Beiträge von Louise

    @ Dust Bunny

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    Habt ihr die Spaziergänge jetzt ganz eingestellt? (Klingt irgendwie so)


    Ja leider mussten wir die Spaziergänge mit Ihr einstellen, es war kein Vergnügen. Und die Aggressivität sich nach den Spaziergängen noch verstärkte. Nach Beobachtung der Tierpsychologin rat Sie uns vorerst ab, da das Tier im panischem Stresszustand war.

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    Was sagt der Züchter zu dem Problem? Wie verhalten sich die Wurfgeschwister?


    Der Züchter sagte in dem telefonat das wir führten, das dies ausschlieslich ein Problem unserer Erziehung wär, der Hund nicht auffällig gewesen war und er daraufhin jeglichen Kontakt mit uns abbrach. Wie ihre Wurfgeschwister sich verhallten haben wir leider keine Ahnung.

    Zitat

    Was tut sie genau, wenn sie "aggressiv" wird? Was passiert vorher und wie reagiert ihr? Reagiert sie auf ein Abbruchsignal?


    Sie wird ohne erkennbare Vorzeichen bissig und beißt nach der Hündin. Abbruchsignal wird mit Ihr intensiv trainiert, mit Erfolg wohlgemerkt. Unsere Reaktion ist es ersteinmal die Hunde zutrennen und Sie mit den eingeübten Übungen zuberuhigen. Hierbei ist das "Klickertraining" sehr erfolgreich gewesen, da Sie diese Übungen auch in Ihrer Aggresivität nicht vergaß.

    bibidogs

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    Wurde mal ein komplettes Schilddrüsenprofil erstellt??

    Nein, eine klassisches Schiddrüsenprofil wurde nicht erstellt. Aber danke für den Vorschlag, wir werden es mal machen lassen.

    Einer unserer Hunde ist ein, leider Gottes, psychisch gestörter Hund. Das äußert sich darin, das Sie (1,5 Jahre alte Wolfshündin) agressiv gegenüber den beiden Dackeln ist (2,5 jahre alte Hündin und ein 12 Jahre alter Rüde).

    Wir bekamen die Hündin mit 8 Wochen aus einer vornehmlich guten Zucht, aber Sie war offensichtlich nicht sozialisiert. Die Hündin war sehr klein (gute drei Kilo unter dem Standardgewicht für das Alter) und auch krank (schwere blutige Durchfälle, die nach langer Therapie behandelt werden konnten).

    Die Hündin war auffällig scheu und schreckhaft. Wir versuchten dieses Problem mit kontinuierlichen Besuchen in Welpenspielstunden zu begegnen. Die Hündin lernte auffällig schnell, aber Scheu und Ängstlichkeit Fremden gegenüber (Hunde wie Menschen) verlor sich nicht, verstärkte sich sogar. So z.B.: wollte Sie den Welpenspielplatz nicht betreten, bzw ihn schnellstmöglich verlassen. Sie verweigerte unteranderem jegliche Belohnungen für erbrachte Lernerfolge und kringelte sich nach gewisser Zeit teilnamslos ein. Beim Spazierengehen war Sie immer hypernervös und schreckhaft, besonders gegenüber Radfahrern, Kindern (vor allem spielenden) und anderen Hunden. Sicher und geborgen (entspannt) fühlt Sie sich eigentlich nur in der Wohnung, dem Garten und dem Auto. Bezüglich Garten ist folgendes zu wissen: Er wurde geteilt, da Sie stark am vorderem Zaun revierte und jeglichen Passanten lautstark verbellte.
    Die Kontaktsuche zu uns Menschen war sehr zögerlich, der Kontakt zu useren Hunden ist aber intensiv und mehrheitlich positiv. Sie spielt gerne und ausführlich mit der Dakeldame und der anderen Wolfhündin (Diese Hündin ist 3,5 Jahre alt und die Rudelführerin, nicht der Rüde!).

    Das große Problem daran ist aber, daß aus Spiel plötzlich Aggresion wird, dem ein Dackel leider nicht viel entgegensetzen kann. Dieses tratt zuerst nach Ihrer ersten Hitze (im Alter von 11 Monaten) auf.

    Das Tier wurde (mehrfach) tierärztlich untersucht und ist Gesund. Seit einem viertel Jahr hilft uns regelmässig eine Hundetherapeutin (promovierte Tierpsychologin) und wir haben auch Erfolge damit erzielen können, der Hund ist ruhiger und weniger ängstlich. Die Therapeutin bescheinigte uns das Sie ein tieftraumatisierter Hund ist und die Ursache in den ersten acht Wochen liegen muss.

    Da wir Angst um die Unversehrtheit und Gesundheit der Dackel haben suchen wir dringend Rat. Und/Oder sind Euch ähnliche Fälle bekannt? Wir lieben diesen Hund, Sie ist auch meist ein sehr liebes Tier, und wollen Ihr helfen. (Und nicht drastische Maßnahmen wie Tierheim o.ä. in Betracht ziehen müssen)