Beiträge von nepolino

    Ich denke auch, dass es allein entspannter ist. Im Sommer zb hab ich oft mit den Hunden einfach irgendwo am See geschlafen und bin morgens weiter zur nächsten Arbeit. Wenn da jemand wartet, man noch Verpflichtungen hat.. ich mag unseren chaotischen Alltag momentan niemanden antun. Die Hunde sind einfach froh übers dabei sein, menschlicher Anhang ist da deutlich anspruchsvoller.

    Hörbücher mag ich auch total gerne. Damit ist putzen gleichzeitig eine Auszeit... und man eigentlich traurig, wenn man fertig ist. Aber ich genehmige mir als Belohnung gerne am Ende eine heiße Badewanne. Da kann ich dann weiter hören.

    Gartenarbeit , da mag ich allerdings nix bei. Da will ich nur Ruhe und buddeln und Finger schmutzig machen. Und mich am Ende über alles freuen, was wächst und gedeiht.

    Dass machts irgendwie nicht besser. :headbash: Ich möchte auch ein Wolf sein. Ich bin auch eine bedrohte Art. Krieg ich auch ne halbe Million, dass ich mich schützen kann? :ugly:

    Das mit den Jägern trau ich einigen in der Bevölkerung durchaus zu. Sag niemals nie. :pfeif: Ich mein, man hat ja schon bei Raumschiff Enterprise (dass kenn ich! :klugscheisser: ) gesehen, dass Essen aus so Dingsdas kommt. Knopf drücken und dann wirds materialisiert. Ich empfehle auch die Idee Holodecks in Städten einzuführen, dann kann der Städter ganz romantisch zwischen Wolf und Co flanieren und wir brauchen die Tierchen nicht in Real?

    Genauso ist es. Man muss eben effektiv und nach Prioritäten putzen/ aufräumen. :D Ich hinterlasse vor den 35-40 Stunden Abwesenheiten zb immer alles ordentlich- auch wenn dass ein, zwei Stunden weniger Schlaf bedeutet. Dann komm ich heim und kann abschalten, muss mich nicht völlig erledigt noch mit Aufräumen oder nicht beschäftigen.

    Schlafen geht auch in Etappen. Auf Agitunieren hab ich zwar noch nicht geschlafen Silvi :lol: aber auf Turnierhundesportturnier *g*. Wir hatten Freitag früh um sieben die erste Schicht und warn Samstag früh um neun mit der letzten
    fertig, zum Turnier und als nachmittags Auswertung lief... :sleep: Die Hunde dicht an mich gekuschelt und den Trubel rundrum ignorierend. Wir waren ein beliebtes Fotomotiv.
    Wenn mehr Wäsche zu machen ist, hilft Wecker stellen, zwischendurch zur Maschine tappen, nasse Wäsche in Trockner, neue in Maschine und weiter schlafen. Und irgendwann wird man Meister im im Auto powernappen. Wenn ich merk, ich weiß nicht mehr, wo ich grad lang fahre :hust: , halte ich an, ersten Gang rein, Ersatzjacke über die Handbremse und kuschel mich auf Fahrer und Beifahrersitz ein. Viertelstunde später geht's dann wieder.

    Kochen ist auch effektiv zu händeln... ich koche wenn immer größere Mengen und friere nen Teil ein. Oder man koche ein, zwei Kilo Pellkartoffeln, einen Teil gibts sofort mit Quark, den Rest die Tage danach als Kartoffelauflauf, Rosmarinkartoffeln oder oder.. Alles Organisation.

    Ist ja nicht so, dass man so aus Spaß soviel arbeitet. Ja ich mach jeden einzelnen Job sehr gerne aber wenn wieder alle gleichzeitig Katastrophenbedingte Extraeinsätze anfordern, mein Asthma mich ärgert, dann bin ich auch mal etwas unleidlich und knurrig. Aber dann gibt's wieder ein ganz dezentes liebes Dankeschön und naja Taler müssen ja rein kommen. Ich wohne leider in einer Gegend wo man in den meisten Jobs bei 40Std nicht mehr als etwas über 1000€ raus hat aber Wohnungen unter 600 mit Strom kaum zu bekommen sind. Auto dazu... und von irgendwas muss man ja auch noch leben. Am besten wir pachten ein Grundstück im Nirgendwo und stellen da einen Wohnwagen drauf, dann ist viel Geld gespart. :ugly:

    Ach so Frühstück fällt immer aus- 20 Minuten länger schlafen ist definitiv wichtiger. :p

    Eben.. ich finde den Gedanken an Natur Natur sein lassen grundsätzlich auch romantisch aber reell betrachtet, ist Deutschland ja nunmal keine Wildnis mehr. Es ist eine von Menschen geschaffene / veränderte Landschaft, in der sich Arten ihre ganz eigenen Lebensräume erobert haben und solange man immer Nischen dafür lässt, auf Weiden Feuchtbiotope auskoppelt zb, auf Feldern kleine Haine stehen lässt, die Koppelzäune nicht mit Roundup von Bewuchs frei hält usw.. solange müssen Landwirtschaft und Natur doch keine Gegner sein, sondern sie existieren miteinander und voneinander. Störche brauchen zb abgemähte Wiesen, dass wird gerne vergessen.. ich komm ursprünglich aus dem unteren Odertal, einer alten Polderlandschaft mit unglaublichem Vogelreichtum. Es gibt immer wieder Stimmen die daraus ein Totalreservat machen wollen, die Deiche schlitzen und ähnliches. Damit wären die Wiesen Supfwiesen. Ganzjährig. Der Großteil der Arten, die vom Rhythmus trocken /feucht und extensive Bewirtschaftung profitiert, wäre weg. Manchmal denk ich muss nach Romantik auch kurz Realität folgen.

    In meiner Ecke kann man genau dass schon beobachten. Der Schäfer hat dieses Jahr die trockenen Magerwiesen nicht mehr beweidet, sondern die Schafe nur tagsüber auf die Wiesen direkt am Laufstall gelassen, sonst waren sie sicher verschlossen. Die sonst beweideten Wiesen wurden einmal runter gemäht und gut war. Heu machen lohnt da ja auch kaum.
    Riesige Weiden im Wald, die im Sommer für Jungpferde und Mutterkühe genutzt wurden- verwaist.