bei lara merken wir schon, dass sie sich mittlerweile sehr fit fühlt und am liebsten wieder toben möchte - auch versucht sie jede gelegenheit für sich auszunutzen um ihre engie freien lauf zu lassen.
beim morgentlichen gassigehen müssen wir richtig aufpassen, damit sie nicht wieder plötzlich sich losreisst.
heute morgen war es so - eine unserer katzen schlich im garten herum, lara sah sie und schon machte sie sich ihren spaß und tobte der armen katze im schnellen satz hinterher - so schnell war es mir nicht möglich, darauf zu reagieren, noch sie zu halten - mit einmal war sie weg. nun hoffen wir, dass sie sich bei der heutigen morgentlichen hetzjagd sich nichts ernstes zugezogen oder verrenkt hat. sie macht noch einen guten eindruck auf uns. sie humpelt nicht und geht (wenn sie gehen soll!) normal.
kommenden montag haben wir in der tierklinik einen erneuten termin. dort sollen ihre fäden gezogen werden und wir werden dann auch erfahren, ob wir ihre zur zeit sehr strengen schonzeiten etwas lockern können.
zur zeit halten wir sie ruhig. die meiste zeit liegt sie, kurzweilen darf sie auch in der wohnung laufen - nach draußen gehen wir mit ihr nur in den garten, angeleint und in der hoffnung keiner katze zu begegnen. auch machen wir zur zeit mit ihr ein paar suchspiele. sie muss dafür in den flur, kurz warten und in dieser zeit verstecken wir ein paar leckerlies in der wohnung. zur zeit keine dickmacher, sondern kleine möhrenstückchen oder apfelstückchen. darauf ist sie auch ganz wild und sie sucht diese dann.
mit lockerung meine ich, die gassizeiten peu à peu auszuweiten. wir wohnen in einer einfamilienhausgegend, die wie ein schachbrett angelegt ist, also kleine karrees bilden, dazu zwei schöne parkanlagen. wir denken jetzt auch nur daran, mit ihr "unser" karree laufen zu können - fußweg sind vielleicht für diese runde nur 15 minuten - aber erst mal sehen, wie dies der arzt sieht. für lara ist es zur zeit eine richtig harte zeit...
Beiträge von latrinchen
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nochmal vielen dank für eure beiträge. mittlerweile haben wir einiges klären und auch erfahren können. wir haben auch nochmal eine rücksprache mit dem arzt gehalten, der lara operiert hatte. in der voruntersuchung war noch nicht ganz klar, ob das kreuzband angerissen oder gerissen sei und dass dies sich erst bei der operation heraus stellen würde. wir haben dann am montag erfahren, dass während der operation festgestellt wurde, dass das kreuzband zwar in ordnung, aber leicht überdehnt war - mit einem speziellen verfahren konnte diese überdehnung behandelt werden. lara muss sich also trotz allem für die nächsten sechs wochen schonen, damit diese überdehnung sich zurückbildet. zum zweiten haben wir erfahren, dass lara eine verhärtung in der kniegelenkkapsel hatte, die mit der op auch gleich mit entfernt wurde. daher auch die ziemlich lange narbe.
bereits am sonntag machte lara keine anstalten beim aufstehen und konnte zu unserer verwunderung ziemlich normal laufen und hatten uns gewundert, wie schmerzfrei sie das tat.
nun sind wir froh, dass "nur" eine überdehnung des kreuzbandes und die verhärtung im knie zu laras beschwerden geführt haben. -
für unsere lara hatten wir auch schon überlegt, eine versicherung abzuschließen. auch bekamen wir von ein paar anderen gassifreunden den tipp, die agila versicherung anzusehen.
nun ja, die tarife sehen auf dem ersten blick moderat aus - auf dem zweiten blick aber beziehen sie sich auf mischlinge, die ohnehin "genetisch" gesünder sind. bei den reinrassigen sieht es anders aus. von der mischlingskategorie 1 geht es für unsere lara, eine labradorhündin, in die kategorie 3. also auch entsprechend teuer und vieles wird eben auch nicht abgedeckt, was "von der rasse her" kommt.
wir würden viel zahlen und hätten im falle einer gelenkerkrankung keine abdeckung - nur bei nachweislichem unfall (wenn es auch entsprechend belegt werden kann!) - aber das ist nicht so einfach...
wie dem auch sei - kosten genau abchecken, tarife überprüfen und genau nachsehen, was im katalog an leistungen enthalten ist und wie ich es gelesen habe, bezieht sich dieser op schutz auf verletzungen, die von unfällen herrühren (also nachweispflicht des halters).
wir haben daher keine versicherung. lohnt sich nicht und würden am ende noch mehr zahlen - also versicherung und selbstbeteiligung, weil bei unserer reinrassigen hündin eben bestimmte leistungen nicht oder nur teilweise übernommen werden. -
danke für den tipp mit der traumeel salbe. ^wir werden es ausprobieren und montag mit ansprechen. wie oft hast du die salbe benutzt? dr. google zufolge hat die traumeel salbe einen guten zuspruch.
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danke für eure nachrichten -
at lucy - lou: danke für deinen plan, denke, dass wir dies mit dem arzt in der tierklinik absprechen müssen. was für eine opmethode gemacht wurde, weiß ich nicht. auch was genau gemacht wurde, kann ich auch nicht sagen. eben kreuzbandriss und op. mein bruder hatte lara am freitag von der klinik abgeholt. er hat ein großes auto und für lara natürlich passender, als den kleinwagen, den ich fahre. zu meinem bruder haben sie nicht viel gesagt, nur dass alles okay ist und sie sich schonen muss, auch war der behandelnde arzt nicht mehr da, nur die schwestern (aber auch dafür gibt es eine akte). hmm. ich finde es selbst komisch, dass wir so wenig informiert wurden. nur sagten sie vor der operation, dass sie erst bei der op sehen werden, was genau gemacht werden muss. insgesamt kommen wir bereits auf 1000 euro. ganz schön - nun hoffen wir, dass nichts weiter passiert und wir montag bessere infos erhalten.
ich finde es nur merkwürdig, dass wir kaum infos bekommen - ich denke, dass selbst bei einem menschen mit ähnlichem schaden genaue informationen vor einer op vorliegen und sich der patient darauf einstellen kann, was passiert und gemacht wird. warum ist es bei lara nicht so? warum erhalten wir so wenig auskunft - oder ist es "normal"?
at bentley: die idee mit den bohlen ist nicht schlecht, nur haben wir keine baustelle in der nähe...wir werden es mit den holzplatten mal ausprobieren.
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noch ein kleiner nachtrag:
at lucy_lou - vom kliniktierarzt haben wir weiter gar nichts bekommen. auch keinen plan. nur mündliche anweisungen, die sich auf das reduzieren, was wir bisher auch schon getan haben - aber fragen sind halt da und montag müssen wir mit lara auch in die klinik zum ersten check.
kannst du uns bitte den plan schicken? das wäre super - danke.
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danke für eure beiträge. unsere lara wurde wie oben geschrieben gestern operiert. alles lief gut und lara hat heute früh ihr frühstück bekommen und mit gutem appetit gefressen. sie hat eine große "tüte" um und ist damit ziemlich orientierungslos - aber wer ist das nicht. wir haben ihr den napf hochgehalten und sie konnte so gut fressen. nachts haben wir lara vorsorglich in den garten getragen, weil sie fiebte und wir auch dachten, dass sie auch mal müsste. aber sie machte nichts. bis jetzt nicht. sie liegt auf ihrer weichen matratze, das operierte knie liegt frei, also sie liegt nicht darauf.
unsere fragen: ist es normal, dass lara noch nichts muss? der arzt meinte, dass dies mit der narkose und den medikamenten zu tun habe, aber dass es schon so lange andauert...ihr erstes fressen nach der op bekam sie um acht uhr heute morgen. gewöhnlich machte sie sich zwei stunden danach immer bemerkbar, auch morgens beim aufstehen musste sie gleich in den garten und pippi machen.
wie denkt ihr, können wir das treppensteigen vereinfachen? wir wohnen zwar parterre aber in den garten sind es 12 stufen und nach vorn raus acht. wir haben sie getragen aber 28 kg lebensgewicht geht mächtig auf die wirbelsäule. wir haben schon an holzplatten gedacht, die wir an die treppen auflegen und sie langsam ohne steigen hinunterlaufen kann.
liebe grüße
latrinchen -
hallo,
wir haben da ein problem - unsere 2 1/2 jahre junge labradorhündin lara leidet seit langer zeit an schwierigkeiten beim aufstehen, sie hebt nach dem liegen ihr rechtes hinterbein hoch und hinkt immer für eine weile, dann geht es wieder. wie geschrieben, immer nach längeren ruhezeiten. zunächst haben wir vermutet, dass dies vom vielen toben kommen könnte. lara ist sehr agil, tobt sehr gern und rennt entsprechend wie eine wilde. bei einem tierarzt bekamen wir zunächst die aussage, dass sie nur an muskelkater leide, sei also ganz normal. aber so normal fanden wir das nicht. die probleme blieben. immer dasselbe bein. jetzt haben wir lara in einer tierklinik vorgestellt. sie wurde dort geröntgt und die diagnose stand schnell fest. lara hat im rechten hinterbein einen kreuzbandriss und muss operiert werden. morgen ist der termin und wir sind alle sehr in sorge, dass auch alles gut geht. der dortige tierarzt hat uns schon darauf vorbereitet, dass lara eine zwei - drei monatige schonzeit über sich ergehen lassen muss. also kein rennen, kein toben. auch wohnen wir nicht ganz ohne treppen und da müssen wir vorsichtig sein, auch was das gassigehen betrifft. daher unsere frage: wer von euch hat erfahrungen, weiss, worauf wir achten müssen und wie wir am besten lara beschäftigen können.
vielen dank im voraus
latrinchen