Beiträge von Abessinierin

    Wenn der eigene Hund als Killerhund bezeichnet wird....

    Ist es schwer für den Halter. Ich weiß es, ich kenn es. Ich hab selbst einen angstaggressiven Hund dank diverser Beißunfälle, der an der Leine schon mal einen Nervenzusammenbruch kriegt.

    Und ja, meiner wurde und wird hier teilweise noch als höchst aggro und gefährlich gehandelt.

    Nur: Wichtig ist erstmal, dass Ihr Zwei, also Du, Jeannie und Dein Hund, wieder Boden unter die Füsse bekommt.

    Ich hab nach den Beißunfällen, die zum größten Teil bei unserer TÄ mit Nähstunde zeitigten alle ,aber auch wirklich alle, Hunde schöngefüttert.

    Und mit mir selbst gekämpft, denn genauso wie Du hatte ich schiere Panik vor jeder Hundebegnung und das wiederum übertrug sich auf meinen Hund. Der dann auch Panik schob und natürlich mit Angst reagierte und in seiner angst nach vorn ging.....

    Ich bin iwann dann beim xten freilaufenden Hund, der auf meinen losschoss fürchterlich sauer geworden, hab mich zwischen meinen Hund und den anstürmnden Hund gestellt und hab diesen Hund (übrigens samt Halter) angebrüllt, dass es vom Feinsten war.

    Wirkte übrigens kolossal... bei Hund wie bei Halter.....und bei meinem Hund auch. Der vergass nämlich seine Angstaggro und schaute entgeistert, wie laut und böse ich werden konnte.

    Und seitdem geht es. Ich geh wesentlich aufmerksamer durch die Weltgeschichte und es wird rigoros alles erstmal geblockt, was sich meinem Hund ungestüm nähert.

    Hab ich Futter in der Tasche, egal welches, dann wird das dem anstürmenden Hund ins Gesicht geschmissen, funktioniert auch supi... Vorlallem bei Frolic... Mein Hund bekommt es nicht, aber als Abwehr ist es hervorragend....

    Man mag sich jetzt die Frage stellen, ob ich das denn vertreten kann, auch wenn der andere Hund vielleicht allergisch darauf reagiert.

    Ja, ich kann. Die Gesundheit und die Sicherheit meines Hundes ist mir entschieden wichtiger als die des anderen Hundes!

    Liebe verstehende Grüsse,

    Birgit

    Zitat

    Ich glaube, dass das für den Hund körperliche Konsequenzen zur Folge hätte. :sad2:

    Wenn Halter nach Schnitzelintermezzo von 42 blitzblanken Beißerchen eines körperlich fast ausgewachsenen Huskyrüdens dazu noch in der Lage ist....

    Aber ja, dann ist es wieder der Husky der überraschend gebissen hat und daraufhin euthanisiert werden muss.....

    Zitat

    wer sagt denn dass das was mit Rang zu tun hat?!
    Sage doch nur dass es für den Hund logisch sein sollte dass ich mein Futter verteidige, und wenn er mich anknurrt um sein Fressen zu verteidigen warum sollte ich das nicht tun?

    Fräuleinwolle hat es ja schon geschrieben... Eben weil Du ein Mensch bist und kein Hund.

    Hunde differenzieren da zum einen und zum anderen, was wird wohl mit Dir geschehen, wenn Du dich mit deinem Hund auf eine Nadelprobe auf dem Gebiet einlässt?

    Birgit

    Zitat

    Das ist Ressourcen-Verteidigung und hat grad mal null mit Rang zu tun. selbst der rangniedrigste verteidigt gegenüber dem höchsten (bei Wölfen) sein Futter.

    Bei Hunden ist es eine Frage der Wichtigkeit der Ressource, ob es verteidigt wird oder nicht.
    Dazu empfehle ich Dir Aldington (von der Seele des Hundes)
    ansonsten Bloch

    Jap, seh ich genauso!

    Grins, naja, ich teil durchaus mein Essen mit meinem Hund und muss es nicht verteidigen.....

    Die Eltern, was für einen Eindruck machten sie auf Dich? Freundlich aufgeschlossen, nuegierig oder doch eher zurückhaltend, unsicher, misstrauisch?

    Mich würde genauso wie Brunos Frauchen interessieren, wie Du deinen Hund erzogen hast, wie Du ihn lobst und wie Du strafst.

    Iwie wurde die Frage schon mal gestellt, aber nicht beantwortet.... leider.


    Birgit

    Rangordnung, interessant dazu ist die Verhaltensstudie, die Dorit Feddersen-Petersen dazu aufstellte... In Vergleich Wölfe und Hunde. Nach dieser studie sind Hunde nicht in der Lage, eine Rangfolge dauerhaft und über längere Zeit zu halten.

    Und Hunde sind nicht dumm. sie unterscheiden genau zwischen Mensch und Hund und in ihren Augen sind wir definitiv keine Hunde!

    Hmm, Fussballplatz, was sucht der Hund da? Und das ist auch nicht gemeint, davon mal ganz ab.

    Allerdings rate ich zur Lektüre von Büchern und Artikeln in Richtung Calming Signals... was sie sind, wann sie eingesetzt werden und was sie bedeuten.

    Eißfeldt, meiner ist ein PRT... also auch nicht so das, was sie leicht händeln und führen liesse.....

    Die Elterntiere hast Du vermutlich auch nicht gesehen... Musher, klingt nach Leistungszucht..... und nach Probs, wenn dieser Hund in Nicht-Musher-Hände gerät.....

    Posistive schiene, nun, was steht dagegen, dass ich das was ich möchte positiv bestärke? Und das muss nicht via Lecker sein.

    Birgit

    Leo, :gut: .

    Allerdings hätte ich da noch den einen oder anderen Zusatz: Vertrauen, Berechenbarkeit und souveräne Führung meinerseits sorgt dafür, dass mein Hund das tut, was ich denn möchte.

    Er vertraut mir, weil er weiß, das ich seine Probleme regel. Er darf in aller Ruhe Hund sein.

    Rangfolge und dergleichen... nun, ich bin ein Mensch und kein Hund. Ich leite meinen Hund durch die Menschenwelt.

    Er ist in der Erziehung weder mein Feind noch ein rangniederes Wesen sondern mein Partner mit dem ich mir Dinge erarbeite.

    Die Begrüßung..... nun mein Hund bellt kurz und schmust mich schlichtweg über den Haufen. Danach wird dem aktuellem Lieblingsspielzeug die ganze Wohnung gezeigt.

    Und ja, ich würd mir ähnlich wie Leo Gedanken machen, wenn mein Hund mich so begrüßen würde.