ZitatAlles anzeigenDas ist ja wirklich "klasse" von dem Züchter.
Naja, schon dass er den Welpen in einem scheinbar recht angeschlagenen Zustand abgegeben hat finde ich sehr komisch. Und wenn er nun meint, dass ihr alleine an dem Verhalten der Hündin Schuld seid, so sollte er sich doch trotzdem bemühen euch zu helfen![]()
Schade, dass ihr keinen Kontakt zu Wurfgeschwistern habt. Wäre wirklich interessant zu wissen, ob es da ähnliche Probleme gibt...
Hm. Du schreibst "bissig". Würde sie aber wirklich beissen...ich glaube...dann würde viel mehr passieren.
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Ist das nicht eher so ein wildes "um sich schnappen"?Die Hündin klingt wirklich nach "Nervenbündel"
Hat sie einen Ort an den sie sich zurückziehen kann(Ohne von den anderen Hunden "belästigt" zu werden) ?
Ja,sie hat einen Ort zum Rückzug. Außerdem belästigen sie die anderen Hunde nicht.Die kleine Dackelhündin weiß genau wann sie mit ihr spielen kann. Das ist auch ein wildes toben. Das "wilde um sich schnappen"passiert dann, wenn einer der kleinen Hunde das Haus betreten will. Aber eben nicht immer. Wir und auch die Tierpsychologin(Zusatzausbildung für Hunde und Katzen in der Schweiz) konnten keinen Grund für den schlagartigen Stimmungsumschwung der Hündin erkennen.
Übrigens ist unser Garten so groß das zwei IW`s ausgiebig rennen können.
Die Hündin wird zusätzlich mit Bachblüten unterstützt und es ist auch eine "alternative Diagnostik" über eine "Felluntersuchung" erfolgt. Diese Therapie ist noch im Gange. Wir hoffen, dass das Zusammenspiel aller Therapiemaßnamen zum Erfolg führt.
Du sagst ja, es passiert aus dem Spiel heraus...spielt sie denn vorher wirklich oder versucht sie nur den "nervigen" Dackel abzuwehren?
Beiträge von Louise
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@ Dust Bunny
ZitatHabt ihr die Spaziergänge jetzt ganz eingestellt? (Klingt irgendwie so)
Ja leider mussten wir die Spaziergänge mit Ihr einstellen, es war kein Vergnügen. Und die Aggressivität sich nach den Spaziergängen noch verstärkte. Nach Beobachtung der Tierpsychologin rat Sie uns vorerst ab, da das Tier im panischem Stresszustand war.ZitatWas sagt der Züchter zu dem Problem? Wie verhalten sich die Wurfgeschwister?
Der Züchter sagte in dem telefonat das wir führten, das dies ausschlieslich ein Problem unserer Erziehung wär, der Hund nicht auffällig gewesen war und er daraufhin jeglichen Kontakt mit uns abbrach. Wie ihre Wurfgeschwister sich verhallten haben wir leider keine Ahnung.ZitatWas tut sie genau, wenn sie "aggressiv" wird? Was passiert vorher und wie reagiert ihr? Reagiert sie auf ein Abbruchsignal?
Sie wird ohne erkennbare Vorzeichen bissig und beißt nach der Hündin. Abbruchsignal wird mit Ihr intensiv trainiert, mit Erfolg wohlgemerkt. Unsere Reaktion ist es ersteinmal die Hunde zutrennen und Sie mit den eingeübten Übungen zuberuhigen. Hierbei ist das "Klickertraining" sehr erfolgreich gewesen, da Sie diese Übungen auch in Ihrer Aggresivität nicht vergaß.ZitatWurde mal ein komplettes Schilddrüsenprofil erstellt??
Nein, eine klassisches Schiddrüsenprofil wurde nicht erstellt. Aber danke für den Vorschlag, wir werden es mal machen lassen.
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Einer unserer Hunde ist ein, leider Gottes, psychisch gestörter Hund. Das äußert sich darin, das Sie (1,5 Jahre alte Wolfshündin) agressiv gegenüber den beiden Dackeln ist (2,5 jahre alte Hündin und ein 12 Jahre alter Rüde).
Wir bekamen die Hündin mit 8 Wochen aus einer vornehmlich guten Zucht, aber Sie war offensichtlich nicht sozialisiert. Die Hündin war sehr klein (gute drei Kilo unter dem Standardgewicht für das Alter) und auch krank (schwere blutige Durchfälle, die nach langer Therapie behandelt werden konnten).
Die Hündin war auffällig scheu und schreckhaft. Wir versuchten dieses Problem mit kontinuierlichen Besuchen in Welpenspielstunden zu begegnen. Die Hündin lernte auffällig schnell, aber Scheu und Ängstlichkeit Fremden gegenüber (Hunde wie Menschen) verlor sich nicht, verstärkte sich sogar. So z.B.: wollte Sie den Welpenspielplatz nicht betreten, bzw ihn schnellstmöglich verlassen. Sie verweigerte unteranderem jegliche Belohnungen für erbrachte Lernerfolge und kringelte sich nach gewisser Zeit teilnamslos ein. Beim Spazierengehen war Sie immer hypernervös und schreckhaft, besonders gegenüber Radfahrern, Kindern (vor allem spielenden) und anderen Hunden. Sicher und geborgen (entspannt) fühlt Sie sich eigentlich nur in der Wohnung, dem Garten und dem Auto. Bezüglich Garten ist folgendes zu wissen: Er wurde geteilt, da Sie stark am vorderem Zaun revierte und jeglichen Passanten lautstark verbellte.
Die Kontaktsuche zu uns Menschen war sehr zögerlich, der Kontakt zu useren Hunden ist aber intensiv und mehrheitlich positiv. Sie spielt gerne und ausführlich mit der Dakeldame und der anderen Wolfhündin (Diese Hündin ist 3,5 Jahre alt und die Rudelführerin, nicht der Rüde!).Das große Problem daran ist aber, daß aus Spiel plötzlich Aggresion wird, dem ein Dackel leider nicht viel entgegensetzen kann. Dieses tratt zuerst nach Ihrer ersten Hitze (im Alter von 11 Monaten) auf.
Das Tier wurde (mehrfach) tierärztlich untersucht und ist Gesund. Seit einem viertel Jahr hilft uns regelmässig eine Hundetherapeutin (promovierte Tierpsychologin) und wir haben auch Erfolge damit erzielen können, der Hund ist ruhiger und weniger ängstlich. Die Therapeutin bescheinigte uns das Sie ein tieftraumatisierter Hund ist und die Ursache in den ersten acht Wochen liegen muss.
Da wir Angst um die Unversehrtheit und Gesundheit der Dackel haben suchen wir dringend Rat. Und/Oder sind Euch ähnliche Fälle bekannt? Wir lieben diesen Hund, Sie ist auch meist ein sehr liebes Tier, und wollen Ihr helfen. (Und nicht drastische Maßnahmen wie Tierheim o.ä. in Betracht ziehen müssen)