Beiträge von Abessinierin

    Hallo MrsXXS,

    wichtig ist, dass der Trainer zu Euch ins Haus kommt und euch mit Prinz sieht und auch sieht, wie Ihr was händelt und wie Prinz reagiert.

    Dabei :gut: , dass Du den Namen eingestellt hast! Hund klingt immer so unpersönlich, wie ein Gegenstand und das ist ein Hund ja nicht.

    Ich denke, Prinz ist einfach noch unsicher und Ihr müsst erstmal ihn zum einen ankommen lassen und zum anderen eine Kommunikationsebene finden. Deshalb ist der Trainer, der ins Haus kommt wichtig und das bitte schnell.

    Grad weil Ihr kaum Hundeerfahrung habt, dafür jetzt ein kleines verwirrtes 11monatiges Energiebündel namens Prinz. Der ja schon ein Teil seines Lebens gelebt hat und dementsprechend auch Dinge schon gelernt und verknüpft hat.

    Ihr wisst nur was und wie.... und ehrlich, das Drohen mit der Leine seitens der Vorbesitzerin klingt für mich mehr als bedenklich!

    Lass Dich nicht entmutigen, so wie Du davor bist wird das was.

    Birgit

    Maddin woher weiß ich Bescheid über einen gewerblich arbeitenden Trainer.. Nun ja, wenn sie dem ibh angehören, wenn unter Qualifikationen derartiges zu finden ist:

    Wenn Weiterbildung erwähnt wird:

    Quelle qar übrigens hier : http://www.komm-mit-hund.de/
    Wenn dann noch die Chemie stimmt, ist`s super!

    Und genau dieses Fachwissen finde ich so geballt auf dem Hupla nicht.

    Birgit

    Zitat

    hab da angerufen.

    jetzt muss ich a) ihn neu impfen lassen und b) irgendwie nach engelskirchen kommen (irgendwo neben koeln)

    Das wird ne horrorfahrt für ihn, aber muss er dann durch.
    Mit dem Auto wärs wohl besser,abr hab kein Führerschein und mein Vater zeigt mir den Vogel wenn ich ihn drum bitte mal eben da runter zu fahren.

    Supi!

    Dann lass Deinen Hund impfen und ab nach Engelskirchen!

    Okay... nun gut, Du hast es vorwiegend mit geistig und/oder mehrdach Behinderten zu tun... Womit Du ganz einfach rechnnen musste ist, dass geistig Behinderte ziemlich ungebremst in ihrer Gefühlswelt sind und Freude genauso ungebremst ausleben wie Ärger, Wut oder Traurigkeit.

    Körperbehinderte können eventuell nicht immer Deinem Petto ausweichen oder sind in ihren Bewegung unkoordinierter oder gröber als Nichtbehinderte.

    Für Petto ist wichtig, dass Du souverän und ruhig auf all diese Dinge reagierst, denn an Deiner Person und vorallem an Deiner Führung orientiert er sich.

    Eventuell wirst Du manches schönfüttern müssen, aber das erachte ich als weniger dramatisch.

    Krücken und Co... ich würd vieles erstmal einfach so auf den Boden legen, damit Petto sich das in Ruhe anschauen und kennenlernen kann.

    Erst dann würd ich Leute damit agieren lassen und auch erstmal mit einer gewissen Entfernung, so dass Petto sich wohlfühlt.

    Entfernung dann schrittweise verringern und Hundi sowohl verbal als auch mit Körpersprache signalisieren: Hey, alles oki . Nix los.. Toll machst Du das und viel Loben & positiv bestärken.

    Allerdings, auf alles kannst Du Petto nicht vorbereiten und es kann sein, dass er auch mal unsicher im Umgang mit den Dorfbewohner ist. Da bist Du dann gefragt. Stichworte hier: Umsicht, Souveränität und Petto eben in seinen Reaktionen im Auge habe und auf diese eingehen. Auch zur Not den Hund aus der Situation rausnehmen.

    Birgit

    Lach, Levke... war nicht bös gemeint.

    Trainer der ins Haus kommt. Oft machst Du als Halter Fehler, die Du gar nicht bemerkst oder iwas in der Interaktion mit Deinem Hund läuft quer...

    Ein Trainer stellt Fragen zum Hund, zu Dir und er beobachtet den Hund mit Dir und wenn vorhanden mit anderen Familienmitgliedern.

    Dann bespricht er mit Dir, was er gesehen hat, wo seiner Meinung nach Fehlerquellen sind und er erarbeitet mit Dir einen Weg, wie es mit dem Hund besser läuft, Lösungsstrategien für Probs, woran man was erkennt und wie man dann besser agiert. Teilw. empfiehlt er TA-Besuche, wenn er was gesundheitliches vermutet, ebenso kann es sein, dass er eine Futterumstellung empfiehlt.

    Und, gute Trainer weisen auch auf einen anderen Trainer, wenn sie sich nicht in der Lage sehen, dieses spezielle Halter-Hund-Prob zu lösen.

    Kenn ich jedenfalls so.

    Trainer sind nicht dazu da, den Halter auseinanderzunehmen oder beim Hund das "Gute-Verhalten-Knöpfchen" zu finden .

    Liebe Grüsse,

    Birgit