Irgendwie finde ich den unterschwellig vorwurfsvollen Ton hier ziemlich übel.
Es gibt halt Situationen, auf die man nicht vorbereitet war. Davon stirbt auch keiner. Ich kenne einen Hund, mit dem nie spazieren gegangen wird, der hat vllt alle zwei Wochen mal Auslauf, wie viel das dann ist, weiß ich nicht. Finde ich einfach nur furchtbar, weil es da wirklich die Regel ist. Aber in so einem Fall, wo es temporär so ist? Ganz ehrlich? Es wird jeder überleben.
Ich weiß nicht, was ich machen würde. Ich habe aber auch nur einen zarten 4kg- Hund, mit der ich auch mit gebrochenem Arm spazieren gehen könnte. Zwar dann etwas lauter, weil mir eine Hand fehlen würde zum Ablenken, aber es würde gehen. Ansonsten würde mein Freund gehen, aber auch nicht drei Wochen lang jeden Tag.
Kimi gebe ich auch nicht jedem mit. Außerhalb der Familie gibt es genau eine Person, die sie mal mitgenommen hat. Und Kimi würde das auch nicht mitmachen, die geht heim. Und wenn sie an der Leine ist, bleibt sie da stehen und zeigt, dass sie heim will. Von so einem Spaziergang hat auch keiner was, auch wenn man die 4kg locker mitschleifen könnte. Aber für was?
Zur Ausgangsfrage: Kimi wäre im Haus wohl recht nervig, würde sich ständig selbst bespaßen, indem sie mit Spielzeug knurrend durch die Gegend rennt. Im Garten wäre sie aufgedreht, würde rennen, rennen, rennen, aber wohl kontrollierbar bleiben. Mit Kopfarbeit etc. wäre diese Zeit mit ihr sicher zu überbrücken. Was mir da mehr Sorgen machen würde, ist tatsächlich der Muskelabbau. Da hat sie dann schnell wieder vermehrte Probleme mit ihrer PL, allein deshalb ist ausreichender Auslauf wichtig für sie.
edit: Vllt wäre es wirklich eine Überlegung wert, mit jemandem zusammen zu gehen?