Beiträge von mapaba

    Nun, ich bin schon etwas überrascht und erstaunt über die Reaktionen zu unserer Lösung.

    Wo steht, dass der Hund komplett von der Familie abgeschnittet ist? Der Hund ist tagsüber bei mir, ab späten Nachmittag mit mir bei meiner Familie, jedes Wochenende von Freitag Mittag bis Montag Früh in der Familie - warum baut er da keine Bindung auf?

    Wo steht, dass er stundenlang in der Kälte alleine im Garten bleiben soll? Ich habe geschrieben, dass er mal stundenweise im Garten bleiben soll. D.h. es kann vorkommen, dass der Hund ein bis zwei Stunden auf einem 3500qm großen Grundstück mit anderen Tieren bleiben soll. Etwas anderes steht in keinem meiner Beiträge!
    Ist das schlimm?
    Im Übrigen ist es bei uns in Deutschland im Norfallfall von April bis Oktober einem Hund kaum zu kalt, sondern eher zu heiss.
    Bevor der nächste Aufschrei kommt: Merlin kann sich im Fall der Sommerhitze im Gartenteich oder den Obstbäumen abkühlen!
    Außerdem bezweifle ich sehr, dass ein Labrador, der ursprünglich aus dem Norden Kanadas kommt, bei unseren normalen Winterwetter friert. Wenn ich den Hund beim spaziergehen beobachte mit welcher Freunde er in Schneehaufen stöbert, bin ich überzeugt, dass er winterfest ist.

    Außerdem habe ich geschrieben, dass das ein VORLÄUFIGE Lösung ist. Wir arbeiten an den Problemen meiner Frau, suchen uns Hilfe und irgendwann werden die Probleme gelöst sein.

    Noch ein Hinweis: Uns vorzuwerfen, wir (meine Kinder und ich) haben meine Frau vor vollendete Tatsachen mit der Anschaffung eines Hundes gestellt, beweist nur eins: Wer lesen kann ist klar im Vorteil, daher immer ALLE Beiträge eines Verfassers lesen, diese verstehen, verarbeiten und dann einen Kommentar abgeben!

    Ich freue mich sehr über die guten Ratschläge und vernüftigen Hinweise zu meinem Problem hier im Forum, die uns auch geholfen haben eine temporäre Lösung zu finden, um eine endgültige Lösung herbeiführen zu können.
    Wichtig war mir auch die Bestärkung, dass ich den Hund ruhig mit in das Büro nehmen kann.

    ABER es ist mir auch bei anderen Beiträgen schon aufgefallen, dass einige hier nicht richtig lesen oder auch nur Auszüge lesen und die Beiträge anderer dann mehr als unwirsch, unpassend und z.T für den Verfasser verletzend kommentieren.

    Trotzdem, nochmals Danke an alle mit guten Ratschlägen.

    Liebe Hundefreunde!

    Ich danke Euch allen für Euere Beiträge, Vorschläge und Gedanken. :gut:

    Einige von Euch hatten dahin gehend dei richtige Vermutung, dass meine Frau nicht direkt vor dem Hund, sondern vor dem alleinigen Umgang mit ihm Angst hat.
    Wir wollen das nun so lösen, dass ich den Hund an mindestens drei Tagen der Woche mit in die Arbeit nehme. Ist zwar wegen meiner Pendelei nicht gerade einfach (Auto, Zug und dann noch S-Bahn), aber in einigen Wochen ändert sich das für mindestens zwei Jahre.
    Am Wochenende ist eh alles klar, der Hund muss überall mit mir mit gehen oder aber stundenweise im Garten bleiben.
    Zudem werden wir (Fau, Mann, Hund) zusammen eine Hundeschule besuchen und gemeinsam üben.

    Die restliche Zeit (1-2 Arbeitstage) werden wir Freunde fragen, ob der Hund regelmäßig jede Woche dort verbringen kann. Die Freunde haben auch drei Kinder ( 8,10,13) und selber immer wieder den Hund der Großeltern.

    Ich glaube, dass ist eine gute Lösung, denn den Hund wieder abgeben will eigentlich niemand.

    Es mal vielen Dank für Euere Antworten.

    Ich sehe es auch so, dass die Angst meiner Frau die Hauptschwierigkeit ist.
    Warum Sie genau Angst hat, weiß Sie auch nicht.
    Es ist nicht so,dass Sie den Hund total ablehnt und sich zurückzieht.
    NEIN, wenn jemand dabei ist, ist es gar kein Problem. Sie kann den Hund streicheln, knuddeln und auch Leckerli geben. Im Familienrudel gibt es also kein Problem. Das Problem ist die Zeit am Vormittag, wenn meine Frau mit dem Hund allein wäre. Sie hat einfach Angst mit dem Hund mehrere Stunden allein zu sein - keiner weiß warum!

    Wir haben meine Frau im Übrigen nicht überredet zu einem Hund. Wir waren alle gemeinsam im Tierheim und haben uns intensiv beraten lassen. Nachdem das tierheim uns einen "passenden" Hund vorgestellt hat, sind wir mit ihm etwa 30 Minuten gelaufen - alles kein Problem.
    Nach einem Tag weiterer Überlegung haben wir gemeinsam beschlossen, dass wir den Hund in unser Rudel aufnehmen.
    Meine Frau hat ihre Angst erst gestern formulieren können und gespürt.

    Sicherlich, es besteht die Hoffnung, dass Sie sich mit der Zeit an den Hund gewöhnt, ABER:
    - bis dahin muss ich Merlin wohl mitnehmen (auch in der Bahn- ich bin z.Z. Bahnpendler, aber das war heute morgen kein Problem)
    - wie soll sich meine Frau an das Alleinsein mit Hund gewöhnen, wenn Sie davor Angst hat und es gar nicht probieren will/kann?

    Verstanden habe ich schon, dass ein zweiter Hund mit Tagsüberhaltung im Garten keine Lösung ist.

    Wir wollen alle das Beste für den Hund. Es soll bitte keiner glauben, wir hätten uns den Hund nur so zum Spaß geholt. Das Problem miener Frau war schlicht und ergreifend vorher nicht so bekannt (oder Ihr nicht bewußt).
    Leider ist es jetzt so - und ich will die beste Lösung für alle.

    Was ist jetzt Euere Meinung?

    Mapaba

    Liebe Freunde des Dogforums,

    bevor Ihr über mich herfallt, bitte erst ganz lesen!

    Ich habe folgendes Problem:
    Am Freitag haben wir (Ich, meine Frau, 2 Kinder) nach wirklich reiflicher Überlegung einen 15 Monate alten Labrador-Rüden aus dem Tierheim geholt.
    Der Hund ist sehr brav und gehorcht auch dank einer bereits besuchten Hundeschule sehr gut, ABER: meine Frau kann ihre Unsicherheit mit dem Hund nicht überwinden, hat mittlerweile sogar Angst alleine mit dem Hund zu bleiben.
    Heute habe ich den Hund im Büro dabei, doch ist das eine gute Lösung?
    In etwa 6 Wochen werde ich dann auf einer Baustelle sein, da sehe ich weniger ein Problem mit dem Hund, doch im Moment muss er mindestens drei Tage die Woche mit. Die Kinder lieben den Hund schon sehr und ich würde ihn sehr gerne behalten, doch wie soll das die nächsten Jahre weitergehen?
    Was meint Ihr, soll ich den Hund behalten - oder besser doch wieder zurückgeben?
    Oder, auf unserem 3500qm Grundstück mit einem zweiten Hund tagsüber alleine lassen, so dass meine Frau sich nur um Wasser und Futter kümmern muss?
    Ich bin echt am überlegen - wobei der Hund eigentlich schon sehr gut im Büro zu halten ist. Aber, auf Dauer und jahrelang?

    Ich bitte um gute Ratschläge!

    Danke,
    Mapaba