Beiträge von cazcarra

    In dieser "Diskussion" fehlt ja jetzt nur noch die "Meinung" von Thallus, gell?

    Sorry, das konnt ich mir nicht verkneifen...!

    @ die Threadstarterin

    Wie hier schon erwähnt, wenn du ein ungutes Gefühl hast - geh morgen gleich zum TA.

    Jeder Hund, egal welchen Alters, reagiert schon mal allein auf die Narkose anders und "verdaut" sie auch anders. Dein Bauchgefühl ist es, was zählt. Du kennst deinen Hund besser als jeder andere hier.

    Viel Glück und gute Besserung!
    cazcarra

    Zitat

    Noe...die allermeisten meiner Pflegehunde ragieren aengstlich/aggressiv/panisch auf Schwarze......und so wie oben beschrieben verfahre ich mit ihnen und das klappt immer recht gut.

    Das Leckerlie bekommen die Hunde dabei von mir einfach quasi ins Maul gestopft ohne das ich ihre Aufmerksamkeit dabei auf mich richte....nehmen die Hunde das Leckerlie nicht sind wir zu Nahe am Hassobjekt und ich vergroessere den Abstand wieder :)

    Es mögen die allermeisten sein, du kannst das jedoch auf keinen Fall verallgemeinern. Und du hast vorhin auch versäumt zu schreiben, dass ggf. der Abstand vergrößert werden muss.

    Sorry, wenn ich so pingelig bin, aber wenn du solche Tipps gibst, bedenke bitte, dass sie 1:1 umgesetzt werden..... Und DAS geht dann in aller Regel nach hinten los, vor allem wenn kein Hintergrundwissen über Lernverhalten, Verknüpfung etc. vorhanden sein sollte.

    LG
    cazcarra

    Sorry, tagakm, aber DAS geht ins Auge. Fütterst du ihm Leckerchen, auch gerade WENN der Hund bellt, wird er genau dafür bestätigt.

    Bestätigen darfst du lediglich das ruhige Verhalten. D.h. im Falle unserer Fred-Starterin, dass sie einen Abstand wählen muss, in dem ihr Hund noch ruhig bleibt, um dann zu bestätigen, wenn er die verschleierte Frau sieht. Langsame Annäherung immer nur, so lange der Hund ruhig bleibt. Etc. pe pe. Dauert evtl. extrem lang, weil hier das plötzliche, nahe Auftauchen einer solchen "Gestalt" (nicht böse gemeint, für den Hund ist es aber eine seltsame Gestalt) nicht auszuschließen ist.

    LG
    cazcarra

    Bei der relativ hohen körperlichen Belastung verbrennt er auch ordentlich.

    Nichtsdestotrotz würde ich vor irgendwelcher Experimente im Vorfeld den TA bemühen (Schilddrüse, Pankreas, Stoffwechsel, Parasiten).

    Dann kannst du ggf. sicher sein, dass er organisch gesund ist und verschiedene Fütterungsmethoden, die der Auslastung angemessen sind, ausprobieren.

    cazcarra

    Letztlich kann dir nur professionelle Hilfe was bringen - was nicht bedeutet, dass du ewig Stunden nehmen musst, aber den einen oder anderen Tipp könntest du aus einigen wenigen Stunden mitnehmen, wie du selbst am Problem und seiner Beseitigung weiterarbeiten kannst.

    Kurz zu dem von dir Geschriebenen.

    Die Kastration wird es sicherlich nicht bringen, da dein Hund schlicht nicht sozialisiert wurde. Das eine hat mit dem anderen recht wenig zu tun.

    Ein Sprühhalsband wird den Hund zwar EVENTUELL stoppen, doch löst es das Problem deines Hundes in keinster Weise. Er lernt nur noch zusätzlich, dass er beim Anblick eines anderen Hundes und wenn er dann hochgeht wie eine Rakete, noch eins auf den Deckel bekommt. Schreckreize sind in solchen Fällen keine Lösung.

    Wichtig wär es, die Sozialisierung nachzuholen - ja, das ist auch durchaus bei "älteren" Hunden noch möglich, verlangt jedoch Zeit, Geduld und die Auswahl der richtigen Sozialisierungspartner sowie ein ausgefeiltes, auf deinen Hund zugeschnittenes Arbeitsprogramm. Dazu würde sich die Hilfe eines Trainers anbieten.

    Falls du gute Adressen benötigst, kann dir hier sicher jemand weiterhelfen.

    LG
    cazcarra