Beiträge von nepolino

    Ach ich bin ja auch der letzte den ein Ups stört aber wenn man sich anpampen lassen muss weil man mit seinen Hunden angeleint im Wald (Leinenpflicht) joggt und den freilaufenden Tutnix blockt.. "ach wieder so Problemhunde! Dürfen die Armen nichtmal spielen.." usw - da fällt dir kurzzeitig die Kinnlade runter. :barbar: Spiessrutenlauf trifft es ganz gut.. ich verpiesel mich in die einsamsten Ecken, nicht weil meine Hunde super aggressiv sind, sondern um solchen Diskussionen aus dem Weg zu gehen, um entspannt spazieren gehen zu können.

    Ich glaub ich mach demnächst in der Schweiz Urlaub. :D Klingt sehr entspannt, fast traumhaft. Schade, wenn so kleine Selbstverständlichkeiten rechtlich durchgesetzt werden müssen und der Verwaltungsaufwand dahinter ist wahrscheinlich auch nicht ohne aber so wie du schreibst "Hier Tutnix, du woandershin" dass kann es doch nicht sein und ich schäme mich so oft fremd, wenn ich andere HH beobachte...

    Früher, als der Wolf noch nicht ausgerottet war, durfte sich durchaus gegen ihn zur Wehr gesetzt werden. Heut darf der Landwirt Topfdeckel schlagen, früher hätte man ihm was auf den Pelz gebraten, wenn er sich der Herde genähert hätte. Früher war Deutschland zudem nicht so eng besiedelt- und trotzdem gabs ja Differenzen. Wölfe gehen eben bei der Nahrungsbesorgung eben den Weg des geringsten Widerstands und dass sehr clever und überlegt. Früher gabs kein Bauamt, was einen Stall oder guten Zaun verboten hätte, früher gabs den Dorfhirten und seine Hunde ggf und keiner hat sich über diese Hunde aufgeregt- diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen, raus kommt, dass Deutschland vor 200 Jahren ganz anders war als heut. Nichtsdestotrotz hat natürlich der Wolf trotzdem ein Recht zu leben aber auch der Landwirt ein Recht sein Vieh zu schützen- was ihm abgesprochen wird, der Spaziergänger mit Hund ein Recht sich im Wald zu bewegen und der Grundstücksbesitzer das Recht auf seinem Grundstück zu entspannen und seinen Hund dort laufen zu lassen. Diese Rechte werden alle im kollektiven Schuldbewusstsein und verklärter Naturromantik in Frage gestellt. Eigentlich sollte man ja meinen, dass die Menschen heutzutage aufgeklärter sind und aus einer kontrollierten Jagd/einem Abschuss keine Massenverfolgung wird aber auch dass wird der Landbevölkerung abgesprochen.

    Also gibt es in der Schweiz rechtlich bindend zb eine Vorschrift, dass bei Begegnung mit fremden Hunden, wenn man Menschen trifft u.ä , dass Hund anzuleinen ist? Wie wird der Knigge durchgesetzt? Du schreibst primär durch Schilder aber wenn sich jemand nicht dran hält? Es muss ja niemand zu Schaden kommen, dass mein ich nicht. Aber eben als Beispiel.. Gemeinde/Kanton xy hat Gebiet zx als mögliche Freilaufzone gekennzeichnet. Tutnixhalter G lässt seinen Hund da immer fröhlich flitzen. Ich komm mit meinen Hunden an der Leine und dieser Hund bedrängt uns ständig, dem Halter ist es egal. So in Deutschland wäre ich gearscht, dem Tutnixhalter kann niemand was. In der Schweiz..?
    Wenn dagegen meine Hunde mal dem Tutnix in Deuschland einen Ratsch verpassen, weil sie auch an der Leine eben einen gewissen Spielraum haben und ihnen irgendwann die Hutschnur reisst, ich den Hund nicht richtig geblockt krieg- what ever - und der Halter mich anzeigt (nicht unwahrscheinlich, die Halter sind in solchen Fällen meist hoch empört) und der Bearbeiter die Verordnung wortwörtlich nimmt, dann hab ich das Problem, obwohl ich mich korrekt verhalten hab, nämlich indem ich meine Hunde angeleint hab, weil ich weiß sie möchten keinen Kontakt. Ich müsste ihnen in Deutschland zu ihrem eigenen Schutz theoretisch noch Maulkörbe drauf tun, ansonsten ist man vor Verleumdung nicht sicher. Ist die Gegenpartei zu zweit oder zu mehreren und man selbst allein unterwegs wird eben behauptet es gab keine Leine, ihr Hund dagegen war angeleint usw.. der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und ich muss sagen, dass finde ich erschreckend.

    Super Xsara! :bindafür: Ich hatte für heut auch eine Runde geplant aber es ist soooo kalt geworden und ich bei meinem Winterproblem angekommen.. ich frier ja erbärmlich und irgendwann laufen gehen während wir unterwegs von Job zu Job, von Job zu Pony usw sind ist kein Problem - wenigstens dabei wird einem ja warm. Aber ich hab immer Angst vorm frieren danach :ops: und dass kommt sobald ich mit den Hunden noch ihr cooldown absolviert hab. Wir gehen immer die letzten 5-10 Minuten, da dürfen sie dann noch schnüffeln und pullern. So da steh ich dann, Klamotten feucht, aufgewärmt und Temperaturen unter zehn Grad. Eigentlich müsste ich unter die Dusche und gleich drei Lagen Kleidung an aber geht nicht und nur umziehen (eh schon wiederlich bei so kalt) reicht nicht. Ich bibbere erbärmlich danach. Ich muss wohl doch morgens und danach duschen aber das wäre so schade, da bleibt um die Uhrzeit nur der Radweg zum Nachbardorf und sonst können wir drei bis vier Wochen ständig Strecke wechseln. Sind ja in großem Radius unterwegs, also viel Auswahl. :D Probleme hat der Mensch.. hihi. Na vielleicht trauen wir uns nachher noch raus, ich hock erstmal mit Wärmflasche unterm Deckchen.

    In Deutschland hat schon jedes Bundesland eine Hundehalterverordnung, nur kennt sie kaum ein Hundehalter. Diese Verordnungen sind leider nur oft nicht praxisnah.
    Beispiel- in Brandenburg steht sinngemäß drin, dass ein Hund sobald er Wild, Hund, Katze, Mensch beißt, egal wie heftig, dann ist er als gefährlich einzustufen - wenn dich jemand anzeigt. Der braucht nicht großartig Beweise außer eine Bissverletzung und dein Hund ist gefährlich von Amtswegen mit allen Konsequenzen- kein wohnen mehr in Mietwohnung zb. Ich mein jeder weiß, dass abschnappen weil Tutnix Hund bedrängt hat was völlig anderes ist als ein Hund der mit Beschädigungsabsicht wo drauf geht. Ist dass in der Schweiz tatsächlich besser geregelt? Hast du da eure Verordnung mit den Konsequenzen für deine Region Rosilein als Beispiel?

    Interessanterweise fand ich das Traumthema recht spannend. Wie es sich auflösen wird usw. Auch wenn es sich zwischendurch recht verworren anhört, man nocht weiß wohin das nun alles führen soll, letztendlich ist es eben gar nicht so mysteriös, es ist eben dass, was ich an diesem Buch so toll find. Es ist aus der Perspektive eines Kindes geschrieben, mit den ganzen Phantasien, die in dem Alter Kleinigkeiten ganz eigenartig erscheinen lassen können, die Welt riesig und mysteriös. Am Ende dröselt sich alles auf. Versprochen. =) Ove ist "realer", dass stimmt. Auch da wird die Lebensgeschichte und der Charakter nach und nach ausgepackt und so ähnlich ist es bei "Oma..". Der Faden zieht sich durch die Geschichten des Autors, dass man so nach und nach etwas mehr über die Personen in der Geschichte erfährt. Ove wirkt anfangs eher unsympathisch und am Ende.. Oma wirkt anfangs verrückt, schrill (ich hab teilweise sehr geschmunzelt) und zum Ende.. ich will ja nicht zuviel verraten. :D
    Was mir an beiden Büchern sehr gefällt, dass man dran erinnert wird, dass ein zweiter und ein dritter Blick auf den Menschen lohnt, dass niemand nur dass ist, was man aktuell sieht, sondern die Summe seines Lebens, seiner Erfahrungen und Erlebnisse.

    Ich freu mich inzwischen auch schon auf längere Autotouren- wegen der Zeit dann gaaaanz lange Hörbuch zu hören. :D Gen Süditalien Ende September hab ich Käptn Blaubär von Walter Moers gehört, gelesen von Dirk Bach- wie Sheltie Power sagt, dass passt wie die Faust aufs Auge. Ein absolut tolles Hörbuch - wie auch Buch.

    Sunti wo gibt es Harry Potter als Gesamtpaket? Ich glaube, dass könnte mir im Auto auch gefallen.

    Danke euch für die vielen Tipps. Ich guck mich mal durch. =) Hab ein bisschen Guthaben übrig. . Hihi.

    Ach ja wer "Ein Mann namens Ove" mag, dem würde ich noch "Oma lässt grüßen und sagt es tut ihr leid " empfehlen. Auch super rührend und so mitten im Leben.

    Ps. Bei Audible sind auch die Podcasts nicht schlecht. Da lausch ich auch auf kürzeren Autostrecken gern rein.