziehung ersetzen und ich weiß, dass diese rasse/mix sicher gefährlich werden kann ohne erziehung!

    natürlich war es keine gute idee, diesen hund zu nehmen und zu erwarten, dass er sich selbst erzieht- der plan hat auch ursprünglich anders ausgesehen! nur wie man sieht hat die umsetzung nicht geklappt...

    danke für eure ratschläge!

    Nicht nur wahrscheinlich. Für den Hund ist es das Beste!

    Himmel, bevor man sich einen Hund anschafft plant man Dinge wie Haltung, wer den Hund betreut, wer ihn erzieht, etc.pp. und man setzt keinen Welpen auf einen Hof und erwartet, daß er sich von selbst erzieht, vergisst, daß er ein Hund ist und nicht jagt, dafür aber treu und brav Haus, Hof und Geviech bewacht.

    So naiv und sorglos kann man doch gar ncht sein!

    Die Abessinierin

    Zitat

    also am hof sind nur angestellte, keiner von uns lebt dort! es ist auch nicht mein hund, ich habe ihn nicht ausgesucht oder ihn geholt etc. komplizierte geschichte, tut auch nix zur sache...


    LG

    Ah ja, tja, dann habt Ihr ein Problem, denn jetzt wird da jemand leben müssen um weitere Tierrisse zu vermeiden.

    Allerdings, nach der Aussage bin auch ich der Meinung: Gebt den Hund ab.

    Ein Zaun wird den Hund nicht daran hindern weiter der Jagd zu frönen. Das kann nur Erziehung, ein vernünftiger Trainer und permante Anwesenheit und Aufsicht von Euch, den Haltern des Hundes.

    Man kann nicht einfach einen Hund auf den Hof setzen und glauben, daß er sich selbst erzieht, den Wachhund mimt, die Tiere schützt und sie nicht jagt.

    Die Abessinierin

    Zitat

    Ganz ehrlich: Der Hund Hund hat bereits einer Ziege ein Ohr abgebissen. Der "spielt" nicht nur jagen, der jagd richtig!

    Wieviele Tiere sollen bei den Versuchen mit Zäunen noch verletzt werden oder sterben?

    Der gehört unter Aufsicht. Immer.

    Genauso schaut es aus. Zumindest solange, bis ein gescheiter Trainer mit den Haltern und dem Hund geargeitet hat. Wobei ich die Hauptarbeit bei den Haltern sehe :zensur:

    Die Abessinierin

    Zitat

    danke für eure bisherigen antworten... das klingt alles natürlich sehr einleuchtend! ich weiß, dass auch der kuvasz natürlich nicht optimal geeignet ist, nur als wachhund, aber er kann seinen hirtenhund ja auch ausleben...


    Öhm ja, Problem ist eher, daß der Hund nicht erzogen ist und nicht, daß Kuvasz in ihm steckt.


    Zitat

    mir gefällt die idee mit dem 2. hund sehr gut, nur mein erster gedanke war jetzt gleich, dass sie dann vielleicht gemeinsam jagen?!?! er versucht meine schnauzerhündin auch immer zu animieren, aber die hört gott sei dank auf mich...welche rasse würdet ihr denn dazu empfehlen?

    Dazu muss Hund Nummer 1 erzogen sein, sonst hast Du am Ende zwei Hunde, die jagen.

    Zitat

    ich hoffe so, dass sich jemand findet, der seine bezugsperson werden kann!

    Was ist mit Deinen Eltern? Wer kümmert sich um den Hund, wenn Du nicht da bist sondern in Wien?

    Zitat

    denkt ihr es ist sinnvoll ihn vielleicht zu einem trainer eine zeit lang zu geben..?? ich denke es sollte wohl eher jemand vor ort mit ihm üben, oder?!

    LG

    Ich würde einen Hundetrainer empfehlen, der zu Euch kommt und mit Euch zusammen arbeitet .

    Solange bis dies geschieht, sollte der Hund nicht ohne Aufsicht auf dem Hof sein.
    Die Abessinierin