Hmm, sei mir nicht bös, aber ich muss ein bißchen lächeln.
Weißt Du, bei uns funktioniert das folgendermaßen: Wir sind vier Personen und ein Hund. Jeder von uns hat Regeln, Gebote, Verbote, Privilegien etc.pp.
Stell Dir mal vor, ich würde den Brief für meine mittlerweile erwachsene Tochter öffnen, was gäbe das?
Joa, einen riesengroßen und berechtigten Anschiss von meiner Tochter.
Andersrum kommt ein "Danke schön, Mam", lege ich den Brief bei ihr auf den Nachtschrank.
Oder sie kommt zu mir und zeigt ihn mir.
Genauso ist das Hundi auch. Läuft etwas richtig, dann kommt in ieiner Form ein Dankeschön und sei es ein Krauler. Läuft etwas falsch, dann wird entweder korrigiert oder aber es gibt einen Anpfiff.
Ist situationsabhängig und teilweise auch formabhängig.
Ich bin ein Mensch und keine Maschine. Ich bin nicht perfekt und mein Hund weiß das.
Ich bemühe mich un Gerechtigkeit und Ruhe, nur nicht immer gelingt es.
Und Nein, ich habe da kein schlechtes Gewissen.
Was ich aber bin: Konsequent. Es gibt in meinem Handeln eine für den Hund klare Linie, eben auch durch die von mir abgesteckten und gehaltenen Grenzen.
Eben wie in der Kindererziehung auch.
Da kann es eben schon mal sein, das ein Hund, der sich nicht benehmen kann im Freilauf an die Leine kommt und den Freilaufplatz verlassen muss.
Oder ein Hund, der immer dichter an den Tisch rutscht beim Essen, aus der Küche geschickt wird und vor verschlossener Tür warten muss.
Viele Dinge sind Privilegien, die man sich durch einhaltung von Privilegien verdient und die einem ggf, auch entzogen werden können.
Und das haben sowohl Hundio als auch Kids begriffen.
Birgit