Beiträge von Trace

    Das klingt für mich sehr nach Pudel. Fremden gegenüber reserviert bis freundlich aufgeschlossen, aufpassen tun die meisten schon, will to please gibts und ich würde sie auch als eher sensibel bezeichnen - wobei das meiner Erfahrung nach sehr auf die Situation ankommt. Jadgtrieb ist im Normalfall gut kontrollierbar bzw. kann halt schon Training erfordern, aber Vollblutjäger sind die meisten nicht (meines Wissens nach).
    Aktiv sind sie, und wie. :D Also meine Kimi z.B. hast du eigentlich gut beschrieben mit den Anforderungen. ;)

    Danke für eure lieben Nachfragen. =)

    Kleines Update von uns: Besagte Situation mit Jaulen und Bellen war noch etwas verzwickter. Ich bin mit dem Hund, der obendrüber wohnt, in den Garten gegangen. Vermutlich hat sie mich gehört und deswegen so ein Theater veranstaltet (obwohl ich mir riesige Mühe gegeben hab, leise zu sein). Evtl. sogar gesehen.

    Ich hab ja danach immer wieder mit einer Minute, dreißig Sekunden, eine Minute zehn Sekunden, usw. geübt und da war es immer ok, sie hat zwar mal gefiept, aber nichts Schlimmes. Am Dienstag musste sie wieder eine halbe Stunde allein bleiben und unsere Vermieterin, die oben drüber ist (Wohnungen sind nicht komplett getrennt, nur durch eine Treppe), dass Kimi zweimal gebellt hat und dann war es gut. Das Bellen am Anfang macht sie öfter, finde ich aber nicht weiter dramatisch.

    Also... durchatmen, weiter üben. =)

    Ich muss mich hier mal ausheulen...
    Ich habe ja bei meinen Eltern schon immer mit ihr geübt, in meinem Zimmer allein zu bleiben, da kamen wir auf eine Stunde ohne Probleme. Jetzt in der neuen Wohnung war sie noch nicht groß allein, ich wollte ihr die Zeit zur Eingewöhnung geben. Außer vor drei Wochen, da musste sie eine halbe Stunde allein bleiben, ging einfach nicht anders. Aber auch das hat zu meiner Überraschung super geklappt. Zweimal gebellt und dann war Ruhe. Eben gehe ich raus, sobald sie merkte dass ich weg bin fing sie an zu jaulen und zu bellen :verzweifelt: das hatten wir ewig nicht mehr. Also ziehe ich mir gerade alle zehn Minuten die Jacke an und gehe für eine Minute oder weniger nach draußen... ach Mensch, das beunruhigt mich jetzt echt. Ich hoffe wir kommen bald wieder etwas voran.

    Auch ich habe hier still mitgelesen und euch die Daumen gedrückt. Es tut mir so unfassbar leid, dass es nun so gekommen ist. Auch ich sitze gerade hier und bin fassungslos und sprachlos. :( :

    Morgen ist Kimis Zusammenbruch genau ein Jahr her und ich weiß noch, dass ich befürchtet habe, sie würde die Nacht nicht überstehen. Ich kann einigermaßen nachfühlen, wie schrecklich das ist, einen Hund so plötzlich und so früh gehen lassen zu müssen. Du hast völlig richtig gehandelt und keiner hier hätte es anders gemacht, im Sinne des Hundes.
    Übrigens ist das auch für mich ein Grund dafür, dass ich einen zweiten Hund möchte. Und auch das wurde mir noch einmal sehr bewusst durch Kimis Krankheit. Von daher kann ich auch den Wunsch, zeitnah einen anderen Hund zu wollen, sehr gut nachvollziehen.

    Ich wünsche dir und deiner Familie in der nächsten Zeit ganz viel Kraft. :streichel:

    Run free, beeindruckende kleine Tamy. :(

    Huhu! Entschuldigt. Der Termin wurde verschoben. Lag allerdings an meiner mentalen Verfassung und nicht an Kimi oder Sonstigem. Ich hab da momentan einfach andere Probleme und konnte es nicht durchziehen. :/

    Ich danke euch trotzdem allem für eure Daumen, es freut mich sehr, dass soo viele an uns gedacht haben. :bussi:

    Als ich meine Hündin bekommen habe, war sie 17 Monate alt und gerade läufig. Da hab ich direkt gesagt, solange sie keine Probleme damit entwickelt, wird nicht kastriert. Die ersten zwei Läufigkeiten waren auch kein Thema. Dann fing es an, schwieriger zu werden, sie war schon Wochen vor Beginn der Läufigkeit durch den Wind, unsicher, usw. Während der Läufigkeit dann auch wieder sehr unsicher, depressiv. Sie wurde scheinschwanger, wurde richtig depressiv. Und so ist es seitdem geblieben: vor der Läufigkeit durch den Wind, dann läufig, nach der Läufigkeit dauerte es auch wieder, bis sie "normal" wurde. Man merkt ihr an, wann sie sich etwa zwischen zwei Läufigkeiten befindet, weil sie dann aufgeschlossen ist, quietschfidel und fröhlich, voller Energie ist. Sie wird alle fünf Monate läufig, d.h. ihr bleiben im Endeffekt acht bis zehn "normale" Wochen. Diese ganzen Schwankungen macht sie zwei- bis dreimal im Jahr durch. Daher habe ich mich nun dazu entschieden, sie kastrieren zu lassen. Ich habe mich lange mit TÄ und THP auseinandergesetzt, aber beide bestätigten mir, dass ich Kimi das Leben leichter machen würde, wenn man sie kastrieren würde.

    Morgen ist Termin, also wer noch ein paar Daumen frei hat?

    Aus Bequemlichkeit lasse ich sie ganz sicher nicht operieren. Mich stört es nicht, wenn irgendwo Blutstropfen sind oder wir in der Zeit halt weniger spazieren gehen und weniger machen können, mich stört es aber, wenn meine Hündin wie ein Häufchen Elend irgendwo sitzt/liegt (und damit meine ich nicht, dass sie nur mal eben ruhiger ist als sonst) und ich weiß, dass ich ihr diese Last abnehmen könnte.