Beiträge von Abessinierin

    Rike, vielleicht sehen wir uns und unsere Hunde nur anders....

    Und als Mensch und den Hund als Hund.

    Was Hunde untereinander tun ( gern genommen bei solchen Dingen und hier im Fred sowie im Forum ersichtlich) ist irrelevant.

    Alldieweil, wir sind Menschen und keine Hunde.

    Andersrum sind aber auch Menschen keine Hunde ( der weiß das doch! zählt also auch nicht) und unsere Hunde sind nicht so dumm, als das sie das nicht wüßten.

    Also bleibt die Lerntheorie und die besagt, dass man mit positiver Bestärkung wesentlich besser und effizienter ( hier ist gemeint, dass der Hund wirklich versteht und lernt, welches Verhalten wir nicht wollen) als über das Meideverhalten ( Hund lernt über negative Reize, was er nicht soll und meidet aus Angst vor negativen Reizen).

    Klar, negative Belegung geht erstmal schneller, nur hat der Hund das dann wirklich drauf?

    Oder meidet er etwas nur, weil wir in Zugriffweite sind und er Angst vor Negation im unangenehmen Sinne hat?

    Birgit

    Zitat

    Dass es nur einen Weg geben kann, halte ich für falsch. Aber leider ist es sehr verbreitet auf der alleinigen Wahrheit zu bestehen.

    Und ich halte es auch für falsch und nicht besonders nett, jedem, der anders arbeitet als du zu unterstellen er sei faul oder würde nicht mit und an seinem Hund arbeiten.

    Das musste einfach mal raus.

    Natürlich sollte jeder seine Meinung vertreten - sonst würde er/sie nicht so mit seinem Hund umgehen. Aber sich über alle anderen zu stellen - finde ich persönlich gar nicht gut.

    Es führen viele Wege nach Rom - und sicherlich gibts auch einige Buckelpisten, die nicht sehr geeignet sind. Aber es gibt eben nicht nur eine gute Straße. ;)


    Die Frage ist nur, nehm ich die für den Hund unangenehmen Buckelpisten weil für mich als Halter chic bequem oder doch eher für den Hund die angenehmen Straßen, für mmich als Halter mit Arbeit verbunden?

    Birgit, die Susannes Post voll und ganz unterschreibt

    Zitat

    Na ja, Angelika, dann lies morgen halt mal in Ruhe.

    Eiertanz um die Hunde? Kommt mir nicht so vor. Ich "arbeite" so, wie in diesem Artikel beschrieben und es ist nicht anstrengend oder nimmt mich irgendwie besonders in Anspruch. Darum geht es eigentlich auch - die Regeln, die sich automatisch ergeben und schlicht und ergreifend durchgehalten werden sollten.

    Fällt mir nicht schwer. Anderen HH vielleicht schon.

    Für mich ist es eine recht entspannte Art, "die Hunde im Griff zu behalten".

    cazcarra

    Es war für mich eben wie bei meinen Kids auch. Es gibt halt Regeln und die werden eingehalten.

    Birgit

    Mhmm, Merle ist "halt" die Modefarbe... Leider, denn oft wissen die Besitzer eben nicht, was so am Merle-Gen an Erbproblemen hängen kann.

    Und der Merle-Wahn ist nicht bei aussi der Hit sondern bspw. auch beim Chi.

    Birgit

    Zitat

    Meideverhalten ist ein natürliches Element der hündischen Kommunikation. Schlimm ist eine menschliche Interpretation.

    Kurze Frage, bin ich Hund?

    Wissen wir ausreichend über Kommunikation? Ausreichend in dem Fall so interpretiert, dass wir sie auch sicher und vertsändlich einsetzen können?

    Wissen wir ausreichend über das Verhalten und das Meideverhalten vom Hund, wie er was lernt?

    Nein?

    Ah ja, und dann wollen wir über Meideverhalten konditionieren.

    Aber sonst geht es der Krönung der Schöpfung, den Homo sapiens gut, oder?

    Birgit

    Ach, wo ist eigentlich die antwort auf die Frage von Nicky`s letztem Post.

    Das würd mich nämlich auch brennend interessieren!