Beiträge von Trace

    Ich hab mich jetzt durch Peter Pranges "Unsere wunderbaren Jahre" gequält. Fing vielversprechend an, nahm dann aber stark ab und letztlich hab ich es nur fertig gelesen, um es eben fertig gelesen zu haben... Die Idee war gut, die Umsetzung für meinen Geschmack bescheiden. Bei Interesse berichte ich auch genauer. =)


    Jetzt kommt erstmal was Leichteres: "Morgen kommt ein neuer Himmel". Da hab ich schon angefangen, es liest sich sehr schön flüssig und macht immerhin auch ein bisschen nachdenklich. =)

    KEIN Welpe MUSS alle 1-2 Stunden vor die Tür, KEIN Welpe muss rund um die Uhr „bewacht“ werden. Im Gegenteil... Dieses ständige Fokussieren auf den Welpen führt eher dazu, dass der Welpe vollkommen überdreht und später nicht entspannt alleine bleibt.

    Doch, meiner. Wir sind mit ihm teilweise innerhalb einer halben Stunde zweimal raus und selbst das hat mitunter nicht gereicht. Der hat manchmal einfach ständig gepinkelt, egal, wie oft man mit ihm draußen war.
    Trotzdem war er dann so mit 16 Wochen quasi vom einen auf den anderen Tag stubenrein und hält mittlerweile gut auch ein.

    Im Übrigen bleibt er ohne großes Training alleine, sowohl mit meiner Hündin zusammen als auch ganz allein. Und das, obwohl ich seit seinem Einzug zuhause bin.

    Hm, jetzt bringt ihr mich aber auch ins Grübeln. :???:

    Wir fahren Ende September nach Oberstdorf und wollen dort natürlich auch wandern gehen. Die Runden werden natürlich etwas angepasst sein daran, dass wir einen jungen Hund dabei haben, Elliot wird bis dahin fast 8 Monate alt sein. Ich dachte eigentlich, wenn das für eine Woche im Urlaub mal ist, kann das doch so schlimm nicht sein. Wir haben die Möglichkeit, ihn in der Zeit von der Züchterin betreuen zu lassen, aber die meinte auch, das sei kein Problem. :ka:

    Egal welche Schafe, auf jeden Fall nicht vergessen sie beim Veterinäramt anzumelden und ein Bestandregister zu führen, auch bei Hobbyhaltung :roll:

    Ich weiß zwar nicht, was der Smiley mir sagen soll - aber ja, daran hatte ich natürlich auch gedacht. =)

    Ich denke, dass Du im therapeutischen Einsatz mit z.B. Rhönschafen gut beraten wärst oder aber die kleinen Ouessantschafe sind auch super süß und auch zutraulich, soweit ich weiß. Milchschafe sind ebenfalls sehr dem Menschen zugetan, aber anspruchsvoller in der Haltung. Auch Coburger Füchse oder Waldschafe kann ich mir sehr gut vorstellen. Da passen aber sicher auch noch mehr. Welche würden Dir den gut gefallen?

    Ich hatte mich tatsächlich schon mit den Ouessants auseinandergesetzt und die gehen mir auch nicht so recht aus dem Kopf. Aber irgendwie hab ich da auch ein bisschen Angst, dass da mal Tiere geklaut werden oder so - aber andererseits, wer nimmt sich ein Schaf mit? Mein Gedanke war halt auch, dass sich 20kg sicher leichter händeln lassen als 90kg, wenn man es denn mal braucht. Coburger Füchse hab ich mir auch mal angesehen. =) Der Vorteil bei den Ouessants wäre ja auch, dass sie nicht ganz so viel Fläche brauchen wie die Großen, da könnte ich die Wiese ja nochmal anders abstecken als bei größeren Schafen.

    Ich würde daher den Standort für den Stall auch danach auswählen, wo das Wasser überlicherweise so langläuft, wenn es schüttet, der Wind möglichst wenig reingreift und so.

    Das hatte ich noch gar nicht so im Kopf, danke! =) Ich werd mir jetzt nochmal ansehen, wie das Grundstück bei verschiedenen Wetterlagen aussieht.

    Wiebke Buff von der Liernhof-Akademie hält seit geraumer Zeit Schafe und hat gezielt ein paar Schafe für diesen Zweck selektiert und trainiert

    Ehrlich gesagt ist Wiebke ja fast der Grund, warum ich darauf gekommen bin. xD Ich hab dieses Jahr die Basiskompetenz bei ihr abgeschlossen und erst dort kam mir in den Kopf, dass man Schafe wirklich auch als Privatperson bzw. eben als Hobby halten kann und da nicht unbedingt riesige Herden haben muss.
    Das Buch werde ich mir auch mal näher ansehen, danke! =)

    Hallo ihr :winken:

    Seit einiger Zeit beschäftigt mich der Gedanke nun schon und da ich an meine Grenzen komme, was das Wissen betrifft und das Praktische sowieso, dachte ich mir, ich frage einfach mal hier nach.

    Vorweg: Die Schafhaltung ist aktuell nur ein Gedankenkonstrukt, eine Sache, die ich mir in ein paar Jahren gern verwirklichen würde. Es ist keine beschlossene Sache und sollte hier herauskommen, dass die Voraussetzungen nicht ausreichen, dann würde ich auch davon absehen.

    Warum eigentlich Schafe? Die Schafhaltung wäre bei mir reine Hobbyhaltung. Ich möchte nicht einmal unbedingt Lämmer, d.h. es käme auch höchstens ein Kastrat zu den Damen infrage oder es bleibt eben bei einer Mädelstruppe. Eventuell würden die Tiere, bei entsprechender Eignung, auch im tiergestützten Bereich eingesetzt werden, aber auch das ist Zukunftsmusik und keine Bedingung.

    Zur Verfügung hätte ich ein etwa 8000qm großes Grundstück, auf dem Apfelbäume stehen. Meine Idee war, relativ in der Mitte einen Offenstall hinzustellen und die Weide dann in mehrere Teile zu teilen, wobei die Schafe immer Zugang zum Stall haben sollen. Heu würde ich zukaufen wollen. Auf so eine Fläche passt natürlich keine große Herde, ich dachte an 5 bis 6 Schafe. Andere Wiesen stehen nicht zur Verfügung. Ich weiß, dass man die Tiere nicht die ganze Zeit auf einer Fläche halten soll/kann, allein wegen des Wurmbefalls. Reicht es da aber aus, eine Weide in mehrere Teile zu unterteilen? Oder ist das zu wenig?

    Was Rassen angeht, nehme ich auch gern Tipps entgegen. Angesichts der Tatsache, dass sie im Idealfall natürlich für den tiergestützten Einsatz geeignet sein sollten, sollte es einer eher ruhige, freundliche Rasse sein. Also keine Rasse, von der man vorher schon weiß, dass sie eher scheu sind. Auch wenn mir natürlich klar ist, dass es letztlich auf das Individuum ankommt und auf die Zeit, die man in die Tiere investiert.

    So, das war´s erstmal von mir. Dann bin ich gespannt, was ihr dazu sagt. =)

    Das war gar nicht böse gemeint. :D Ich meinte nur, dass mir die Leidenschaft "Lesen" in dem Fall dann wichtiger ist. Ich kann dich da schon sehr gut verstehen. Wie gesagt, ich hab mich auch jahrelang gesträubt und mir kam NIE in den Sinn, sowas besitzen zu wollen. Bis ich festgestellt habe, dass ich meinen Lesestoff einfach nicht mehr in dem Maße finanzieren kann. |)

    Aber das ist eben eine Art „Fastfood“ für Leseratten. Der Luxus, ein (gebundenes) Buch aus Papier in den Händen zu halten, ist dann eben das „Gourmet-Menü“ für mich. Natürlich ist dies eine Wertung: Auf dem ersten Weg erreiche ich das Ziel, auf dem zweiten genieße ich diesen Weg zum Ziel mehr. Aber diese Einschätzung ist eben Geschmacksache.

    Ganz genauso sehe ich das auch.

    Das, was ich auf dem Kindle lesen werde, soll vllt 30-40% ausmachen. Falls ich darüber wirklich Audible auch nutzen kann, wäre das toll, weil ich oft und viel und meist auch mindestens 30-45min Auto fahre. Ich habe mich auch immer aus den genannten Gründen gegen einen Kindle gesträubt, aber er bietet einfach viele Vorteile, allein was die reinen Kosten angeht oder eben auch den "Konsum" im Urlaub.

    Das "richtige Lesen" wird für mich ganz sicher immer das Buch in der Hand bleiben, aber mit der Entscheidung, einen Kindle zu kaufen, gebe ich da meiner Leidenschaft fürs Lesen den Vortritt. Und halte nicht an meinem Trotz fest, Papier in der Hand halten zu wollen (nur auf mich bezogen). Damit kann ich einfach noch viel mehr lesen und auch Vieles entdecken, was ich mir sonst vllt nicht geleistet hätte.

    Jetzt ist es soweit. Ich überlege ernsthaft, mir einen Kindle zuzulegen.

    Wollte ich nie. Will ich immer noch nicht. Ich möchte ein Buch in der Hand haben, Papier anfassen und riechen. Ich möchte im Buch zurückblättern oder auch mal vorblättern.

    Aber. Es gibt so viele Angebote, mit denen man auch seinen Horizont ein bisschen erweitern kann, Autoren kennen lernt, die man sonst nicht kennenlernt. Es gibt Apps, bei denen man ein Buch pro Tag kostenlos bekommt, es gibt Prime Reading, Kindle Unlimited und, wenn ich das richtig verstanden habe, mit Kindle dann auch Zugriff auf Audible ohne zusätzliche Kosten (?). Es würde sich sooo lohnen!
    Und keiner kann mehr meckern, das kein Platz mehr für Bücher da ist. :hust:

    Helft mir. :hilfe: