Beiträge von lemming

    Das würde ich auch beim Pferd als Kopfarbeit zählen :) Zumindest wenn man viele Tempo- und Richtungswechsel einbaut. Mich fordert es ja bereits, wenn mich jemand an die Leine nimmt (haben wir im Training mal gemacht) und ich ihm folgen soll, ohne dass er mir sagt wohin und ohne, dass sich die Leine spannt. Da geh ich mal davon aus, dass longieren, wenn ich in Hundeposition bin, mich geistig auch fordert. Ich hoffe, ich bin nicht schneller geistig gefordert, als mein Hund :ugly:

    Pferde longieren und Hunde longieren hat auch hauptsächlich den Namen gemein :)
    Mal davon ab, dass kein Hund an der Longe läuft, sondern ein Kreis abgesteckt/markiert ist, um den der Hund laufen soll, kann man alles Mögliche an Unterordnung und Hindernissen auf Entfernung einbauen. Tempowechsel werden nicht über Stimme, sondern über Körpersprache angezeigt, dh. der Hund muss mit dem Kopf bei dir bleiben und dich lesen.
    Später kann man auch mehrere Kreise aufbauen und den Hund in Wechsel schicken etc.

    Wir konnten heute die Beginner endlich mit einem V abschließen :)

    Ich bin seeehr Happy. Unser Hauptproblem war es, die Prüfung so motiviert durchzuhalten, dass die Motivation auch für die letzten Übungen noch reicht. Und das haben wir heute geschafft. War unsere erste Prüfung nach der Winterpause, die haben wir anscheinend gut genutzt.

    Auf in die 1!

    Bei meiner jüngeren Hündin hilft gerade extrem, dass ich die Beine antippe, die sie bewegt hat.
    Sie soll vorne fest bleiben (wir üben für Obedience, also nochmal nen Tacken strenger). Zunächst führte ich sie mit Futter in die Positionen. Den groben Bewegungsablauf hat sie nun. Und jetzt wird halt immer mal wieder eine Pfote bewegt, die fest bleiben sollte. Daraufhin berühre ich ihre Pfote mit leichtem Druck und lobe und fütter, wenn sie Gegendruck gibt, die Pfote also fest auf den Boden stellt. Dann den selben wechsel nochmal und Lob, Lob, Lob, wenn es ohne tippeln klappt. Ich hab das Gefühl, dass das bei ihr wirklich den "Aha" Effekt gibt, sie also zuordnen kann, warum das davor nicht so super war.

    Außerdem hilft fürs Steh, dass der Hund die Erwartungshaltung hat, dass es aus dem Steh die Belohnung immer nach hinten gibt, oder der Hund noch ein paar Schritte zurück geschickt wird. So dämmt man den Drang nach vorne ein.

    Es gibt von CD Vet das Arthro Green Plus, das ist zum einen Nahrungsergänzung mit Grünlippmuschel etc. und zum anderen hat es Weidenrinde, also Aspirin, als leichten Schmerzmittelbestandteil drin.

    Zur Schmerztherapie kenne ich Traumeel übrigens nur in Verbindung mit Zeel - wär evtl. auch noch einen Versuch wert. Auch in Kombi mit Schmerzmitteln.
    Meine Hündin hat, um erstmal einen Fuß in die Türe zu bekommen und gegen Fehlbelastungen angehen zu können, Metacam in Verbindung mit Physio/Osteopathie bekommen. Aktuell bekommt sie immer Nahrungsergänzung und in den wenigen schlechteren Phasen kommen wir mit dem Arthro Green Plus als leichtes Schmerzmittel gut über die Runden.

    Auch wenn es also ein leichteres Schmerzmittel gibt, würde ich durchaus erstmal die "Dröhnung" geben, um ein vernünftiges Bewegungsmuster aufbauen zu können. wenn das angeschlagen hat, würde ich reduzieren/absetzen und zu leichteren Mitteln übergehen.

    nein kein Futter oder Spielies

    Ok, hätten wir wohl auch geschafft, aber ich bin ganz froh, dass ich ihr die eh schon stressige Situation leichter machen durfte. Wir wohnen mitten in der Stadt, die Bahnhofs- und Fußgängerzoneneindrücke waren für sie kein Ding, aber hinter vielen anderen Hunden her gehen, für längere Zeit, ist eine Herausforderung....

    @Lockenwolf wenn bei euch ein solcher Straßenteil Usus ist, dürft ihr dann üblicherweise auch Spielzeug/futter mitnehmen? Würde mich jetzt im Vergleich mal interessieren.
    Meine Vereine sind beide im DVG, dennoch waren die Straßenteile bisher direkt neben dem Platz.

    Beim Platzteil sind diesmal auch Teams durch gekommen, bei denen der Hund grob im Dunstkreis blieb, aber kein Fuß zeigte.

    Wie gesagt, ich fands auch knackig, aber der LR hat durchaus zugelassen, dass man sich kurzzeitig rauszieht und es seinem Hund leichter macht - die Rüden wurden auch nicht gezielt direkt nebeneinander platziert, sondern jeder hatte quasi "freie Platzwahl". Insofern kam es durchaus darauf an, dass der HF sich bewusst verhält. Sicher keine leichte Aufgabe, wenn man noch die Aufregung hinzunimmt.
    Aber der LR hat durchaus die ein oder andere kurze Leinenpöbelei unbeanstandet gelassen, er wollte eben sehen, dass man seinen Hund gehändelt bekommt, nicht dass die Hunde halbtote Kuscheltiere sind.

    Anfassen lassen musste sich keiner der Hunde - der LR versuchte Kontakt aufzunehmen, genau wie der Mensch auf der Bahnhofsbank. Das bedeutet nicht, dass die Griffel schneller am Hund waren, als man schauen konnte. Wir hatten keinen Kandidaten dabei, der warnte, alle, die keine Lust hatten, wichen als erstes aus und wurden dann auch nicht näher bedrängt. Wie er ein knurren o.ä. beim Vereinzeln gewertet hätte, kann ich also nicht sagen.