Lach, schau mal, mein Terriertier ist ein Parson Russell, Jäger allererster Güte, "Danke, bin selbst Hirnträger Hund", diskutierfreudig, manchmal größenwahnsinnig, großer Hund im kleinen Körper, begnadeter Schauspieler, charmanter Lügner, wählerisch im Aussuchen von Freunden vierpfotiger Art und hinter der entzückenden Terrierstirn arbeitet es immer.
Dementsprechend muss ich mit ihm umgehen. Es gibt klare Regeln für alle, die eingehalten werden müssen und das von jedem.
Er ist ein Nasentierchen, dementsprechend machen wir viele Suchspiele. Trailen zum Spaß ein bissi und ähnliches.
Er ist clever, also wird bei uns auch geclickert. Bewegung allein ist im echt zu langweilig.
Auf Spaziergängen wird es auch mal an der Schlepp ind Unterholz geschickt, Mauselöcher werden gemeinsam untersucht, Bänke, Poller Ketten, etc. sind schöne Hindernisse auf die man springen, die man um runden oder überspringen kann.
Gerade jetzt sind mein Freund und mein Sohn mit ihm los, ein Spielzeug ist auch dabei und so, wie ich meinen sohn kenne, wird das Terriertier auch da was zu knobeln haben. Spielzeug kann man auch draußen gut verstecken, hochlegen und nicht so ganz einfach erreichbar positionieren.
Das Auspackspiel wird bei uns mit einer Decke gespielt.
Konsequenz ist bei uns das A und O. einmal verboten bleibt verboten und einmal erlaubt bleibt auch erlaubt.
Er neigt zum Größenwahn, ist aber dank einiger unschöner Beißunfälle angstaggressiv- Alos klären wir was zu klären ist, Hundekontakte sind ausgewählte, von denen wir wissen, dass die Vierbeiner sich verstehen und alles anstürmende wird rigoros geblockt und weggeschickt ( notfalls auch deutlich).
Tja, und dann brauchen wir noch eine ganze Menge Geduld, Souveränität und Humor bei dem Terrier.
Mit Deinem Dackelmädel wird es ähnlich sein.