Also mit etwas weniger reizempfänglich meinte ich dieses etwas mehr in sich ruhend, etwas souveräner. Kimi geht halt manchmal schon in die Luft, wenn neben ihr ein Schmetterling zu laut gehustet hat.
An schlechten Tagen: Kimi sieht Spaziergänger, sie explodiert, kläfft, springt an mir hoch. Sie hat null Frustrationstoleranz. Wir arbeiten dran und es ist auch schon sehr viel besser geworden, an guten Tagen ist der Spaziergänger nämlich Luft. Und natürlich zieht kein zweiter Hund ein, bevor wir da noch weiter Fortschritte gemacht haben.
Wenn ich dagegen einen Hund habe, der beim Arbeiten vor lauter Energie nicht weiß wohin, der vor mir hochspringt und kläfft, weil er jetzt endlich endlich endlich loslegen will, dagegen habe ich rein gar nichts. Ich mag solche Power-Hunde, mit viel Action und Energie. Nur sollten sie diese eben auch etwas zu zügeln wissen. ![]()
Ich finde das auch irgendwie schwer zu beschreiben, was ich meine. Letztendlich geht es darum, dass der Hund mit Reizen souveräner umgeht als Kimi und nicht gleich auf 180 ist, weil da vorne eine Mülltonne steht, die gestern noch nicht da war.