Beiträge von KleeneJule

    Guten Abend,

    ich habe gerade mit dem Besitzer telefoniert. Er war heute beim TA und Lumpi wird endlich behandelt. :gut: Er hat die sog. rote Räude, hat eine Spritze und Salbe bekommen. Ich habe mir gerade im Internet mal das Krankheitsbild durchgelesen und es passt wirklich ganz genau:
    erst kleine Eiterbeulen (in denen die Eier der Milben sind), die hat er sich dann aufgeleckt, dann ist da eine nässende Stelle und die Eier sind in seinen Körper, wo sie sich erstens prima vermehren und zweitens sein Imunsystem noch weiter runter fahren. Die Stelle wird kahl und die Haut sehr schuppig. Juckreiz hingegen ist eher selten (das habe ich bei ihm ja auch nie beobachten können) und nachdem die Stelle trocken war, hat er auch nicht wieder geleckt. Aus diesem Grund dachte der Besitzer ja, dass es schon wieder geht. Na ja und der nächste Fakt, der für die rote Räude spricht: sie ist nicht so schnell übertragbar, nur, wenn die Hunde Tag und Nacht zusammen verbringen und das ist ja nicht der Fall, deswegen hat der andere Hund auch keine Symptome.

    LG

    Hallo ihr Lieben...
    War das ein Wochendene! Wie schon gesagt, bin ich am Freitag sofort zu Lumpi und hab mir das ganze angeschaut, mit dem Ergebnis, dass mein Entschluss feststand - er muss zum TA. Der schwarze Flech ist immer größer geworden (den ich in dem 3. Bild eingekreist hatte) und auch allg. war die haarlose Stelle größer. Er hatte wahrscheinlich starke Schmerzen, weil er immer wieder weg gezuckt ist, wo ich geschaut habe. Als Beruhigung wollte ich ihn dann auf der anderen Seite streicheln und auch dort kam das große Erwachen: die Haut war völlig rot und er ist gleich aufgestanden und hat sich verkrochen. Ich bin also sofort zu dem Besitzer und hab mit ihm gesprochen, aber der wollte von all dem nichts wissen. Als ich dann angeboten habe, dass ich mit Lumpi fahre und es auch bezahle, wurde er richtig pampig und war der Meinung, dass ich denke, dass er es nicht zahlen kann. Ich hatte also ab da Besuchsverbot. Damit habe ich mich aber nicht abgefunden und bin heute mit einem Freund (der ist Jäger) noch einmal zu dem Besitzer. Lumpi war zum Glück auf dem Hof, da konnten wir ihn uns gleich anschauen. Mein Freund war sich dann 100%ig sicher, dass es Räude ist. Als wir dass dann dem Besitzer gesagt haben, war plötzlich nicht mehr die Rede von Besuchsverbot o.ä. Er hat jetzt versprochen, dass er morgen mit Lumpi zum TA fährt...

    LG

    Der andere Hund wird jetzt im März erst 2 Jahre alt, also sein Imunsystem ist rein vom Alter her ja noch top fit!
    Da werde ich mir Lumpi morgen mal anschauen und höchst wahrscheinlich am Samstag dann zum Tierarzt und das mit dem Milben erzählen. Irgendwie schaff ich das schon, dass der Besitzer da zu stimmt oder es führt uns unseren "Spaziergang" zufällig zum TA.

    LG

    Hallo

    Zitat

    In meiner Kindheit hatten wir mal einen Hund, der hatte altersbedingt Arthrose in der Hüfte, da hat der sich auch die gleiche Hautpartie aufgeleckt...

    So etwas hat meine Mutter auch schon in Betracht gezogen. Das Lumpi ja ein Dackel-Schäferhund.-Mischling ist, hat er die typischen Dackelbeine mit der "Schiefstellung", aber der Rumpf gleicht eher einem Schäferhund, zudem ist er auch nicht der Schlankeste.
    Es kann also auch ein organisches Problem bzw. aufgrund der Knochen sein?!
    Meine Freundin hatte einen Hund, der einen Nierenschaden hatte und sich dann (aber auf beiden Seiten) alles aufgebissen hat. So schlimm ist es bei Lumpi aber noch nicht, er leckt ja "nur"

    @ SilkeHH
    Aber müsste der andere Hund dann nicht auch Milben haben, wenn die so hochansteckend sind?


    LG

    Das werde ich dieses Wochenende mal machen! Hoffentlich ist es nicht schlimmer geworden, ich seh den Hund ja leider nur am Wochenende. :sad2:
    Ich werd mir das also am Freitag noch mal anschauen und dann entscheiden, ob ich Samstag früh zum Tierarzt fahre. Ich habe mir die Seite mit den Hauterkranungen jetzt teilweise angeschaut und bin mir echt unsicher, das kann so vieles sein. Aber nur mal so eine hypothetische Frage, bei Milben o.ä. müsste der andere Hund des Besitzers sich ja schon längst angesteckt haben oder? Denn der zeigt trotz ständigem Kontakt mit Lumoi keine Anzeichen. Und dann gibt es auf der Seite auch noch viele genetisch bedingte Ursachen, was ja aber auch nicht sein kann, oder kann eine Hauterkrankung auch erst nach über 10 jahren auftreten? Ich meine, ich weiß, dass es das bei Menschen mit Erbkrankheiten auch gibt, aber so weit ich weiß nicht bei Hauterkranungen.

    LG

    Danke für die schnellen Antworten...
    Ich habe auch schon an Milben gedacht, konnte aber sonst im Fell nichts weiter sehen. Der andere Hund hat aber keine solchen Stellen und Milben wären doch auch ansteckend auf ihn, oder?

    Bentley: Die Seite werde ich mir auf jeden fall mal genauer anschauen und suchen, ob ich was finde, was so aussieht. Erstmal vielen Dank dafür.

    Und dann natürlich immer weiter auf den Besitzer einreden und hoffe, dass er es irgendwann mal einsieht. Ich hätte ja auch kein Problem damit alleine mit dem Hund zum Tierarzt zu fahren und ich würde das auch zahlen, aber ich kann den Hund doch nicht einfach ins Auto laden und ab gehts...

    LG

    Hallo,

    ich bin erst neu hier und habe eine Frage, die mich jetzt seit etwa einer Woche beschäftigt. Ich selbst besitze leider keinen Hund, da ich es nicht toll finde, wenn er den ganzen Tag in der Wohnung alleine wäre. Aber ich habe regelmäßig (am Wochenende) Kontakt zu 2 Hunden, der eine ist ein Labrador und der andere der Dackel-Schäferhund-Mischling um den es in meiner Frage geht.
    Letztes Wochenende habe ich bei dem jetzt etwa 12 Jahre alten Hund eine offene Stelle auf der linken Seite des Hinterschenkels gesehen. Er hat diese stark geleckt und das Fell ist in der Region natürlich sehr struppig.

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    Als ich mir das anschauen wollte, ist er mehrfach weggezuckt, woraus ich geschlossen habe, dass er Schmerzen hat. Ich habe dem Besitzer dieses Problem gezeigt, worauf er meinte, dass er das schon gesehen habe, aber der Hund sich alleine helfen wird, das ist in der Natur so. Nach mehrmaligem Bitten meinerseits, hat er mir zugewilligt, dass er mit ihm zum Tierarzt fährt. Als ich dieses Wochenende wieder die Hund sah, war die Stelle natürlich immer noch da. Sie ist jetzt nicht mehr offen, sondern stark verkrustet.

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    Auf meine Frage, was denn der Tierarzt gesagt hat und wie es jetzt weitergehen sollte, erklärte mir der Besitzer, dass er sich doch gegen den Tierarzt entschieden habe und der Hund gar nicht mehr so viel leckt und das Ganze ja schon wieder verheilt. Ich bin aber der Meinung, dass Lumpi immer noch stark leckt und habe heute eine sehr dunkle Stelle oberhalb dieser offenen und nun verkrusteten Wunde

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    (rote Markierung) gefunden. Ich dachte erst, dass es ein Bluterguss wäre, aber es sieht doch eher grau als blau aus.

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen!
    Ich weiß, dass ich mich nicht gegen die Meinung des Besitzers stellen kann, aber ich will den Hund nicht leiden sehen. Vielleicht kann ich mit paar medizinischen Vermutungen doch noch auf das Gewissen des Besitzers plädieren.

    LG