Beiträge von Abessinierin

    Ich weiß, nur das wissen viele Hundehalter nicht und glauben doch, dass dieses Training das Jagen des Hundes abstellt. auf Umlenken und somit kontrollierbar machen kommen die erst gar nicht.

    Was ich auch immer "schön" finde: Es wird mit dem Hund gegangen, man telefoniert, schiebt den Kinderwagen oder schnattert mit der Freundin/FReund und der Hund wird erbarmungslos hinterhergeschleift.

    Man achtet überhaupt nicht auf den Hund und steht der mal iwo zum Schnüffeln oder Pieseln kommt der kräftige Ruck an der Leine.

    Pöbelnde Kleinhund werden auch mal ganz gern am Geschirr hochgerissen, wie eine Handtasche getragen und dann mit Schwung wieder auf den Boden befördert.

    Zitat

    Marta, dann hat ja deine kleine Bulldogge mehr Gewicht als Schara. Siehste, man kann Größe und Gewicht gar nicht vergleichen. Ich kenne mich z.B. mit Bulldoggen gar nicht aus und habe keine Ahnung wie die gebaut sein sollen. Würde mich nicht trauen da ein Urteil abzugeben.
    Ja, und Windhunde sind immer zu dünn. :D Und Whippets erst! :roll: Gibts die überhaupt in dick? :???:

    Durchaus, Gaby, durchaus. Auch Windhunde geraten an Halter, die sie kugelrund und krank füttern.

    Nachsatz: Nicht mit eingerechnet hab ich jetzt die Nummern:

    Wir setzen den Hund in den Zimmerkennel bei unserer Abwesenheit und um ihn zur Ruhe zu zwingen, ebensowenig das Futter, was auch so manchen Hund ruhigstellen soll, die nette Idee mit den Beruhigungsmitteln und die Leinenwickeltechnik damit der Hund nicht mehr zieht..... + Ich ignoriere meinen Hund.

    Bei uns? Ja, leider.

    Besonders "nett" fand ich da übrigens in letzter Zeit die Mam mit Kleinkind in der Karre, den beiden Galgos ( leider unsicher und dadurch aggressiv) nur am Halti geführt. Wirklich nett, vorallem, wenn sie nach vorn gehen und am Halti zurückgerissen werden....

    Kleinstadt in S.H. , wo das passierte....

    oder Harmoniesucht vs. Erziehung.

    Wer mit offenen Augen durch die Welt der Hundehalter geht und möglichst noch in Foren liest lernt sehr schnell: Harmonie geht über alles.

    Man möchte Freund sein mit dem Hund, von ihm geliebt werden, er soll als adäquater Begleiter überall mit hin und überhaupt ergänzt er ja so schön die Familie....

    Und so erzieht man dann auch, mit wenig Grenzen und noch weniger Konsequenz, weil der Hund soll einen ja lieben.

    Bis, ja bis der Hund sich eben nicht so benimmt, dass man ihn überall mit hinnehmen kann, der spaziergang kein Flanieren al la Sehen und Gesehen werden ist sondern ein Alptraum, da der liebe kleine wauz zieht, knurrt, andere Hunde anmacht, alles anspringt oder, oder, oder.

    Hier kommt dann der Punkt, dass der Halter ins nächste Zoo"fach"geschäft marschiert, denn ein Trainer kommt nicht in frage, kostet Geld und ist ein Anerkenntnis seiner eigenen Unfähigkeit. Was nun gar nicht geht.

    Man sucht also die Lösung zur Behandlung des Problemes und das möglichst ohne das der Hund einen damit in Verbindung bringt. Schließlich möchte man ja vom Hund geliebt werden...

    Und im "Fachgeschäft" gibt es ja so viel Auswahl: Erziehungsgeschirre mit dünnen Bändesl, die schmerzhaft hinter den Vorderläufen ins Fleisch schneiden wenn der Hund zieht, den Halti, der einem leichteres Führen des Hundes verspricht und bei falscher Anwendung dem Hund dem Hund das Genick brechen zumindest aber die HWS einschließlich Muskel und Bänder schädigen kann, das Sprühhalsband, das bei unerlaubten Bellen auslöst- leider aber auch so auslösen kann, Trainingsdics, die unerwünschtes Verhalten abbrechen sollen durch Erschrecken des Hundes und oft dank falscher Handhabung zu Fehlverknüpfungen führen, Moxonleinen, die so siper zwischen zwei Halswirbeln eines Hundes laufen und da auch sehr wehtun können ( schön, wenn Hundi mal wieder in die Leine knallt), diverse Halsbänder mit und ohne Zugstopp- allesamt auch nicht grad angenehm für den Hund, Dressurhalsbänder mit Dornen auf der netten Leder-Innenseite und nicht zu vergessen, das berühmte Raiser- Fährtengeschirr, bei dem zwei Dornen im Bruststeg den Hund schmerzhaft am Ziehen hindern....

    Ja, man hat viel Auswahl und oft sehen wir es als nicht schlimm an, schließlich ist es ja keine Teletakt und auch kein sadistisch anmutendes Korallenhalsbanderl. Nichts also, worauf wir angesprochen werden könnten...

    Und es ist ja so notwendig und wenn der Hund hören würde, dann bräuchten wir das ja nicht.

    Mancher sagt, früher hat man die Hunde härter erzogen, sie geschlagen etc.pp. Ja, durchaus, allerdings war man da so fair und hat das öffentlich gemacht, sodass andere eingreifen konnten und es auch gemacht haben, denn auch damals war das Schlagen eines Hundes durchaus verpönt und ein Zeichen von Hilf- und Machtlosigkeit.

    Heut handeln wir unter Ausschluss der Öffentlichkeit im verborgenen Kämmerlein... Aus denselben Motiv, nur unsere Tiere, die leiden leiser und behelligen mit ihrem Leiden die Öffentlichkeit nicht mehr so sehr.

    Was soll`s- Jeder kann beruhigt schlafen und sich in der hundefreundlichen Neuzeit sonnen. Früher war nämlich für die Hunde alles viiiiel schlechter. Und so harmonisch ist es auch.

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    Die beste Auslastung vermittelt keine soziale Kompabilitaet...es sei denn man lastet Hund dermassen aus das er zu Hause nur noch komplett schachmatt ist und nicht mehr auf die Beine kommt. :roll:


    Was sich dann Auftrainieren nennen würde. Grad der Jack ist da sehr anpassungsfähig und kriegt nur eines: Eine bessere Kondition, was wohl nicht der sinn der Übung sein sollte.

    Trotzdem habe ich den Eindruck, Anna hat nicht Unrecht. Vom Jack, seinen Bedürfnissen, seinen Ansprüchen als auch seinem Charakter scheint hier wenig wissen vorhanden zu sein und auch Leo`s Formulierungen kann ich mich nicht verschliessen.

    Hmm, wozu wurde der Kennel denn mal "erfunden" und was haben "findige"Hundehalter daraus gemacht?

    Eigentlich war die Box zum Transport und für Ausstellungszwecke gedacht und nicht als Zimmerknast. Womöglich über Stunden.

    Und Leo hat Recht: Auf diesem Wege lernt dieser Hund das entspannte Alleinsein nicht wirklich, dafür aber: Frauchen geht und ich werde auf engstem Raum eingesperrt.

    Es ist Schadensminimierung, geht aber am Bedürfnis des Hundes komplett vorbei.

    Ist das der Sinn der Boxenempfehlung? Ich zeig dir, wie Du ohne Aufwand und ohne gutem Training den Hund allein lassen kannst?

    Mal ganz abgesehen davon, dass das Zerstören für den enormen Stress und Angst steht, den die Hündin beim Alleinsein hat.

    Das völlig außer Acht lassen, damit die Beseitzerin es möglichst leicht hat?

    Nicht wirklich, oder?!?

    Zitat

    Dass der Kleine alle 2 Stunden raus muss, ist mir/uns klar. Das übernimmt mein Vater.
    Theoretisch könnte er von 7-14 auch auf den Hund aufpassen. Wie definiert ihr denn aufpassen? Einfach im selben Raum sein und aufpassen, dass der Kleine nichts anstellt? Und eben ein bisschen mit ihm spielen.

    PS: Das mit den 30min war ein Versehen, sry.

    Da sein, vielleicht? Um den Hund rum sein? Erreichbar sein für den Hund, auf der selben Etage? Ohen dauerhaft verschlossene Türen über Stunden?