Beiträge von Abessinierin

    Zitat


    :lachtot:


    Einen lebigen, ohne KnopF im Ohr?

    Ähm, solltest/ willst Du einen haben, pass auf, der hat 42 blitzende Beißerchen und kann damit um.

    Und die Weltherrschaft will er eh, er wartet nur bis du schläfst.

    Aus jetzt, lass das.... Hund, nicht Werwolf

    Grins, ich bin also krank und freaky? Weißt Du was, Mara, in dem Fall bin ich es gerne!

    Ich bin selbst Mutter zweier Kinder, eines davon zu 90% schwerbehindert und rollstuhlindiziert, nur käme ich im Falle eines Bisses nicht auf die Idee, den Hund einschläfern zu wollen.

    Desweiteren hätte ich die bestehende Epilepsie des Hundes schon längst eruiert und ggf. den Hund auf Epilepsiemedikamente einstellen lassen.

    Shit happens, auch im Umgang mit Hund manchmal. Nur steht bei mir auf ein Knurren, ein Abschnappen oder ein Biss nicht die Todestrafe.

    Sondern ein Schauen, warum der Hund gebissen hat, ein Hinzuziehen eines Trainers und wenn ich das nicht gehändelt kriege, die Abgabe des Hundes.

    Aber wie gesagt, dazu muss man wohl krank und freaky sein und das bin ich in dem Fall gern und aus Überzeugung!

    Susanne ganz ruhig.

    Wahrscheinlich haben einige User kurz das Einganspost gelesen, ungefähr bis zu der Stelle Hund hat gebissen und . Das die TS den Hund euthanisieren möchte und wir genau dies nicht als Option sehen, wohl aber Abgabe oder Training, dass möchte man nicht wissen.

    Denn darum geht es die ganze Zeit: Man wehrt sich gegen die EUTHANASIE eines Hundes, der einen Fehler gemacht hat.

    Er mag vielleicht damit vielleicht das Zusammenleben mit dieser Familie verwirkt haben aber nicht das generelle Recht auf Leben.

    Dein Hund ist jetzt ungefähr 18 Monate alt und pubertiert. Da wird Dir eine Kastration nicht im Mindesten bei helfen und ebensowenig ein Kastrachip, der die Testosteronprodukution komplett lahmlegt und nicht nur die in den Hoden. Warum steht in dem eingesetzten Link auf der ersten Seite-> Kastration aus verhaltensbiologischer Sicht von Gansloßer und Strodtbeck.

    Zeigen und benennen funktionieren ganz simpel im Alltag und du benötigst keinen Figuranten.

    Jessi, weißt Du was mir grad auffällt? Du machst nichts gemeinsam mit dem Hund.

    Schau mal, wenn ich mit meinem Terriertier unterwegs bin, dann wird er von mir bewusst in ein Gebüsch oder unter eine Bank geschickt zum Schnüffeln. Wir haben ein Draußen-Spielzeug, das ich verstecke und das er finden muss. Mit dem draußen auch gezergelt wird, was auch mal apportiert wird, für Impulsübungen herhalten muss, was gebracht werden muss oder verloren wird....

    Auf Findlinge kann der Hund super springen, Absperrpoller können umlaufen werden, Ketten in niedriger Höhe übersprungen werden.

    Im Wald wird auch mal der Weg bewusst verlassen und wir toben gemeinsam abseits im Unterholz rum mit Baumspringen, Mäuseloch fiinden, schauen lassen, wer denn zuletzt in welchen Loch war.

    Grundgehorsam wird genrell abgefragt etc.pp.

    Ich mach also mit dem Hund und ich glaube, das ist bei Euch der Knackpunkt.

    Für deinen Hund heißt raus: Okay, entweder schnödes Gassilaufen an Leine oder Hundekumpel treffen und ab geht die Post.

    Spannend ist der Hundekumpel aber nicht Du. Dreh das mal um.

    Lach, ich hab es mit dem Terrier bzw. da mit dem Jagdterrier. Ich mag seine Eigenständigkeit und Eigensinnigkeit, den Jagdtrieb und auch die damit verbundene Konsequenz und Unbeirrbarkeit mit der einer Spur nachgegangen wird ebenso wie die Schärfe mit der gestellt wird. Ich mag die Neugierde, die im Terrier steckt, die Energie, den Charme und die Schauspielkunst.

    Als großer Hund im viel zu kleinen Körper neigt er zum Größenwahn aber damit kann ich mittlerweile gut um.

    Er fordert mich, verlangt von mir viel Konsequenz, souveräne, kreative und flexible Führung, Geduld und noch mehr Humor.

    Es passt einfach.

    Hmm, bei uns ist auch eine ziemliche Fluktuation bei den Hunden. Es läuft eigentlich immer gleich ab: ein niedlicher Welpe wird angeschafft, man führt ihn vor und kaspert mit ihm rum, ist stolz, tja und wenn die Hunde so knapp ein Jahr sein sollten, dann sind sie plötzlich weg. Pünktlich zur Pubertät......

    Weitergereicht weil unsauber, hören nicht, es passt einfach nicht, haben gebissen oder was zerlegt...

    Neulich traf ich einen sehr flüchtigen Bekannten bzw. er mich und so im Gespräch, während ich noch am Grübeln war wer verflixt denn das ist, fragt er mich doch allen Ernstes ob das Terriertier an der Leine immer noch der gleiche Hund sei wie vor sechs Jahren....

    Er hätte seine Hunde ja nie so lange....

    Ähm jahaaa, ich entschied dann, das genau hier das Gespräch besser beendet sei und ich mit dem Terriertier mich höflich und seeehr unverbindlich verabschiede- bevor mir entfahren konnte, was ich grad so über diesen "Herren" und seine "Hundeleidenschaft" dachte.

    Und das ist bei uns auf der Ecke leider kein Einzelfall.