Beiträge von cazcarra

    Der Hund ist anscheinend überfordert. Außerdem erst 8 Wochen bei euch mit ungeklärter, möglicherweise schlechter Vorgeschichte. Die muss erst mal verdaut werden, er muss erst mal richtig ankommen. Dann kannst du immer noch an Prüfungen usw. mit ihm arbeiten - oder eben deine Tochter.

    8 Wochen sind für einen Hund, der den größten Teil seines Lebens schlechte Erfahrungen gemacht hat, nichts. Ich würde an eurer Stelle die Anforderungen runterfahren und erst einmal normales Leben für den Kleinen einkehren lassen.

    cazcarra

    und dann noch das:

    Zitat

    Du bist hier von Schlauschreibern umzingelt und die werden Dich bestimmt nicht im Stich lassen.

    Wenn ich KLARO schreibe dann meine ich das auch so, ohne das ich mich darüber aufregen würde.
    Verwende meine Energie wenn ich es will.
    Denke mir das Du versteht das es nicht gegen Dich gerichtet ist.

    Wünsche Dir viele, für Dich nützliche, Antworten!

    Bist du sicher, dir gehts gut? Ja? Das würd mich freuen.

    Wenn man allein deine letzten Beiträge so liest, fällt mir nur wieder der alte Satz ein "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil".

    Ersten hat Sylvi nicht nach Tipps gefragt, sie weiß, wie es geht, ihr Chandro ist nur noch a bissl jung - wüsstest du, wenn du aufmerksamer auch mal über deinen Tellerrand (deine Freds) schauen würdest, und Niani mit irgendwelchen banalen Fragen auf ihr Posting hin zuzukleistern, ist mehr als gaga (sorry - die Krawallschreiberin bricht wieder durch).
    Du hast ja gemeint, du schreibst in diesem Fred nix mehr. Dann halt dich doch mal an deine eigene Devise.

    KLARO? :headbash:

    cazcarra

    Zitat

    Darf ich fragen, wieviel Beagle Du schon in deiner Kundschaft hattest und die nach dir plötzlich suuuuper brave Hündchen waren?

    Vergiss es, Kathrin. Es lohnt nicht.... Ich weiß, was du meinst, die meisten User hier wissen, was du meinst. Herr M. hat das noch nie erlebt. Gibbet nich - alles nur eine Frage der Bindung und des Grundgehorsams....

    LG
    cazcarra

    Zitat

    Darf ich mal nachfragen was der Grund deiner Frage ist?
    Bin halt neugierig ;)
    Was bei mir passieren würde kann ich dir nicht dagen da ich es noch nie ausprobiert habe .
    Ich erlaube es nicht das sich meine Hunde ausserhalb meines Einwirkbereiches von mir entfernen ausser es ist ein eingezäumtes Grundstück.
    Bin mal auf deine Antwort gespannt denn ich denke nicht das du ohne Grund gefragt hast.
    LG Beate

    Darf man mal fragen, wie groß dein Einwirkungsbereich ist?

    Meine beiden sind sich da sehr ähnlich, sie würden schnuppern gehen, evtl. Mäuselöcher untersuchen, sich irgendwann, wenns denn zu lange dauert, in meine Nähe legen und warten, dass es endlich weitergeht. Sollte ein anderer Hund anwesend sein, wird ggf. gespielt, danach legen sie sich in der Nähe ab.

    cazcarra

    Stimmt. Ich habe auch nie behauptet, dass eine Erziehung grundsätzlich völlig straflos vor sich geht. Doch mir geht es um die Strafen, die von uns Menschen aus unserer Sicht eingesetzt werden.

    Natürlich ist erlebter Frust auch eine Art von Strafe. Frust gehört zum Leben, bei Mensch und Hund.

    Mir geht es - im Zusammenhang mit dem Thema dieses Freds - lediglich darum, dass körperliche oder psychische Strafmaßnahmen meist aus menschlicher Sicht angewandt werden. Als Rechtfertigung kommt dann gern der Satz: So machen es doch Hunde untereinander auch. Was nicht mal im Ansatz richtig ist.

    Hunde ignorieren sich nicht stunden- oder tagelang, was Menschen immer wieder als probates Mittel hernehmen.

    Hunde unterwerfen sich vielleicht anderen Hunden, werden dabei aber eher nicht irgendwo gepackt und hingeschmissen und dann gewürgt. Was sich in Fällen des Unterwerfens - eher der Unterwerfung - abspielt, ist deutlich diffiziler.

    Schreckreize und ähnliches gibt es unter Hunden nicht in dieser Form. Hunde kommunizieren untereinander klar und deutlich. Es wird gewarnt und wenn die Warnung nicht ankommt, erfolgt eine Handlung. Punktgenau und verständlich für das Gegenüber.
    Wenden wir jedoch Schreckreize an, übersehen wir gerne die vielfältigen Verknüpfungsmöglichkeiten. Und wenn dann noch das Timing nicht perfekt ist.....

    LG
    cazcarra

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    Was genau verstehst du denn darunter?

    Psychischer Druck allein ist für mich ja schon ein seeehr dehnbarer Begriff und kann für jeden Hund etwas anderes bedeuten. Wenn ich - um mal Staffys Bettbeispiel aufzugreifen - einen Hund mit deutlicher Stimme und deutlicher Körpersprache vom Bett verweise, ist nicht genau DAS schon psychischer Druck? Warum sonst geht der Hund denn da vom Bett? Baue ich nicht gerade durch Körpersprache, Body Blocks (ohne Berührung!) zum Beispiel, psychischen Druck auf? Oder verstehe ich da irgendwas falsch?

    Nein, das seh ich ganz genauso. Und um bei eben diesem Beispiel zu bleiben - diese Situation muss ich nicht notwendigerweise auf diese Art lösen - das geht auch anders.
    Sicher gibt es andere Situationen, wo ein Body Block etc angebracht sein mag - dann muss aber eben, wie taga schon schrieb, auch das Maß stimmen. Nun ist es aber leider so, dass wir Menschen uns in dieser Hinsicht leicht nur zu leicht von unseren Emotionen leiten lassen - und dann wirds gern mal übertrieben.

    Ein Grund, gerade auch psychischen Druck wo immer möglich zu vermeiden.

    LG
    cazcarra

    Training? Alltag?

    Ich wiederhols nochmal - wenn ich im Training nicht bestrafen muss, wieso dann im Alltag. Und was ich unter Strafe verstehe, die nicht notwendig ist habe ich bereits mehrmals erklärt. Und ebenso, dass selbstverständlich auch ich letztlich strafe, nämlich immer dann, wenn ich gepennt habe - siehe Jagdbeispiel.

    Was aber jetzt die Aufdröselung in Trainings- und Alltagssituationen soll, erschließt sich mir nicht. Hier geht es doch im Ursprung um eine "Methode" mit der der Hund trainiert wird (durchaus u.a. mit Strafe) und die später im Alltag weiter Bestand hat.

    Also?

    Mir scheint, Grenzen setzen wird hier vielfach mit Strafen gleichgesetzt.

    Zitat

    Allerdings ist Strafe nicht gleich Strafe. Es kommt ganz entscheidend auf Art und Häufigkeit an - und da liegt oftmals der Knackpunkt.

    Und das unterschreibe ich. Selbstverständlich ist es bereits Strafe, wenn ich - wie in dem Beispiel - Jagen verbiete, da Hundi nicht machen darf, was er am liebsten tun möchte.

    Was anderes ist es m.E., wenn ich zum Strafen entweder handgreiflich werde, mit Schreckreizen arbeite oder psychischen Druck ausübe.

    cazcarra

    Zitat

    So arbeite ich, wenn ich dem Hund etwas neues beibringe, keine Frage. Aber für den Alltag funktioniert das nicht ....Gruß, staffy

    Öhm, nicht böse sein Staffy, aber diesen Satz halte ich für ziemlich sinnfrei. Wenn du die pos. Bestäkung doch einsetzen kannst, um was neues zu trainieren, wo klemmts denn dann danach im Alltag?

    cazcarra