Julia, lach, iwie, man gewöhnt sich doch an ziemlich viel.... Das wird schon.
Beiträge von Abessinierin
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Fräuleinwolle, ich weiß und genau das reizt mich an dem Thema.
Woelfchen, laut neuester Studien soll der Verdauungstrakt des Hundes zu 98% dem des Wolfes identisch sein... Nur keiner weiß, wo und wie sich die fehlenden 2% geändert haben, geschweige denn, was es für die Ernährungphysiologie bedeutet.
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Und das ist ja genau der Grund, warum ich selber züchte.
Ich weiß. Nur mancher hat genau da halt ein Problem
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Was ist der Unterschied?
Ehrlich? Du kennst das getötete Tier nicht persönlich. Bei der Rinderlende vom schlachter weißt Du nicht, ob nun Bertha, Martha oder Luise dranglauben mussten und schon gar nicht, wie die aussahen und welche Eigenheiten und Charaktere sie hatten.
Es ist nur ein namen- und identitätsloses Stück Fleisch.
Kannst Du bei selbstgezüchteten Futtertieren nun mal nicht sagen...
Wenn Du Mäserich Karlchen oder Kaninchen Motte killst und verfütterst, dann weißt Du halt, wie Karlchen oder motte aussahen, wie sie waren und ob sie nun Gänseblümchen besonders mochten oder doch lieber Klee....
Und ob sie hier oder dort gern gestreichelt wurden oder verträglich waren etc.pp.
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Ich oute mich jetzt mal: Ich gehöre zu denen, wie im Eingangspost beschrieben. Lola (sie ist ein wirklich leinenaggressiver Hund) hatte schon an: Halti, Stachler, Schlepp; ich hatte dabei: Wurfscheiben, Rappeldose, etc. pp. Bis auf Halti und SL habe ich alle anderen "Hilfsmittel" nach kurzem Gebrauch wieder entsorgt, da sie eh nichts brachten. Ich habe diverse Hundeschulen/Vereine/Trainer verschließen und ein Haufen Geld ausgegeben, weil ich scheinbar zu dämlich bin, meinen Herder-Mix anständig zu führen. Wir waren das Horrorteam in der Nachbarschaft.
Dann habe ich hier im Forum den Zeigen+Benennen-Thread gelesen und einfach mal ausprobiert. Was soll ich sagen, der Clicker ist mein Freund. Dank dieser Methode habe ich es in kürzester Zeit geschafft, das der Proll an anderen Hunden vorbeigeht, sogar mit Blickkontakt, ohne einen Muck zu machen.
Unsere Hilfsmittel derzeit: 2m-Leine, HB/Geschirr, SL, CLICKER. Die SL brauche ich einfach, weil Hund nicht abrufbar, wenn's drauf ankommt. Da sie nicht die Netteste ist, ist es mir zu gefährlich, sie einfach laufen zu lassen. Toben und Rennen kann sie auch mit SL, die zieht sie dann halt hinterher, steht sie in 30 m Entfernung auf einem Feld kann ich sie komischerweise abrufen, selbst wenn ein Hund auftaucht. Steht der Hund 3m vor uns oder kommt uns entgegen, hat mein Hund keine Ohren mehr, aber wir arbeiten dran.LG Marion
Marion, danke für deinen Mut, genau dies zu posten! Und Nein, Du warst und bist nicht zu dämlich, Deinen Herdermix zu führen, Du hattest ganz einfach nur die falschen Ratgeber!
Ich find es toll, dass eigentlich ganz simple und einfache Dinge dir und deinem Hund weitergeholfen habe und ich wünsch Euch auch weiterhin viel erfolg auf eurem Weg zum Hund-Mensch- bzw. Mensch-Hund-Team!
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Eine Frage, die ich mir in letzter Zeit doch des Öfteren stelle. Aber mal von vorn:
Seit gut 15.000 Jahren domestizieren wir den Hund als unser Haustier. Er stammt vom Wolf ab, hat sich aber in diesen 15.000 Jahren mehr als nur gut an uns, unsere Eigenarten und an unsere Nahrungsquellen angepasst.
War es am Anfang ein Stück Fleisch, das unsere Vorfahren diesem neugierigen Wolf, der sich an ihr Feuer verirrt hatte zuwarfen, ging man später dazu über, seine Nachfahren mit dem zu füttern, was so vorhanden war.
Neben Fleisch auch Obst, Gemüse, Brei aus gemahlenem und gekochtem Getreide.
Wobei es Fleisch wohl seltener gab, denn es war von jeher entweder schwer zu beschaffen ( Jagd und die damit verbundenen Risiken) oder zu teuer ( für Otto-Normal-Bürger war Fleisch bis zur Entstehung gewisser Discounter ein rares Gut dank der Preise und den Begriff Sonntagsbraten gibt es nicht von ungefähr).
Was bedeutet: Der Hund musste entweder vorlieb nehmen mit dem, was vorhanden war oder seinen Speiseplan selbst durch Jagd ergänzen.
Und eigenständig jagende Hunde waren selbst im Mittelalter alles, nur nicht gern gesehen.
Es sei denn, ihre erlegte Beute hieß Ratte oder Maus... Kaninchen war schon damals nicht allzu gern gesehen und diese Beuteauswahl teilten sich Hunde schon damals mit den Katzen und den Raubvögeln- also eher mager, die Ausbeute.
Also doch vorliebnehmen mit dem, was so vorhanden war und was so abfiel und die Jagd als netten Zeitvertreib zu sehen und nicht als sichere Quelle für Nahrung.
Ungefähr vor 60 Jahren kam man dann auf die Idee, Hundefertigfutter industriell und in großen Mengen herzustellen.
Erstmal unerschwinglich für den Normalbürger wurde es in den 70ger Jahren so populär, dass es den Siegeszug durch Supermärkte, Discounter und Zoofachgeschäfte antrat.
Seitdem buhlen etliche Futtermittelhersteller um die Gunst der Kunden und preist sein Produkt als artgerecht und für den Hund und seine Bedürfnisse zugeschnitten an.
Doch mit den Futtermitteln, den fertigen, kam auch die Häufung diverser Krankheiten und Unpässlichkeiten der Tiere. Viele Tiere wurden plötzlich adipös, vermehrt trat Diabetes auf, Herz- und Kreislauferkrankungen nahmen zu, die Tiere hatten Allergien, die Krebsrate stieg an.
So ist nicht weiter verwunderlich, dass so mancher Hundehalter auf der Suche nach Alternativen war.Die Barf Welle entstand. Und wer kennt die Ikonen wie Billinghurst, Swanie Simon und Co. nicht?
Ihre Idee war ganz simpel und die Ernährung des Wolfes Vorbild. Back to the roots and to nature waren die Schlagworte.
Viele Hunde ragierten auch erstmal positiv auf eine Futterumstellung von Fertigfutter auf Barf. Doch auch hier gab es über die Jahre Probleme: Mangelerscheinungen, Nieren- und Lebererkrankungen aber auch Skelett und Bewegungsapparaterkrankungen waren die Folgen.
War es also doch nicht klug und artgerecht, den Hund wie einen Wolf zu ernähren?
Inzwischen sind weitere Jahre ins Land gezogen und man macht sich teilweise Gedanken darüber, doch Mäuse und Ratten, Kaninchen aus eigener Zucht dem Hund zu geben. Zuzüglich Stubenküken, tiefgefroren....
Man möchte noch weiter zurück zu den Wurzeln, noch artgerechter füttern. Noch gesünder.
Und so tummeln sich ganz verschiedene Fütterungsmethoden, Ansichten und Meinungen auf dem Hundebesitzermarkt. Und jede propagiert von sich selbst, doch nun wirklich die einzige und artgerechteste Weise der Hundeernährung zu sein.
Was mich zu meiner Eingangsfrage zurückführt: Was davon ist denn nun artgerecht?
Was kommt den Bedürfnissen und Ansprüchen des Hundes in Bezug auf Nahrung wirklich am nächsten und wird denen am ehesten gerecht?
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Lach, hmmm, an den Geruch und die Konsistenz von Pansen musste ich mich gewöhnen. Ging aber dank dem Terriertier. Was alles wieder aufwog war der selige Blick meines Hundes beim Genuß von Pansen.
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Das Sauweib!!...ich weiss das es meine eigene Schuld war da ich sie hab' (unbewusst weil unbeobachtet) solange fixieren lassen bis der Trieb hoeher war als der "Verstand' und sie abgeschaltet hat....trotzdem.....keine Kriegserklaerungen an Mitbewohner gilt auch fuer Karnickel...das weiss das Weib jetzt aber auch
...zumindest solange ich mir dran erinnere sie nicht fixieren zu lassen bis die Sicherung durchbrennt.Grins, bei uns gilt eine ganz einfache Regelung: Mitbewohner werden nicht gegessen. Auch der alte Kater von Markus Eltern nicht und wenn das Rabenaas noch so oft dem Terrier eine knallt.
Ratten und Mäuse draußen hingegen, okay, hab Spaß!
Verfüttern würd ich persönlich Beutetiere aller art und jeden alters.
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Tanja, du gönnst Deinem abby-Mädel aber auch gar nichts. sie wollte dich bestimmt nur beim Füttern helfen und danach mit dem Chester-Langohr spielen...
und wech
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Lach, oje...
Aber mal was anderes. Damit mein Hund auch ein gesundes Endprodukt bekommt, sollte man sich im Vorwege auch anschauen, wie man die Ninis am Besten und artgerechtesten füttert.