Beiträge von Abessinierin

    Nun ja, ich liebe meinen Parson Russell von der Haustür und auch der nächste Hund wird definitiv wieder ein PRT sein.

    Auch und gerade weil dieser Hund ein "Danke, bin selbst Hirnträger Hund" ist. Es gibt soviele Dinge, die mich bei dieser Rasse immer wieder begeistern und faszinieren.

    Ein Leben ohne Parson kann ich mir zusammen mit meiner Family beim besten Willen nicht mehr vorstellen.

    Birgit

    Vielleicht sollten wir mal wieder anfangen den Hund als das zu sehen, was er dennn eigentlich ist: Ein eigenständiges Wesen mit eigener Gefühls- und Gedankenwelt, in dessen Kopf wir nicht hineinschauen können. Das immer auf der Grundlage seiner eigenen Instinkte und dem, was wir ihm beigebracht haben, reagieren wird.

    Sätze wie: "Das würde mein Hund niemals tun!" oder "Diese Hunderasse ist der absolute Familienhund!" oder " Diese Rasse ist leicht händelbar!" sollten wir ganz shnell vergessen. Denn bei jedem Hund handelt es sich um einzigartiges Individium mit ganz eigenen Vorzügen aber auch Nachteilen.

    Birgit

    Zitat

    Dann noch lieber lässt ausbilden, ganz ehrlich. Was ich nämlich ganz schrecklich finde sind Leute die irgendwelche aversiven Mittelchen einsetzen und dann das Timing aber derart verhauen, dass der Hund überhaupt nicht mehr weiß wie die Welt funktioniert.

    Und dafür reicht auch schon eine Rappeldose, Wurfschellen, Wasserspritze usw.

    Nun, da ich mich über die Ausbildungsmethoden der Dame mal schlaugemacht habe würd ich diese dame nicht an meinen Hund lassen geschweige denn sie auch nur iwas an ihn mit ihren Methoden machen lassen.

    Schon mal einen Hund gehbat, DirtDevil, den man das Knurren systematisch abgewöhnt hat? Der ohne vorherige Warnung beißt?

    Dem wesentliche Stufen in der Eskalationsleiter fehlen?

    Knurren ist Kommunikation, hat eine wichtige da warnende Funktion und sorry, die nehm ich meinem Hund nicht!

    Ich nehm ihm die Gründe zum Warnen nicht aber das Warnen selber!

    Ach so, neben Angst, Unsicherheit ist auch Schmerz ein Grund, weshalb ein Hund knurrt.....

    Und nö, wenn man Hund mich anknurrt, dann setz ich mich nicht durch sondern komm ganz schnell ins Überlegen, was jetzt eigentlich los ist und dann agiere ich, mit Überlegung und Plan der Situation angemessen.

    Birgit

    Zitat

    Da widerspreche ich dir nicht :D

    Und ja, jeder muss sich eben selber informieren, auch das stimmt.

    Und dann die Informationen verarbeiten, seine Rückschlüsse daraus ziehen.....

    Ehrlich, mir wird ziemlich flau wenn ich mir vorstelle, Lieschen Müller von nebenan probiert auch nur einen "Tipp" der guten Dame an ihrem Hund aus.....

    Oder lässt ausprobieren, weil man sich den perfekten Hund auf "einfache" Weise erhofft....

    Zitat

    Man darf aber auch nicht vergessen, dass ihre Border Collies die positive Verstärkung bei der Ausbildung am Vieh stets vor der Nase haben. Wie viel Korrektur erfolgt (erfolgen muss) hängt auch maßgeblich davon ab wie man die Trainingssituation gestaltet. Mit ihrer jahrelangen Erfahrung wird sie - davon gehe ich einfach mal aus - wohl schon dafür Sorge tragen, dass die Hunde immer die Möglichkeit haben und in der Lage sind die richtige Entscheidung zu treffen.

    Auch dann, wenn starke aversive Reize eingesetzt werden um einen Hund ins Meideverhalten zu bringen?

    Und der Hund daraufhin emotional völlig zusammenbricht?

    Birgit

    Hmm, ich werde ja immer skeptisch, wenn eine Methode die Erziehungsmethode für jeden Hund schlichthin ist.....

    Ich kann einen Pudeln nicht so erziehen wie einen Boxer, einen dackel nicht so wie eine Dogge.

    Jede Rasse hat ihr ureigenstens Zuchtziel und dann gibt es da noch von Hund zu Hund Unterschiede, dementsprechend muss die Erziehung/ Ausbildung des Hundes individuell auf dessen besondere Merkmale abgestimmt sein.

    Mal ganz abgesehen davon, dass die Methoden der Dame wohl mehr als zweifelhaft sind.

    Birgit