Beiträge von nepolino

    Ich drücke die Daumen, dass alles schnell und gut verheilt und die kleine Schokonase geduldig und brav ist. :bindafür:

    Pepper Selbstversorger im Sommer ist easy und nett aber mit Winter null vergleichbar. Es ist spät hell und früh dunkel, saukalt, matschig, Wasser muss man im schlimmsten Fall viermal täglich neu machen usw... und mit 400kg Heu kommt ihr im Winter nei zwei Pferden nicht hin. Ihr müsst pro Pferd und Tag zehn Kilo rechnen, da bin ich bei 600. Wenn die Pferde noch viel untertreten sogar mehr. Ist die Frage ob ihr Netze verwenden wollt oder wo/wie ihr Heu gebt.

    Was spricht- außer dem höheren Preis - dagegen, morgens kurz beim Pensionsstall vorbei zu huschen, Pferde raus zu stellen und abendsbeim heim kommen wieder in die Boxen? Vorteil, der große, sollte sein, dass ihr dann auch reiten könnt, weil Reitplatz /Halle?

    Tag 17, gefangen von der Schönheit des Stabbursdalen..

    Der Morgen begann mit freundlicherem Wetter und so machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Berg. Die Hängebrücke war schon Alltag, auf den Kopfsteinpflasterwegen sah ich wieder römische Streitwagen und musste grinsen und die Landschaft war immer noch so lieblich schön, wie am Vortag. :herzen1:

    Diesmal folgten wir dem Wegweiser geradeaus, Richtung Binalvarri. Ich war gespannt auf die Aussicht dort oben. Der Fjord war von unten ja schon herrlich aber von oben? :applaus: Es ging eine ganze Weile relativ gemäßigt hinauf, natürlich wieder über Geröll, wieder über kleine Schmelzwasserflüsse. Einerseits nett aber irgendwann muss es ja mal.. genau. :hust: Norwegische Berge haben so die Eigenschaft an einem Punkt plötzlich steil hinauf zu ragen, dass macht ihre Optik so spektakulär. Dem nicht ganz fitten Wanderer entlockt es dagegen Flüche oder ergebene Seufzer. Wieder nicht sonderlich elegant, krabbelte ich empor. Zumindest waren Andeutungen von Serpentinen in den Hang getreten worden. Bald wurde die Steigerung etwas sanfter und blieb dann auch so, während wir über die nun völlig baum- und strauchlosen Geröllfelder empor strebten. Zu Rouvens Freude gab es natürlich wieder Schneefelder, auf denen er buddeln, sich kullern und Spaß haben konnte. Auch ein Bergsee fehlte nicht, der sich scheinbar direkt mit dem Himmel vereinte. :cuinlove: Nur eine schmale Felskante hinderte ihn daran in die Tiefe abzufließen.

    Auf dem Gipfel gab es die erwarteten spektakulären Aussichten über den Fjord und das umgebende Bergland. Ein Panorama wie von einer anderen Welt, in grau und schwarz mit azurblauen Akzenten. Atemberaubend, wunderschön. :herzen1: :herzen1: :herzen1: Pause mussten wir allerdings in einer Senke machen, nicht auf dem Fleck mit der besten Aussicht. Es pfiff ein eisig kalter Wind und ich schlotterte bald. Trotz Jacke angezogen, trotz Mütze und Loop an. Trotzdem verschnauften wir kurz und betrachteten fasziniert die Felsen, die überall steil empor ragten. Die Hunde freuten sich über ihre Gipfelkekse und rollten sich danach ein. Zumindest empfand nicht nur ich den Wind als kühl.

    Der Abstieg verlief ohne Komplikationen. Josy durfte frei laufen und brachte mich noch an einem Schmelzwassersee zum schmunzeln. Aus diesem ragte mittig ein Felsen empor. Der erregte ihre Aufmerksamkeit, ihr Misstrauen. xD Die alte Dame sieht ja nun nicht immer so gut und so schlich sie sich vorsichtig ran, immer bereit zur Flucht. Als sie auf Nasenlänge dran war, wurde der Felsen angestupst, schnell wieder zurück. Nochmal gestupst, wieder zurück. So richtig wusste sie ihn nicht einzusortieren. Beschloss aber irgendwann, dass er wahrscheinlich harmlos ist und folgte Rouven und mir.

    Zur Mittagszeit waren wir wieder am Auto und es stand die Frage im Raum, ob wir heute noch zum Nordkap weiter fahren wollten oder erst morgen. Auf jeden Fall wollte ich noch die Tour am Fjord gehen, doch dass sollten nur etwa 8km sein, überschlug ich auf der Karte. Zum Nordkap waren es etwa 3 Stunden, also grundsätzlich könnten wir abends da sein. Erstmal Pause. =) Ich kam mir vor wie nach einer Tagestour. Hunde bekamen ihr Mittagessen und dann kuschelte ich mich in den Schlafsack und verfiel in einen tiefen Schlaf, nur geweckt von Hustenattacken zwischendurch. Also doch erkältet oder das Asthma. Naja. Konnte ja nur besser werden.

    Zwei Stunden später war ich nicht wirklich wacher aber etwas ausgeruhter. Zumindest die Fjordrunde wollte ich noch gehen, auch wenn der Himmel Regen und Sturm verhieß. So fuhren wir die 8km bis zum Startpunkt hinab und ich entdeckte unterwegs einen Weg hinauf auf einen schwarzen Berg, der in wunderschöner Silouette am Fjord thronte. Die Aussichten von da... es zog mich magisch an. :ops: Ich betrachtete die Wanderinfo. Ungefähr 6km bis zum Gipfel. 12 Kilometer also insgesamt. Für heute definitiv zu viel. Ich fühlte mich immer noch völlig zerschlagen, da waren sechs Kilometer bergauf nicht mehr klug. Morgen früh sehen wir uns wieder, versprach ich dem Berg. Nordkap war also erstmal verschoben. :hust: So parkten wir am Nationalparkhaus und folgten dem Pfad an der Küste. Ich wurde mit traumhaften Aussichten auf den Atlantik belohnt und es klarte sogar wieder auf. In der Sonne war es angenehm. So wurde es eine ruhige Tour, mit einigen Stopps, bei den wir uns an die Kliffkanten setzen und verträumt aufs Wasser guckten. Das Leben kann so schön sein. :herzen1: Dachte ich mal wieder. :D

    Im Anschluss fuhren wir wieder zum Parkplatz um dort noch eine Nacht zu verbringen. Kaum oben schüttete es aus Eimern. Welch Glückskinder wir doch gewesen waren. :applaus: Abendessen wurde also im Auto gekocht und Mittsommersonne fiel wieder aus. Wir schliefen trotzdem mit einem breiten Lächeln im Gesicht ein.

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    Sooo... :pfeif: Nein wir sind nicht verschollen, wir sind noch weiter gereist. Die letzten Wochen war auf Arbeit nur soviel zu tun, dass ich zu nix kam und war ich mal kurz Zuhause war ich tot. :tropf: Heut ist mal etwas ruhiger wieder. :applaus:

    Machen wir weiter.. =)

    Tag 16, Grenzübertritt nach Norwegen, willkommen im Land der Trolle und Fjorde und Wasserfälle

    Nix mit frisch und munter, an diesem Morgen fühlte ich mich noch mehr durch den Fleischwolf gedreht. Nix wenn man alt wird, jut dass ich nich dazu neige Dinge auf "wenn ich mal Zeit hab" zu verschieben- also wenn ich Rentner bin :lol: - wie ich mich in dreißig oder vierzig Jahren an so einem Morgen gefühlt hätte.. Ich glaub dann wäre meine letzte Tätigkeit gewesen, mich ein hübsches Loch zu buddeln. :D Wie wochenlang nicht geschlafen, dabei war ich nur einmal kurz wach geworden. Merkwürdig. Ich hatte am Abend kurz überlegt, am Morgen doch mal bis zur Flussquerung und zurück zu gehen aber für gut 30km auf Naturpfaden war ich definitiv nicht fit genug. So sind wir nur als Morgenrunde den Naturlehrpfad, der mit 4km ausgeschildert war, entlang geschlendert. Wie sich raus stellte eine schöne Runde z.T an den Teichen vorbei, die auf der anderen Seite des "Deichs" waren. An einem saßen wir auch eine ganze Weile und genossen die Ruhe des Morgens.

    Der nächste Stopp sollte der Stabbursdalen Nationalpark sein, nur ungefähr 2,5 Stunden Fahrzeit. In Inari machte ich nochmal Halt. Tanken in Euro, ein paar frische Lebensmittel erbeuten und einen Souvenirshop suchte ich auch noch heim. Ein schönes Sofakissen mit samischen Mustern bekam ich- was mein Köpfchen in den folgenden Nächten sanft betten sollte, einen Loop mit Fleecefütterung und Rentiermuster- auch der Kauf würdesich alsbald rentieren. Und Else musste mit. =) Ein kleines Plüschrentier, was seinen Platz neben Ernie dem Meerschweinchen, auf dem Armaturenbrett, genau über dem Lenkrad fand. Natürlich noch ein paar andere Kleinigkeiten für die lieben Meerisitter, Blumengießer und Ponybespaßer daheim.

    Bald darauf passierten wir die Grenze zu Norwegen. Und irgendwie waren plötzlich von Zauberhand die Steine weg. :???: Also nicht ganz aber das erste was ich sah, war tatsächlich ein Fluss, der sich in sanften Schwingen durch die Landschaft zog und breite, weiße Sandbänke hatte. Sandbänke in Finnland? Nein, dass hatte ich dort nicht entdeckt. Da war es schon ein Wunder an den Stränden mal eine kleine Sandecke zu haben. Faszinierend. :klugscheisser: Kurz darauf ragten steile Berge links neben der Straße empor. Wasserfälle fielen von oben herab und auf der rechten Seite der Atlantik. Genau genommen ein Fjord mit Atlantikwasser. Welch Aussichten. :herzen1: Diese Straße möchte man lieber als Beifahrer fahren, so musste ich ja nun auch noch auf den Verkehr achten. Trotzdem entging mir ein Rentier nicht, was mich irgendwann auch noch über die Leitplanke mit seinen süßen Augen anblinzelte. xD Gut, dass die Norweger ahnten, dass Menschen sich dieses Schauspiel gern mal in Ruhe angucken wollen und es immer wieder Haltebuchten gab. Sie wurden auch reichlich genutzt. Überall sah man Autos oder Busse kurz halten. Auch ich nutzte zweimal solch Haltepunkt. Beim zweiten Mal auch, um auf der Karte unsere Einfahrt zu suchen, die uns zum Parkplatz des Nationalparks führen würde. Ausgeschildert sollte dies nämlich nicht sein. Wars auch nicht und hätte ich das Navi nicht darauf programmiert, wäre ich vorbei gerauscht. Ein Feldweg scharf links hinter einer rechts Kurve. Fies. |)

    Diesem gut planierten Feldweg- ich glaube hier oben heißt sowas Naturstraße, hatte ich in Finnland ja auch schon öfter gehabt, folgten wir knapp sechs Kilometer, ehe wir auf einen gut gepflegten, idyllischen Parkplatz kamen. Mit WC Häuschen, Abfalleimern- perfekt. :applaus: Ich studierte die Karten und Informationen vor Ort, dort stand aber nicht viel mehr, als ich schon im Internet raus gefunden hatte. Es gab im wesentlichen zwei Touren. Einmal zum Wasserfall, etwa 5-6km und dann nochmal auf einen Berg, etwa 7-8km. Beide Touren teilten sich die ersten 2-3 Kilometer und waren theoretisch hin/zurück Routen. Keine Rundwege.

    So packte ich den Rucksack und wir begaben uns erstmal auf den Weg zum Wasserfall. Plan war, im Zweifel danach, auf dem Rückweg, noch zum Berg hinauf. Mal schauen, wie die Wege waren. "Rein kilometermäßig durfte man hier oben nicht planen". *Lektion gebetsmühlenartig wiederholte* :pfeif:

    Die Landschaft war genauso lieblich und wunderschön, wie sie schon aus dem Auto gewirkt hatte. :herzen1: Klein gebliebene Birken, gerade am ersprießen, Kiefern, alles in lockerem Verbund, abwechselnd mit weiten Freiflächen. Und natürlich die obligatorischen Flechten, Blaubeeren und kleine rote Blümchen zwischen den Flechten. Der Weg war größtenteils steinig, wirkte wie der Versuch eine Kopfsteinpflasterstraße zu suggerieren. Ich erinnerte mich an Bilder aus Asterix und Obelix Comics, die Straßen dort sahen ähnlich aus. Steinbrocken in die Erde geworfen, als Deko nett aber als Straße unbrauchbar, da man nur auf und nieder hüpft mit seinem Streitwagen. Und so sah ich Römer in Streitwagen vorbei hüpfen und amüsierte mich. Bedenklich? :ka: Ich hüpfte ohne Streitwagen von Stein zu Stein,das Pony war ja leider daheim geblieben, beziehungsweise guckte, dass ich über keinen stolperte und genoss diese offene, herrliche Landschaft mit den hohen Gipfeln, auf denen noch Schnee lag, im Hintergrund. Wir passierten eine Hängebrücke über den Stabbursdalen und folgten weiter dem Pfad gen Wasserfall.

    Wir hatten uns in einem eingezäunten Gelände befunden, aus dem uns der Weg nun wieder raus führte. Tor brav wieder zu und kurz danach kam auch schon die Wegkreuzung. Bis zum Berggipfel noch 4,5km. Also neun insgesamt, hoch und runter. Info gespeichert und rechts, Richtung Wasserfall weiter. Bald bekamen wir den Wasserfall zu hören und kurz darauf sahen wir ihn auch. Kamen aber nicht dichter ran, ohne wieder ins eingezäunte Gelände zu müssen. Diesmal gab es kein Tor, nur eine Jägerleiter über den Zaun. Mit zwei großen Hunden allein. Oh je. :hust: Rouven wollte schonmal probieren und hing dann ratlos auf der Hälfte.

    Weil es gab eben keine wirklichen Stufen, Tritte, nur dünne Leisten, deren schmale Oberseite nach oben guckte. Kein Halt für große Hundepfoten. Aber süß war es schon, wie er ganz selbstverständlich beschloss, dass er da eben irgendwie rüber muss, wenn ich da hin will. :herzen1: Ich hob ihn erstmal runter, gab ihm ein Küsschen auf die kleine schwarze Nase und kletterte erstmal selbst drüber und stellte Rucksack drüben ab. Dann hinauf und Rouven ermuntert, es nochmal zu probieren. Wieder kam er nur bis zur Hälfte, wo ich ihn dann griff und über die Spitze hob. Immer nur den Hund haben, den man heben kann oder so. :p Mit Josy verfuhr ich genauso und so kamen wir nicht elegant aber doch drüben an.

    Um den Wasserfall aus der Nähe zu sehen, klettern wir zum Flussufer hinab und folgten dem schmalen Pfad an seinem Ufer. Hier waren wieder Rastplätze mit Feuerstellen und auch Ruderboote zum angeln lagen parat.

    Die Lautstärke der in die Tiefe stürzenden Wassermassen war beeindruckend, dabei war es noch gar keine besonders große Fallhöhe, doch eben viel, viel Wasser. Die Schneeschmelze war auch hier noch fleißig im Gang. Eine Weile verweilten wir am Ufer und betrachten das Schauspiel, bevor wir weiter zogen. Der Himmel hatte sich ziemlich verdüstert, es sah stark nach Gewitter aus. Also erstmal kein Berg, so hoch droben mag man nicht sein, wenn es blitzt und stürmt und donnert.

    Wir versuchten, ob man dem Flussufer auch in die andere Richtung, gen Hängebrücke, folgen könnte aber das Ufer wurde immer steiler und schließlich eher eine Art Canyon. Keine Chance. Also wieder hoch und oben entdecken wir einen Rentierpfad, der sich parallel zum Fluss dahin schlängelte. Prima, brauchten wir nicht wieder über die Leiter und generell nicht den selben Pfad zurück.

    Ohne Sonne wirkte die Landschaft nicht mehr so sehr, wie eine sehr nördliche Toskanavariante, war aber immer noch von unglaublicher Schönheit. Der Himmel verdüsterte sich immer mehr und so liefen wir ein bisschen flotter. Die Hängebrücke passierten wir wieder gekonnt- die Hunde hatten nicht einmal gezuckt, obwohl wir sowas noch nie hatten. Geht der Weg da lang, dann latschen die da drüber, egal was ist, es wird schon richtig sein. :applaus: Rouven fand das schaukeln wieder etwas komisch aber ich guckte, dass es sich im Rahmen hielt.

    Wir kamen trocken am Auto an und ich war froh, dass wir den Berg wegen Wetter erstmal gelassen hatten. Obwohl die Strecke relativ einfach zu laufen gewesen war, war ich platt. Das Alter murmelte ich. |) Ins Auto gekuschelt und mit den Hunden eine Runde gedöst, bevor ich uns Abendessen machte. Das Wetter hielt noch eine Weile, erst gegen 23Uhr kam ein Schauer herunter. Die Mittsommersonne war wieder nicht zu sehen, zu bewölkt, also schliefen wir bald. Sollte man im fortgeschrittenen Alter so tun hab ich gehört. :lol:

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    Fullani ich glaube du schläfst heut ganz wunderbar und träumst etwas wunderschönes. :herzen1: xD

    Wir waren auch eine herrliche Runde draußen zum Abend, zwar ohne Stoppelfeld aber mehr als Arbeitsgalopp schafft Josy auch nicht mehr. So langsam muss ich für die alte Dame auch schon extra Schrittpausen einlegen. Nicht schlimm, ich fürchte mich nur arg vor dem Tag, wo sie nicht mehr mit kann. Dass würde ihr das Herz brechen. Und mir auch.. Ausritt ohne Josy.. wer treibt mich dann mit seinem Gebelle in Wahnsinn? Wer trappelt dann hochwichtig vorm Pony her? Dieser Hund lebt fürs ausreiten.. ich muss wohl die Kutsche wieder fit machen. Dann kann sie wichtig den Beifahrer spielen. |)

    Silvi wie wärs mit Box ca mittig auf die Ladefläche - auch sicherer wenn einer rein rauscht- , Bett oben drauf und dann hast noch Stauraum unterm Bett zwischen Boxen und Hecktür. Und je nachdem wie intensiv du ausbauen möchtest, noch kleine Küchen/Schrankzeile in U-Form hinter den Fahrersitzen und auf Fahrerseite rum zu den Boxen?

    Network, was wäre auch ein Trip ohne Hunde? :D Wohin sollt ich dann fahren? :pfeif: Übrigens die Bezeichnung "fluchtbereit" gefällt mir. *g* Trifft es sehr gut, es gibt so das Gefühl, dass man jederzeit könnte.. Chantal ist auch fluchtbereit, obwohl ja nun momentan wieder im Alltagsbetrieb aber wenns mich packt.. |)

    Ne ich kann dass gut nachvollziehen. Ich hab einmal 25kg, die sehr wachsam und auf Distanz melden - und zur Not zu vertreiben zu versuchen und 30kg Bodyguard, der sehr beindrucksvoll tief grollen kann, wenn mir etwas zu nahe kommt, was ich nicht genehmige. Es ist faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich sie arbeiten und definitiv fühle ich mich mit den zweien sicherer. Ich bin ja auch ganz alleine mit ihnen unterwegs.

    Im Berlingo ist zum trocknen nicht so wahnsinnig viel Platz aber über dem Heckgitter haben Hunderegenmäntel und Regenzeug genug Platz zum abtropfen, Schuhe kommen in Beifahrerfußraum und nasse Socken etc, die stopf ich einfach in ne Tüte und bei nächster Gelegenheit werden sie kurz durchgewaschen und zum trocknen nachts raus gehängt. Ich mochte Regentag auch, es war auch bei uns eine willkommene Gelegenheit zum ausruhen und Karten studieren, Fotos sortieren, kuscheln und lesen.

    So seh ich dass auch Lajela. :bindafür: Ein bisschen Realismus in Bezug auf seinen Hund, ein wenig Rücksicht und Toleranz gegenüber der Mitwelt und schon wäre das Leben völlig entspannt.

    Deswegen war ich bei unserem "Desaster" trotz allem stolz auf meine zwei. Die gehen im Zweifel nämlich nach vorn und von daher kann bei solch Aktionen, mit denen man nun wirklich nicht rechnet, echt viel mehr passieren. Eine Kralle in Stoff ist da einfach die bestmögliche Variante. Aber wahrscheinlich waren die zwei selbst völlig verdattert, so aprupt aus ihrer Wanderpause gerissen zu werden. Ich berichte weiter jepp. =) Ich hab jetzt erstmal alles weiter gereicht und wenn gesichtet, dann meldet sich Versicherung.