Beiträge von nepolino

    Ich gewöhne grad den 6. Hund ans Pferd.. Im Prinzip ist es recht easy. :D

    Am besten ist dazu ein nettes Pferd, was Hunde kennt und auch rücksichtsvoll ist.

    Dann nimmt man mal mit und guckt wie beide so aufeinander reagieren, lässt sie schnüffeln, sich begutachten.

    Bei Platschstolperfreu sah dass nach 2,3 Minuten dann so aus..

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    Meist mach ich am ersten Tag noch gar nicht viel aktiv zusammen. Ich binde die Hunde an und putze einfach nur das Pferdchen. Die meisten Hunde beobachten einfach erstmal gern aus bisschen Entfernung das große Tier. Wie schnell weiter ist sehr individuell, ich beobachte einfach still wie der Hund so ist..

    Mit Peppi hab ich zb. die erste Woche nur Pferd putzen, zusammen ins Gras setzen und picknicken gemacht und ihn danach ins Auto getan- war für ihn genug Input. Frodo.. da sind wir nach 2Tagen ausgeritten. Mit Platschstolperfreu geh ich jetzt erstmal viel spazieren samt Pferde.

    Sie findet die grds cool aber wenn sich die großen Tiere in Bewegung setzen ist doch noch etwas gruselig. Und wenn sie etwas gruselig findet, haut sie Bremse rein. In Kombination mit Pferd blöd. Weil die haut die Bremse auch vorm Pferd rein. :hust:

    Da kommt mir nun mein nettes Pferd zugute, was da tatsächlich mit Bein in der Luft sofort stehen bleibt und wartet, dass ich die Situation auflöse. Aber deswegen eben spazieren. Da kann ich viel besser helfen und einwirken, die Hunde müssen halt lernen aus dem direkten Gefahrenbereich fern zu bleiben. Im aktuellen Fall reicht bei Bremse kurz durchatmen lassen, Hund aufmuntern und dann geht's fröhlich weiter. Nach 3x ist es jetzt schon echt gut gewesen heute. Blöd ist eben Dunkelheit aktuell.

    Wenn spazieren gut klappt, kommt der Step von oben. Manchmal setze ich mich im Laufe Spaziergang dann einfach mal rauf, gucke was geht und höre nach 10,15 Minuten auf. Je nachdem. Für die Hunde ist der Schritt immer riesig, weil der direkte Ansprechpartner unten weg ist. Sie sind plötzlich "allein" mit den großen Tieren. Mir kommen da immer die anderen 2 Hunde zugute, die vormachen. Aber Platschstolperfreu wird da Zeit brauchen. Sie kommt mich viel anstupsen, Feedback holen, dass geht dann nicht mehr ohne anhalten. Wird sie lernen aber halt in ihrem Tempo und dass ist ok.

    Der Bonus den die meisten haben- man hat den Hund schon etwas länger und kennt sich, hat Vertrauensbasis. Im Idealfall auch Grundgehorsam. Ich erarbeite mir dass nebenbei. Ewig krieg ich Hunde und Pferde nicht getrennt ausgelastet, daher sind die Pferde ziemlich von Tag 1 an Teil des Alltags. Vorteil- die Pferde sind Highlight, die Hunde freuen sich total drauf. Und das Pony liebt eh jeden neuen Hund. :smiling_face_with_hearts:

    Ist Jahre her, ich bin die letzten Jahre kaum noch wo gestartet- aus anderen Gründen. Wie es aktuell ist weiß ich nicht. Aber wenn ich die Beschreibung vom Donnersberg lese, hat sich da wohl nicht viel geändert.

    Ich hab es abgehakt, hat mich damals aber echt lange beschäftigt eben weil ich wegen nicht ganz einfachem Hund immer super viel Rücksicht genommen, immer extra viel Platz gemacht und auf meine Zeit da völlig gepfiffen hab.

    Ich wollte nur dass mein Hund Freude hat, wir zusammen gute Rennen laufen und sie keine Situationen erlebt, die blöd für sie sind und hab dass auch immer gut hinbekommen, nie hat sie in Rennen irgendwen und dann sowas.. Sie hat selbst als ein Hound plötzlich seine Nase in ihren Hintern steckte nix gemacht, kurz irritiert geguckt - ich habe nur kurz Herzstillstand gehabt. :lepra:

    Da steht mit Hund ist bereits ausgebucht. :( : Klingt lustig.. Aber 450km an einem Wochenende hin und wieder zurück ist auch ziemlich viel Fahrerei. Also vielleicht auch gut so. |)

    Bezüglich Rennen.. meine Erfahrungen sind sehr gemischt. Man hat Mitstarter, die wirklich rücksichtsvoll sind. Jeder freut sich über jeden, was mit dem Hund als Team erreicht wird, zählt. Blöde Begegnungen hatte ich tatsächlich eher mit Leistungsträgern. Die jeden langsameren Läufer als Hindernis auf der Strecke sehen und wo dann so Sachen wie überholen ankündigen und den Hund davon abhalten mal eben "hallo" zu sagen, einfach nicht passieren.

    Und wenn ich- höflich- was gesagt hab, weil mein Hund eben nicht jedem hallo sagen möchte und ich bei dem üblichen ankündigen dass überholt wird, eben lieber meinen Hund auf die abgewandte Seite kurz genommen habe, ja ui.. :hust: schwupps war ich die Böse, weil wenn mein Hund dass nicht kann, dann darf er halt nicht starten. :ugly: Überhaupt wäre es wohl besser Bahn frei... und ja, dass verdirbt einem die Freude wirklich. :no:

    Die Frage ist ja tatsächlich wie man Empathie deutet. Für mich ist es das einfühlen können in andere. Ganz grob. Und dass können Hunde als hochsoziale Lebewesen natürlich. Der eine mehr, der andere weniger. Der eine geht anders mit den Informationen um, als der andere. Was meiner Meinung nach primär eine Charakterfrage ist. Und dass empathisches Verhalten sich erstmal hauptsächlich auf den engeren Familienverbund erstreckt, wundert auch nicht.

    Aber davon auszugehen, dass Hubde grds empathisch und vorsichtig mit schwächeren wäre fatal. Falls die Diskussion dahin gehen sollte bei den gefährlichen Hunden. Dass ist der rosa Wolke Fehler der gerne gemacht wird. Und selbst der empathischte Hund hat auch mal miesen Tag.

    Vielleicht ist in Mini das Schnittmuster anders. xD Bei Frodos Erpaki ist der Hals tendenziell eigentlich zu weit. Aber es ist super bequem und er mag es echt gern. Ich habe ja den Vorteil da direkt hinfahren zu können und anzuprobieren.

    So.. ich hatte dir ja versprochen zu messen.. |)

    Also bei Pina- 55cm Rücken, Hals 50cm, Brust 77cm passt tatsächlich am besten das Erpaki in XXXL. Hatte ich mal für Peppi gekauft, dem ist es aber zu kurz.

    Rouven sein Orange Crush mit rotem Band ist ihr am Hals einen Ticken zu eng, geht wahrscheinlich in grenzwertig, Länge ist aber auch super. Dass hatte ich auch überlegt ob es Carlo passen würde. Möchtest du es zum anprobieren einmal haben? Ich brauche es eh grad nicht und sehr wahrscheinlich auch perspektivisch nicht.

    Pina zieh ich zwecks therapeutisch Langgeschirr tragen um bisschen Körpergefühl zu bekommen :hust: erstmal das Erpaki an. Dass könnte für euch auch noch gut in Frage kommen. Erpaki hat immer recht viel Hals aber wenig Länge. Die schneidern eher für so Malamuttypen.

    mmhh.. ich hab da grad ne verwegene Idee.. xD Wie wäre es mit genau solch Beerensträuchern- Johannisbeere, Stachelbeere, Aronia, Sanddorn.., unten etwas frei gehalten und mit Walderdbeeren unterpflanzt und dann.. Trommelwirbel.. :applaus: geflanzt wie diese Gartenlabyrinthe?

    https://www.ostsachsen.de/ausflug/irrgarten-kleinwelka/

    Klar wirds nicht so akkurat, kein richtiger Irrgarten aber um quer durch und an alle Erdbeeren zu kommen muss man etwas kreuz und quer. Ich glaub ich fände diese Anspielung auf historische Gartenkunst in Kombination mit einem Nutzgarten cool.

    Hier ich kann euch das Pendant in netten kleinem Format dazu geben :applaus: Nur blond ist doch doof oder? Was schwarzes, süßes, dass braucht ihr in eurer Truppe wildsurf oder? =) =) =)

    Ps. es weckt nicht mal unbedingt. Aber es gibt ganz viele andere Gelegenheiten, wo ein gezielter Pfotenhieb auf die menschliche Nase- aus seiner Sicht- die letztmögliche Eskalationsstufe ist. Mensch streichelt nicht.. Mensch will sein Abendessen allein essen.. Mensch verweigert die einem edlen Jagdhund gebührende Aufmerksamkeit.. :pfeif: