Beiträge von cazcarra

    Hauptsache, du bist zufrieden, Emmy. Dann passt doch alles...

    Der Gedanke, es den Hunden (oder von mir aus auch Wölfen) gleichtun zu wollen, steckt in so manchem HH-Hirn.

    Da wir als Menschen eindeutig einer anderen Art angehören und zudem nicht in der Lage sind, auch nur annähernd gewisse Verhaltensweisen unserer Vierbeiner exakt hinzubekommen, wird es eine schlechte Imitation mit meist noch mieserem Timing bleiben und Hund hat lediglich an Vertrauen verloren.

    Hat Cerridwen ebenfalls schon geschrieben.

    Mir stellen sich jedenfalls regelmäßig die Nackenhaare hoch, wenn Mensch glaubt, sich mit Hund vergleichen zu können. Und andersherum Hunden böswillige Absichten sowie geplante "Zuwiderhandlungen" unterstellt...

    Die Naturen von Mensch und Hund sind - nach wie vor - so unterschiedlich, dass man sich endlich von diesen Dingen verabschieden sollte.

    cazcarra

    Zitat

    Ich bin Emmy gegenüber auch körperlich geworden. (ihr wisst was ich meine)
    Als sie ein Junghund war, und mit anderen Hunden spielte, mich nach abruf ignorierte, hab ich noch ein zweites mal gerufen. Als sie dann nicht kam hab ich sie geholt. Am Nacken gepackt und wortlos mitgenommen.
    Das musste ich nur einmal machen.
    So oder ähnlich gab es einiges. Gib mir den Döner ! Nein ? Dann nehm ich ihn mir.
    Aber nie geschlagen, nur zugegriffen oder angerempelt.

    Und was beweist das jetzt? Kennt einer deinen Hund? Soll ich ihn mir mal auf "nicht vorhandene" Verhaltensauffälligkeiten hin ansehen?

    Kopfschüttelnde Grüße
    cazcarra

    Manu, ganz klar gesagt:
    Ohne deine Hunde zu kennen und vor ALLEM, ohne DICH zu kennen, wirst du hier keine Schritt-für-Schritt-Anleitung erhalten.

    Cerridwen hat es deutlich gesagt.

    Es GEHT, allerdings ist es meist der Mensch, der deutlich lernen muss (z.B. seinen Hund lesen, Timing, was beim Hund funzt und und und...)

    Und DAS ist vielen HH viel zu unbequem.

    Im übrigen: Meine Hunde stehen nicht vor und bleiben noch nicht mal eine Sekunde stehen, wenn sie Wild gerochen oder gesehen haben.

    Wenn die Nase hochgeht, muss ich schon reagieren (bei der Kleinen reicht es auch noch, wenn sie bereit bis zu 10 Meter unterwegs ist :roll: ). Erwische ich sie in dem Moment, die beiden, dann habe ich einen 100 %igen Rückruf. Wenn nicht: Mein Fehler.

    So ist das nun mal mit jagdlich ambitionierten Hunden. Arbeit ein Leben lang - und keine "schnelle Lösung" in Sicht.

    Frag mal die lieben Jägersleut, wie viele ihrer Hunde - trotz "Training" mit Teletakt - verlustig gegangen sind. Da kommt Freude auf...

    cazcarra

    Es war effizient für den Moment, Martina.

    Und es gibt durchaus Hunde, die niemals "Verhaltensauffälligkeiten" zeigen, obwohl sie mit solchen Strafaktionen konditioniert (nicht erzogen) wurden.

    Ich behaupte, die Verhaltensauffälligkeiten sind da, interessieren aber entweder nicht oder werden anderen Umständen zur Last gelegt.

    Jedenfalls ist mir ein Hund, der KEINE meiner Bewegungen oder stimmlichen Äußerungen meidet, der sich traut, selbstständig zu agieren in dem Rahmen, der von mir vorgegeben und ungefährlich ist, und der offen auf Neues reagiert, weil er nicht grundsätzlich klein gehalten wird, deutlich lieber.

    Das geht übrigens auch mit einem Beagle...

    cazcarra

    Ich denke, du kannst mit einer GI nichts falsch machen und hast für später, falls notwendig, noch alle Optionen offen.

    Gizmo hat seine GI letztes Jahr im September bekommen - beidseitig schwere HD, implantiert wurde sowohl dort also auch Ellbogen, Schultern und WS. Es ist eine deutliche Besserung eingetreten, nur dadurch, dass er schon einige Arthrosen hat, gibt es nach wie vor gute, schlechte und miese Tage - je nach Wetterlage zum Beispiel.

    Ich gehe mit ihm zur Physio. Dort bekommt er u. a. Lasertherapie, die super hilft, wenn es mal wieder nicht so gut geht.

    Die Option neuer Hüftgelenke ist für mich keine. Gizmo wäre nach jeder OP viel zu lange komplett eingeschränkt und wenn ihn eines in Depression stürzt, dann ist es, wenn er nicht arbeiten kann.

    cazcarra

    Das Lernen sollte dem Hund leicht gemacht werden. Das bedeutet, du fängst am besten mit Einzeltraining an (Lernen ohne Ablenkung) und dann wird die Ablenkung langsam gesteigert, sodass ihr letztlich in der Gruppe trainieren könnt.

    Andersrum ist es für den Hund nur unnötig schwer und mit 7,5 Monaten ist er ja nun auch sicherlich ein rechter Hibbel ;)

    cazcarra