Beiträge von nepolino

    Also grundsätzlich würde ich eher ein Langgeschirr als ein Kurzgeschirr nehmen - letztere sind eher für "ganz ab und an mal ziehen" geeignet.

    Bei den Langgeschirren gibt's unterschiedliche. Mit x auf dem Rücken - stabilisiert den Hund, gibt ihm Halt, mit H- Back (Freemotin zb) auf dem Rücken - lässt bisschen mehr Freiraum und das Freemotion ist zb sogar in gewissem Maße verstellbar oder sowas wie das Faster, sogenannte v- Backgeschirre, die lassen viel Freiheit am Rücken, wichtig zb bei Hunden die den Rücken stark aufwölben beim galoppieren. Was man nimmt kommt also auch ein bisschen auf den Hund und seine Vorlieben und Bewegungsabläufe an..

    Bei allen gilt- Halsausschnitt muss relativ eng anliegen, als Orientierung kann man sagen, dass es nicht locker über den Kopf geworfen werden kann, dass der Ausschnitt über dem Brustbein enden muss. Der Bruststeg muss über dem Brustbein liegen, die Stege zwischen den Vorderbeinen dürfen nicht scheuern- immer unter Zug gucken. Hund hinstellen und Helfer hält Geschirr straff. Die Schultergurte dürfen nicht über die Schulterblätter rutschen und das Ende endet kurz vorm Rutenansatz. Alles nicht so einfach. Am besten ist es, wenn man dann auch nochmal ne Proberunde drehen kann. Der Hund darf beim laufen nicht röcheln (Luftröhre) und dann merkt man eigentlich auch ob er sich wohl fühlt.

    Den Shop mit der Beratung würde ich intuitiv wählen. Klingt gut. Nähen können ist ne Sache.. aber ob derjenige dann wieder Ahnung hat die zweite. :D

    Ja genau, der Link den du verlinkt hattest. Treuenbrietzen. Nur 16km dann von mir weg, die Anlage sieht traumhaft aus aber wenn die Wölfe sich da schon so eingeschossen haben.. puh ne. Ich würde eigentlich gern wieder Offenstall aber ein bisschen Bauchschmerzen hab ich dabei schon.. Mal sehen, der andere potentielle Stall, da scheint es vom ersten gucken letztens Abends mal, dass die Offenstallgruppen abends am Hof sind, direkt hinter Häusern, mit großem Unterstand und Sandpaddock und wohl tagsüber Weide- Sommer wie Winter. Der Hof ist recht groß und bis spät abends Betrieb, dass könnte ein Kompromiss sein, den ich wagen könnte. Box in den meisten Fällen heißt eben, nur höchstens acht Stunden draußen, dass war beim aktuellen Stall zumindest im Sommer länger aber wer mit Angestellten arbeitet, da ist es eben verständlicherweise so. Schwierig.

    Als letztes Jahr ein Biber anfing die Schloßgärten in Potsdam umzugestalten, wurde dem auch schnell ein Ende bereitet aber ich glaube der wurde nur eingefangen und umgesiedelt und sein ehemaliges Terrain bibersicher abgesperrt.

    Ich bin ja momentan auf Ponyzuhausesuche.. da wir umziehen. Und wenn man dann einen Hof beim vorbei fahren sieht, wo man denkt "oh gute Zäune, große Weiden.." und Zuhause guckt wie er heißt und was so angeboten wird und als erstes Suchergebnis Meldungen über Risse dort an Rindern und einem Pferd kommen.. oh nee. Da will ichs Pony nicht hinstellen. :fear: Sowas ist in doppelter Hinsicht geschaftsschädigend..

    Nur darauf, dass es gut sitzt. Und wirklich besser Langgeschirr. Der Ringelschwanz stört nicht. :D Rouvens Ringelschwanz wird beim laufen tiefer getragen. Habt ihr richtige Shops für Zughundezubehör? Am besten ist es guckt jemand mit drauf, der sich auskennt. Musher hatsin Norwegen doch auch einige. Die verkaufen oft doch auch und die sehen, ob es passt.

    Rouven wird jetzt fünf und irgendwie hat er diesen Winter nochmal nen Schub körperlich gemacht. Kräftiger, kompakter geworden - ein richtiger Spätentwickler. Er war ja anderthalb als er kam und da gute 15cm kleiner als jetzt und ein absoluter Spirrel. Unverträglich auf vieles, Magenprobleme (stressbedingt denk ich, Babeiose positiv. Aber so nach und nach hat es sich stabilisiert und jetzt ist es auch kein Problem wenns mal was anderes als sein Allergiefutter gibt. Jetzt bleibt auch was von den Kalorien am Hund hängen und er kommt mit Stress viel besser klar und hat nicht sofort am nächsten Tag Magenschmerzen.

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    Auf seine Josy passt er sehr gut auf- für meinen Geschmack zu gut. Diese sehr starke Schutztendenz, die aber völlig anders als bei Josy als Schäferhundmix ist, mit der späten Reife in Kombination erhärtet meinen Verdacht, dass da HSH bei war. :hust: Er arbeitet sehr stark auf Distanz, will alles schon wenn möglich auf nen halben Kilometer Entfernung von Josy fernhalten, sondiert und beobachtet ständig, bekommt alles mit..
    Er lässt sich von mir gut führen, ich muss aber schon aufmerksam sein. Hat ers Gefühl ich passe nicht auf, regelt er Situationen selbstständig und versucht sehr vehement die Bedrohung von Josy zu vertreiben. Dadurch erkennt Josy, dass da eine Bedrohung ist, sie meint, dass sie die Bedrohung von mir vertreiben muss und schon hab ich zwei Pöbel an der Leine. :lol: Nicht wundern, dass ichbes so formuliere- es gibt hier klare "wer beschützt wen" Ideen... Josy meint mich beschützen zu müssen (Schäferhund eben), Rouvi meint seine Josy ist schutzbedürftig aber für sein Fell bin im Zweifel ich zuständig. So schließt sich der Kreis. :hust:

    Er würde aber gern für uns alle Mittagessen besorgen, also rantreiben, fangen müssen wir es uns allein. Grundsätzlich ein sehr selbstständiger Hund, dass ist den Strassenhunden wohl in die Wiege gelegt, sein Vorgänger Nepo war auch so. Wenn Rouven an Zusammenarbeit Spaß hat macht er aber wahnsinnig viel für mich, es ist eben etwas anderes als mit Hunden, die in Familie aufgewachsen sind. Ich mag diesen Kontrast aus Nähe und Liebe suchen und trotzdem unabhängig sein. Wer einen Hund mag, der sich bedingungslos anschließt, ich glaube der würde damit nicht glücklich werden. Nepo war da ganz konsequent, fühlte er sich ungerecht behandelt, drehte er sich um und wackelte davon, dem nächsten potentiellen Dosenöffner hinterher und machte dem nette Augen. Dass konnte schon arg am Selbstbewusstsein und Ego kratzen. :pfeif:

    Immer mit Humor nehmen die Ponys. :lol: Man bekommt was man braucht oder so.. Und tröste dich, Paykalein kann manchmal auch ein furchtbares Eselchen sein und diese Pfiffigkeit ist oftmals auch ein Bumerang. :hust: Ich hab soviel sonstigen Stress am Hals, da ist das Pony mein seelischer Ausgleich. Grad wenn ich gestresst bin und "schnell" spazieren will- nix da, die lässt sich fast ziehen, mutiert zur Schnecke. Mit Stressfrauchen will sie nicht. Da muss ich mich auch ganz bewusst runter fahren, anders als bei dir aber doch ähnlich. Sie ist da genau das Pferd was ich brauche.

    Nein so sollte es nicht rüber kommen. :streichel: Für mich klang die Frage von Hasi nur so, dass ja.. eben Sportpferde "anders" auszubilden sind. Und dass find ich grundsätzlich nicht. Ich hab nur die Erfahrung gemacht, dass eben grad den Sportpferden, die viel anbieten, wenig Zeit zum verschnaufen und verarbeiten gelassen wird und dass grad diese Pferde dann schnell "drüber" sind. Deswegen nochmal der Hinweis, ganz allgemein.
    Ich würde einen gangbegabten jungen Warmblüter jetzt auch nicht dauerhaft ohne Bügel reiten wollen und lange Trabstrecken tun sich beide keinen Gefallen denk ich aber so beim ersten drauf sitzen würde ich da mit entsprechender Vorbereitung kein Problem sehen und für die ersten zwei, drei Trabschritte auch nicht. Da kann es nämlich wirklich gut sein, wenn Pferdi es gruselig findet, trennt man sich unkomplizierter. :D

    Also bitte niemand auf den Schlips getreten fühlen. :bussi: Ich find dass euer Weg sich zb WauzBauz sehr toll anhört, ihr habt halt ganz andere Herausforderungen als ich mit meinem Zockelpony. So vielfältig wie die kleinen Plüschis :hundeleine04: sind die großen eben auch. *Pferdesmilie denk* xD

    Hasilein, meine persönliche Meinung ist, dass auch grade diese Typen Pferde viel, viel mehr Zeit und Ruhe bräuchten als ihnen heutzutage beim anreiten gegeben wird. Dann könnte man durchaus auch blutgeprägte Pferde ohne Bügel im Schritt reiten, später paar Schritte abtraben- muss ja nicht gleich ne ganze Runde Trab sein. Kurzes "guck geht mit Reiter auch" Erlebnis, loben, kuscheln- fertig für den Tag. Natürlich ist es ein Unterschied, ob man eine eher ruhige (aber auch "sturere") Rasse hat oder ein Pferd mit viel Blut aber nur weil man schnell wissen mag, was das Tier nun kann und sich das blutgeprägte Pferd Druck schneller beugt, lernt es doch nicht schneller, baut sich Muskulatur nicht schneller auf, sind die Knochen nicht schneller fertig. Nicht umsonst war es früher so, dass die jungen Pferde mit drei ganz kurz angearbeitet wurden, viel als Handpferde oder angebunden am Wagen mitliefen und die richtige Ausbildung erst mit fünf frühestens begann. Ich habe mich bei der üblichen Methode nie wohl gefühlt, die Pferde haben sich oft überrannt gefühlt, haben mitgemacht mit einem Mix aus Angst und dem Willen es doch richtig zu machen. Klar ging aber... nee. Nicht so meins. Bin ich zu weich für.

    Genauso wäre auch mein Plan mit Hundebox. Nur eben für 2-3 Hunde über die gesamte Breite. Öffnung gen Fahrer/Beifahrer, nicht im Heck, sondern schön mittig im Fahrzeug. Mit Schiebetür und so könnte man auflassen beim stehen und Hunde sich auch mal dezent zurück ziehen. Ich finde dass ist der große Vorteil beim selbst ausbauen, dass man gleich eine gute und sichere Hundebox einplanen kann.

    Zucchini Respekt fürs optimieren und planen. :respekt: Ich glaub so reist es sich später entspannter als wenn man so chaotisch, die Nacht vorher quasi fertig geworden, wie ich lostigert. |)

    Und Sophie, euch eine ganz, ganz tolle Premierenfahrt. :applaus: :bindafür:

    Payka hab ich komplett ohne Sattel angeritten. |) Beziehungsweise daran gewöhnt, dass ich oben drauf, was total cooles ist. :applaus: Die war mit drei/vier noch zu kurz für die meisten Sättel und da abzusehen war, dass sie sich noch arg verändert und auch vom Kopf noch nicht so weit war fürs "richtig" reiten, wollt ich auch nicht viel Geld für Maßanfertigung ausgeben. So bin ich ab und an drauf gesessen, erst auf der grünen Wiese, wir haben gekuschelt.. :herzen1: Später auch mal im Wald, Stück im Schritt tragen lassen, bisschen getrabt- gaaaanz in Ruhe, in ganz kleinen Schritten - ich würde es beim nächsten Pferd wieder so machen. Früher bin ich auch recht flott mit Longe, festhalten, von unten nachtreiben etc Pferde angeritten, bei Payka war ich zu 98% allein und dieses in ihrem Tempo, sich Zeit lassen und ohne Druck hat dazu geführt, dass ich heute ein Pony hab was mir hundertprozentig vertraut. Was sagt "ok Frauchen sagt muss so, dann muss es wohl- wie kann ichs besser machen?" :herzen1: Dass ist so ein schönes miteinander, da ist soviel Vertrauen zueinander drin, so muss es für mich sein. Bei ihr kam mir bei den ersten Trabversuchen aber unheimlich ihr quasi nicht vorhandener Schwung entgegen. Ein junges Pferd was Balance sucht und wirft, da wäre es doof so gewesen. Paykas Trab hat eher was vom Isitölt und der Galopp ist ala Schaukelpferd. :herzen1: