Beiträge von Trace

    Würdet ihr eure Hunde als sehr intelligent bezeichnen?

    Bei uns im Haus (wir leben mit Familie meines Verlobten zusammen) lebt auch ein Labrador, mit dem wir viel zu tun haben. Okay, ich bin nicht der Besitzer, verbringe aber trotzdem viel Zeit mit ihm und: nein.

    Vielleicht kurz als Erklärung was für mich ein sehr intelligenter Hund ist:

    Ein Hund der schnell versteht was ich von ihm möchte, der allgemein eine hohe Auffassungsgabe hat und sich gut an neue Situationen anpassen kann. Ein Hund der um die Ecke denken kann und Menschen gut lesen kann.

    Generell wird halt einfach nichts mit ihm gemacht bzw. er in keiner Richtung irgendwie gefördert. Wobei er als Jagdhund komplett ausgebildet war und auch mit auf Jagd gegangen ist, also generell mangelt es da nicht an Auffassungsgabe, aber ich denke halt, dass ein Hund, mit dem man jahrelang nichts macht außer ein bisschen Gassi, das Mitdenken und Lernen verlernt.

    Sammy denkt nicht um die Ecke und ich würde auch nicht behaupten, dass er Menschen gut lesen kann bzw. generell überhaupt Interesse daran hätte.

    Er ist ganz sicher nicht "dumm", aber zwischen den Pudeln und ihm liegen Welten.

    edit: Er kommt aus SL.

    Ich wollte damit auch nicht mehr sagen, als da steht. =) ich wäre froh, wenn Kimi unkompliziert zu betreuen wäre, so wie es ist kann man sie fast niemandem geben. Und Leute, die mal auf sie aufpassen mussten, wollen das meistens nicht nochmal machen. Nur bei meinen Eltern kann ich sie (fast) ohne schlechtes Gewissen lassen.

    Elliot ist da halt viel einfacher, aber auch von seinem ganzen Gemüt her. Der steigert sich in sowas nicht rein.

    Wir haben vor ein paar Tagen auch überlegt, dass Kimi einfach nicht „klar im Kopf“ ist. Sie ist mit Abstand der intelligenteste Hund den ich kenne, aber manchmal setzt es bei ihr einfach aus und sie ist in ihrer eigenen Welt. Da holt man sie auch nur schwer wieder raus bzw. das dauert dann einen Moment. Bei Elliot passiert das nie, der ist immer „da“. Finde das auch ganz schwer zu beschreiben, ich hoffe mich versteht keiner falsch.. nein, ich halte meinen Hund nicht für geistesgestört! :D

    Ja, bei Kimi auch. Sie springt nur hinten rechts. Bei ihr ist es auch ein bisschen wetterabhängig, kalt und nass ist immer blöd (was ja theoretisch für Arthrose sprechen würde, daher wird das nochmal abgeklärt), da muss sie sich erst einlaufen. Je mehr sie sich bewegt, desto besser ist es. Je mehr Physio, desto besser.

    Aber ich muss dazu sagen, dass ich die Physio auch nicht als Notwendigkeit für Kimi sehe, sondern generell zur Gesunderhaltung der Hunde nutze.

    Kimi läuft momentan auch wieder vermehrt Pass und teilweise schief. Wir haben am Mo Termin bei der Physio, was bei ihr eigentlich immer hilft. Danach läuft sie immer wesentlich besser und dynamischer. Von daher würde ich dir wirklich raten, doch mal eine Physio draufschauen zu lassen. Meistens lohnt sich das.

    Zumal so eine OP ja auch keine Garantie ist, ob er danach wirklich keine Probleme mehr hat oder es doch irgendwann wiederkommt. Meine TÄ meinte mal, wenn beide Knie betroffen sind, ist es ohnehin schwierig zu operieren, weil in der Zeit, wo die eine Seite geschont wird, die andere (auch schlechte) Seite natürlich umso mehr belastet wird. Daher und aus anderen Gründen kommt für Kimi erstmal keine OP infrage - im Herbst will ich sie aber auch noch mal einem Orthopäden vorstellen.

    Ich bin ja immer wieder platt, wie unfassbar brav so ein junger Rüde sein kann. Das ist jetzt das erste Frühjahr wo er so richtig kapiert was da los ist mit läufigen Hündinnen, etc. Er versucht draußen Pippi zu lecken, lässt sich dabei aber problemlos abbrechen.

    Am Wochenende haben wir eine Hündin getroffen und gestern hab ich erfahren, dass sie jetzt läufig ist. Elliot hat einfach gar nichts gemacht, nicht genervt, nichts.

    Ich glaube auch nicht, dass er nichts bemerkt hat, denn bei dieser Hündin war er auch schon während ihrer letzten Läufigkeit so brav.

    Elliot ist einen Tag, nachdem wir ihn geholt haben, 10 Wochen alt geworden. Ich fand das ideal so, wobei ich ihn auch schon eine Woche früher geholt hätte, wenn die Umstände gepasst hätten.

    Aber mit 10 Wochen hatte ich nicht den Eindruck, dass ich irgendwas verpasst habe. Im Gegenteil, er war noch so ein richtiges kleines Baby. Mir war nur wichtig, dass er nicht bein Einzug schon größer ist als Kimi (er war dann gleich groß und etwas schwerer als sie).

    Beim Wheaten ist zugegeben allerdings auch die Fellpflege noch ein Kriterium dagegen

    Auch wenn ich mich vllt mal wieder unbeliebt mache - das ist nicht bei allen Wheaten so.

    Ich kenne ein paar und bei denen ist es nicht mehr Aufwand als bei meinen Pudeln. Im Winter bzw. bei Matschwetter abduschen, trocken reiben, fertig. Und eben hin und wieder baden und schneiden bzw. je nach Bedarf dann bürsten. Also es kann ein hoher Aufwand sein, muss es aber nicht.

    SabethFaber : Ich weiß, trägt nichts zu deiner Frage bei, aber ich finde es echt schade, dass du dich mit Locken nicht anfreunden kannst. xD Ich könnte mir einen Pudel sooo gut bei dir vorstellen. =) Aber ich kann es tatsächlich nachvollziehen. Locken muss man echt mögen. (Ich fand das anfangs auch nicht schön... mittlerweile ist es für mich fast komisch, einen Hund ohne Locken zu streicheln :ugly: )