Beiträge von cazcarra

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    Danke, das ist doch auch recht informativ. Ein Schreckreiz/Aversivreiz ist also nur ok, solange er den Hund nicht juckt/beeindruckt. Ein Nein darf nur in normalen Trainingssituationen beeindrucken - nur was mache ich, wenn der Alltag sich nicht an diese Spielregel hält?


    Ich steh dazu: ich kommuniziere ständig mit dem Hund, und dazu gehört auch mein Missfallen. Mein Hund hat ein Anrecht auf dieses Feedback. Konfrontationen mit Anhängern der permissiven/rein positiven Erziehungslehre gehören dazu - mein Hund muss dann da als unfreiwilliges Übungsobjekt dienen. Stört sie GsD nicht, solange die Biester nicht wirklich gefährlich werden....

    Zum 1. Absatz:
    Du liest periphär. Wo du diese Schlussfolgerung hernimmst, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Zum 2. Absatz:
    Vielleicht würde es schon genügen, nicht mehr ständig zu kommunizieren - zu Deutsch den Hund zuzutexten. Aber das ist leider nur zu menschlich.

    Den Link von Nina kann ich dir nur wärmstens ans Herz legen. Schau da einfach mal unter "Links" und dort unter Lernverhalten.

    cazcarra

    Kortison wirkt nicht bei Milbenbefall, aber bei Juckreiz, der durch eine Allergie verursacht wird.

    Ein AB wurde wahrscheinlich gegeben, um zu verhindern, dass sich auf die aufgebissene Stelle noch eine bakterielle Infektion draufsetzt.

    Fragt sich nur, was die Allergie verursacht... Gibt es etwas, dass die Hündin zwei Mal im Jahr bekommt und sonst nicht? Z.B. ein Spot-on?

    LG
    cazcarra

    Hmmm... Kann ich mir vorstellen. Vielleicht versuchst du es dann mal mit nem Neuaufbau, bei dem sie mehr Abstand von dir halten darf. Nur mal so als Gedanke. Ich kenn sie ja nicht, aber vielleicht hilft ihr das.

    LG
    cazcarra

    Sei mer ned bös - aber das Schubladendenken findet wohl eher bei dir statt.

    Ich mag es nun nicht nochmal auseinanderklamüsern, da bereits in diesem und in anderen Freds zum Thema, die du durchaus kennst, hinlänglich auf genau diese Fragen eingegangen wurde.

    Nur noch zwei Dinge - ich habe auch ganz eindeutig etwas gegen psychisch aversive Reize, was inzwischen, da ich ja zu den "Wattebauschwerfern" gehöre, bekannt sein dürfte. Einen Hund psychisch fertig zu machen, um ihn nachher "wieder aufbauen" zu können, halte ich für die perfideste Form des "Trainings".

    Des Weiteren solltest du dir vielleicht mal bewusst machen, dass ein Schreck- und/oder Schmerzreiz deutlich mehr in einem Lebewesen bewegt, als ein einfaches, normales "Nein" als Abbruchsignal, das sorgsam aufgebaut wurde. Dementsprechend tiefgreifender wirkt sich damit auch die evtl. Fehlverknüpfung aus.

    Für den Rest - siehe oben.

    cazcarra

    Wenn du dir (und meiner nach berechtigt) Sorgen machst, würde ich dir (und auch sonst) dringend empfehlen, zum TA zu gehen.

    Zum einen können sich Ängste auch entwickeln, wenn es dem Hund insgesamt nicht gut geht, wenn er z.B. Schmerzen hat. Zum anderen sind Ferndiagnosen schlicht nicht möglich.

    An Geräusche verschiedenster Art wie Staubsauger etc. sollte er ja eigentlich inzwischen gewöhnt sein. Dass ihn die bekannte Spülmaschine "unters Bett schickt", muss irgendeinen Auslöser haben. Der ist aufgrund deiner Schilderung jedoch nicht zu identifizieren.

    Auf alle Fälle gehört dein Hund vom TA GRÜNDLICH durchgecheckt. Sollte sein Angstverhalten keinerlei krankheitsbedingte Ursachen haben, solltest du dir Gedanken machen, was sich außer der neuen Kaffeemaschine sonst noch verändert hat.

    LG
    cazcarra

    hundeherz - was ist denn, wenn du das Halsband nicht anlegst? Im Regelfall weiß der Hund genau, wann das Teil dran ist und wann nicht.
    Was hast du also erreicht? Lediglich, dass dein Hund, wenn er das HB dran hat und den Warnton hört, das unerwünschte Verhalten sein lässt, nicht aber, dass dein Hund das unerwünschte Verhalten unterlässt, weil du ihm von vornherein eine Alternative bietest.

    Du arbeites mit einem Schreckreiz, der zu Fehlverknüpfungen führen kann - egal wie genau dein Timing auch immer sein mag.

    Willst du das?

    Natürlich "funktionieren" solche Hilfsmittel bis zu einem gewissen Grad. Doch allein schon der Punkt, das technische Geräte auch mal ausfallen können, führt das Ganze ad absurdum. Sollte dies einmal geschehen, in diesem Fall also der Warnton nicht ausgelöst werden, hat dein Hund wiederum ein positives Erlebnis mit dem unerwünschten Verhalten. Was dazu führt, dass das unerwünschte Verhalten stärker durchbricht als zuvor.

    cazcarra

    Eben, Kathi....

    Aber erklär das mal den HH, die so gern den Knopf am Hund hätten zum An- und Ausschalten. Da muss es dann eben doch die Fernbedienung fürs HB tun.

    Es sind hier weiß Gott mehr als genug gute Gründe genannt worden, die gegen den Einsatz solcher Geräte sprechen - und doch wirst du immer wieder Leute treffen, die nichts dabei finden, es sich leicht zu machen - und eine gewisse Zeit später wundern sie sich dann über andere Probleme, die ihr Hund bereitet. Bringen dies aber selbstverständlich nicht mit dem Einsatz des HB in Verbindung. Fehlverknüpfung??? NIE gehört.... :kopfwand:

    @ Kathrin
    Du hast völlig Recht - Irrsinn pur, sowas für Stubenreinheit etc. einzusetzen.

    Allerdings gibt es nicht einen einzigen Grund, so ein Gerät einzusetzen.

    LG
    cazcarra

    Der Text entstammt den Herstellerangaben - wie anders als mit solchen "Argumenten", die mit den tatsächlichen Lerntheorien nichts gemein haben, sollten die Dinger sonst auch an den Mann, an die Frau gebracht werden?

    cazcarra

    @ Gaara
    Ich weiß ja nicht wie du wohnst - und zugegeben, in Stadtgebieten wird es ein wenig kompliziert - aber du kennst doch sicher Gegenden, wo es ruhiger zugeht und Gegenden, wo mehr los ist. Auch die Tageszeit, zu der du unterwegs bist, ist ausschlaggebend.

    Es bedeutet ein gewisses Maß an Management, ist aber im Regelfall durchaus machbar.

    LG
    cazcarra