Ich frag mich grad, ob ein Hund ein Bedrängen, ein Schmerz zufügen, ein Verunsichern wirklich klaglos akzeptieren, tolerieren oder ertragen muss, wenn man es denn als unabsichtlich deklarieren könnte?
Birgit
Ich frag mich grad, ob ein Hund ein Bedrängen, ein Schmerz zufügen, ein Verunsichern wirklich klaglos akzeptieren, tolerieren oder ertragen muss, wenn man es denn als unabsichtlich deklarieren könnte?
Birgit
Und was ist, wenn der Hund an dem sich das Kleinkind gerade hochzieht Arthrose hat und das Kind ihm böse wehtut?
Oder was ist, wenn das Kind von dem Wuschelfell nur ein paar Strähnen in der Hand hat und es ganz gemein ziept?
Birgit
ZitatAber sicher doch - vor allem daran das wir trotz tagelanger und ellenlanger seitenlanger Diskussion - äh, Gelaber - bis heute zu keinem Konsenz gekommen sind.
und ![]()
Susa, Harmonilogie......
und deren Grundsätze
Du entsinnst doch bestimmt.
ZitatAber was macht ihr dann...wenn der Hund dann z.B im Zug oder irendwo wo viele Menschen sind, sich bedrängt fühlt und nach den Leuten schnappt??
Knurren is ja okay aber wenn einer der evtl Angst vor Hunden hat an eurem vorbei geht und der schnappt nach ihm?
Folge wäre im schlimmsten Fall Anzeige und Auflagen für den Hund.
Ich weiß is jetz ein extrem FAll aber mal nachdenken sollte man darüber schon
Der Hund muss mir vertrauen und wissen das solange ich dabei bin er sich nicht zu wehren braucht
Du wirst lachen, ich würd mich schon bei den ersten Anzeichen vor meinen Hund stellen oder so positionieren, dass er durch mich geschützt ist.
Noch Fragen?
Birgit, die mit ihrem Köter durchaus in vollbesetzten S-Bahnen und Bussen unterwegs ist
ZitatUnd wie lange an was? Da kommt doch der Parameter zeit zum Tragen, den ich ansprach.
Die Zeit, die es braucht.
Mein Gott, Hundeerziehung ist doch kein Staffettenlauf ala "Erster, Erster, Erster".
Birgit kofschüttelnder Weise
ZitatDanke Birgit
.
Aber wir reden hier von einem Hund, einem Lebewesen mit Gefühlen, einem Schmerzempfinden und einer klaren Kommunikation, die nun mal auch für uns aggressiv-aussehende Verhaltensweisen beinhaltet.
Eben Jana, das seh ich ja genauso. Wobei die aggressiv aussehende Kommunikation ja auch noch einen Sinn hat: Warnen, dass da grad fürchterlich was schiefläuft und Hinweis, dass ich als Halter gefragt bin und agieren muss.
Nur dies alles wird von einigen Usern halt anders gesehen .
Mit ist auch wesentlich lieber, mein Köterchen macht Meldung, dass da grad was querläuft als das er eben beisst weil er keinen Weg mehr sieht.
Birgit
Jana, viele haben Dich schon genauso verstanden, nur gibt es immer ein paar User, die genau das nicht verstehen möchten.
Dir und auch mir ist es wesentlich lieber, der Hund warnt, knurrt oder schnappt knurrend in die Luft ab..... weist daraufhin das da grad was passiert was ihm wehtut, unsicher macht, ihn ärgert, bedrängt or whatever.
Wir haben dann die Möglichkeit, ihn genau da rauszuholen, indem wir adäquatt auf die diese Weisung agieren.
Für User wie flygoodspeed ist dies nicht verständlich, da ein Hund immer und in jeder Situation "lieb" zu sein hat, "aggressionsfrei", ein Steifftier ohne Emotionen halt.
Und genauso reagieren sie dann auch auf Post wie Deines oder meines.
Liebe Grüsse,
Birgit
Stimmt, Tanja!
Eigentlich ist das schon für einen Mensch unmöglich, diese Anforderung zu erfüllen. Es sei denn, es handelt sich um Gandhi, Mutter Theresa oder dem Dalai Lama.
Wie mag das sich erst auf einen Hund auswirken?
ZitatAlles anzeigenAuch wenn ich hier alle gegen mich bringe:
Ehrlich gesagt, nein mein Hund darf sich NICHT wehren!Sie darf nicht knurren, nicht schnappen, einfach nichts was einen Menschen bedroht.
Beispiel:
Sie hat gelernt, entweder ich regel das für sie oder sie kann ausweichen. Das erfordert natürlich einiges Vertrauen vom Hund an den Halter und andersrum erwarte ich vom Hund einen gefestigten Charakter.Aber trotzdem erwarte ich, dass sie in einer Situation, in der ich nicht sofort eingreifen kann, etwas tolerant ist und einfach die Zähne zusammen beißt und es über sich ergehen lässt.
Ich möchte keinen Hund haben, der sich denkt, oh 1 Sekunde vergangen, Halter hat nichts gemacht, dann regel ich das eben und zeig denen mal dass ich das kacke finde.
Und wenn ich dann hier lese, der Hund darf auch nach dem Kind schnappen...da stellen sich bei mir alle Haare auf.
Hab ich kein Verständnis für.Sie darf andere Hunde gerne zurecht weisen, aber ich bin ein Mensch und ich wünsche mir da einfach ein anderes benehmen.
Und ich kann sagen, wir hatten nie Probleme.
Sie hat es verstanden und ich reagier natürlich dementsprechend.
Wenn ich sehe, mein hund wird bedrängt, dann helf ich ihr, aber trotzdem muss ich so keine Angst haben, dass sie irgendwann selbst entscheidet in diesen Sachen und um sich schnappt oder knurrt.
So, und genau da stellen sich mir dezent die Nackenhaare auf!
Genau so erziehe ich mir einen dieser Hunde, von denen es nachher heißt, sie hätten grundlos gebissen.
Hallo, Hund, kein Mensch und mit einer ganz anderen Verhaltensstruktur.
Und Schilder hochhalten ala "Frauchen, hilfe, der/die bedroht mich!" oder " Das macht mir Angst" kann ein Hund nicht!
Und ja, auch mein Hund darf sich wehren und aufzeigen, wo die Grenzen sind.
Birgit, kopfschüttelnd