Okay... nun gut, Du hast es vorwiegend mit geistig und/oder mehrdach Behinderten zu tun... Womit Du ganz einfach rechnnen musste ist, dass geistig Behinderte ziemlich ungebremst in ihrer Gefühlswelt sind und Freude genauso ungebremst ausleben wie Ärger, Wut oder Traurigkeit.
Körperbehinderte können eventuell nicht immer Deinem Petto ausweichen oder sind in ihren Bewegung unkoordinierter oder gröber als Nichtbehinderte.
Für Petto ist wichtig, dass Du souverän und ruhig auf all diese Dinge reagierst, denn an Deiner Person und vorallem an Deiner Führung orientiert er sich.
Eventuell wirst Du manches schönfüttern müssen, aber das erachte ich als weniger dramatisch.
Krücken und Co... ich würd vieles erstmal einfach so auf den Boden legen, damit Petto sich das in Ruhe anschauen und kennenlernen kann.
Erst dann würd ich Leute damit agieren lassen und auch erstmal mit einer gewissen Entfernung, so dass Petto sich wohlfühlt.
Entfernung dann schrittweise verringern und Hundi sowohl verbal als auch mit Körpersprache signalisieren: Hey, alles oki . Nix los.. Toll machst Du das und viel Loben & positiv bestärken.
Allerdings, auf alles kannst Du Petto nicht vorbereiten und es kann sein, dass er auch mal unsicher im Umgang mit den Dorfbewohner ist. Da bist Du dann gefragt. Stichworte hier: Umsicht, Souveränität und Petto eben in seinen Reaktionen im Auge habe und auf diese eingehen. Auch zur Not den Hund aus der Situation rausnehmen.
Birgit