Beiträge von Abessinierin

    Och, ich kenn da einen ganzen Satz Jäger, die alamiert wurden, weil ein Hund ein Wildtier verletzt hat und die dann eine Nachsuche mit ihrem Hund betrieben haben.

    Mit einem Wahnsinnshals, denn alalmiert hatten sie andere Waldbesucher und nicht der HH.

    Teilweise konnte sie das Tier nur noch erschiessen...

    Es gibt auch den einen oder anderen Fall, wo sie den Halter ermitteln konnten und Strafanzeige stellten....

    War recht teuer für den HH.

    Einer der Gründe, weshalb wohl keine Nachsuche veranlasst wurde sondern der Frischling seinem Schicksal überlassen wurde.....

    Angst vor Konsequenzen.

    Luigi, wenn du Deinen Hund an einer 10m Schlepp nicht unter Kontrolle hast, greif doch auf eine 2m Leine zurück...

    Die Wildtiere werden es Dir danken.....

    Birgit

    Zitat

    Hab jetzt nichts Anderes hier im Thread gelesen (hol ich noch nach) aber dazu möchte ich ganz kurz was schreiben.

    Ich müsste überhaupt nicht nachdenken, was ich mit meinem Hund täte. Ich würde NICHTS tun.

    Mein Hund ist ein Raubtier, ein Jäger. Ein Hund tötet nie aus Böswilligkeit oder Heimtücke - sondern aus Instinkt und Jagdtrieb. Ich kann meinem Hund also keinen Vorwurf machen, wenn er sich so verhält, wie es seiner Art entspricht. Wohl aber kann ich mir einen Vorwurf machen, wenn ich mir dessen nicht ausreichend bewusst war und meine Fürsorge / Vorsorge / Aufsichts- oder Erziehungspflicht vernachlässigt habe.
    DEM HUND wäre in dieser Situation kein Vorwurf zu machen. Und man sollte die Größe besitzen, ein Lebewesen nicht für die eigenen Fehler zu bestrafen.[/quote]

    Genau so schaut es aus!

    Birgit

    Ehrliche Anwort? Ich hätte wohl nach einem derartigen Vorfall ernsthafte Schwierigkeiten, mir selbst in die Augen zu schauen!

    Sorry, aber wenn ich meinen Hund mit einem Satz Meerschweinchen im einem unzureichend gesicherten Käfig in einem Zimmer anleine ( was eigentlich schon ein Hammer ist) und die Leine so lang ist, daß der Hund an den Käfig kommt, dann ist es schlicht und ergreifend meiner Dummheit zu verdanken, wenn es derartige Folgen hat wie im besagten Fred beschrieben.

    Und dann mit Verlaub bezeichne ich meinen Hund nicht als Mörder und jammere nicht auf derartig hohem Niveau.

    Ich würd mich in Grund und Boden schämen und ich könnt mir selbst nicht begegnen...ohne Frage.

    Aber meinem Hund würd ich meine Dummheit und das daraus resultierende Ergebnis tote Meersau nicht anlasten.

    Birgit

    Verletztes Wild.. es wird grundsätzlich der Jäger informiert, der für diesen Abschnitt die Hege hat.

    Suche erfolgt dann anhand der Spuren wie Blut .. nennt sich Schweißsuche..und zwar via Jagdhund.

    Mein Hund hat getötet..... ja, ich kenn es auch. Ein Kaninchen, Ratten ....

    Beim Kaninchen war ich nicht dabei... da hatte er sich komplett des Geschirrs entledigt und kam erst zwei Stunden später mit Blut- und Fellresten an der Schnauze wieder.

    Ratten... jap, er hat ein Rattennest ausgehoben, eine fliehende Ratte erwischt und sie im wahrsten Sinne des Wortes totgeschüttelt....

    Nur deshalb bezeichne ich meinen Hund noch lange nicht als Mörder und liebe ihn deshalb weniger.

    Warum auch? Nur weil er ein Beutegreifer ist und zum Jagen geboren?

    Birgit

    Zitat

    Ein Gefühl würde ich ja aufgrund ihres Alters durchgehen lassen, aber lies mal die anderen Beiträge, da ging schon einiges voraus...
    Der Hund wird in ihrer Abwesenheit angebunden etc.
    Nun diese Gefühlsausbrüche gegenüber dem Hund, der seit diesem Vorfall ignoriert wird.
    Da sollte die Hundehaltung wegen diverser Gefühlsausbrüche schon überdacht werden - der Hund kann nichts für die 18 Jahre der Halterin.

    Gruß
    Leo


    Er muss nur ausbaden, was seine Halterin verzapft und die Konsequenzen für Ihr Fehlverhalten tragen....

    Birgit

    Zitat

    Sorry, es ist nicht das Wort sondern Deine Einstellung dahinter.

    Ein Mörder kann nur jemand sein, der schuldfähig und absichtlich tötet.
    Ein Kind unter 7 Jahren z.B. kann kein Mörder sein, selbst wenn durch sein Handeln ein Mensch ums Leben kommt.

    Ein Hund kann also auch kein Mörder sein, selbst wenn er wirklich gejagd hat (was Du nicht weißt), wenn also Absicht vorlag - ein Hund handelt nicht schuldfähig.

    Die Frage die sich mir zur Zeit stellt, ist, ob Du schuldfähig im juristischen Sinne bist. Denn scheinbar kann Du Deine Verantwortung garnicht erkennen.

    Mal nebenbei: Hier in DE bist erst mit 21 vollkommen strafmündig. Bis dahin greift das Jugendstrafrecht, was immer eine erzieherische Einwirkung auf den jugendlichen Täter haben soll....

    Mal zum Lesen bezüglich der erwähnten https://stasi:http//de.wikipedia.…taatssicherheit

    Kann ja sein, daß MissPlastik in der Schule dies dezent verpennt hat...

    Birgit

    Zitat

    lol.

    Hier wird auch echt alles so hingestellt wie man will.

    Jemand der tötet, ist ein Mörder. Oder etwa nicht?

    Dann ist jede jagende Katze ein Mörder, jeder Vogel, jeder Hund mit Jagderfolg... eigentlich jedes Tier auf Gottes erden.

    By the Way, Du hast dies alles erst möglich gemacht ......

    Was bist Du also? Mittäterin, Anstifterin, Auftraggeberin ?
    Denk mal darüber nach bevor Du einen sehr menschlichen Begriff für einen Hund verwendest, den Du Dein eigen nennst.

    Birgit