Ich habe schon manches Mal gedacht, der große Unterschied zwischen Hunde- und Katzenmenschen ist der, dass die Katzenmenschen damit besser leben können nicht immerzu der Mittelpunkt ihres Haustieres zu sein. Dass kristallisiert sich hier auch etwas raus. Die Halter haben "Angst" nicht mehr der Nabel der Welt für ihren Hund zu sein.
Also ich bin ganz ehrlich froh drum, nicht jedes Bedürfnis meiner Hunde allein befriedigen zu müssen. Ich bin wahnsinnig wichtig für sie, jeder hat seine Momente mit mir, alle gemeinsam kuscheln, was üben- jeder versucht den anderen zu übertrumpfen und trotzdem ist es ein Wir. Dass ist unbeschreiblich schön.
Es ist anders als mit einem Hund aber durch die Pferde, Haus, Garten, Arbeit usw- einem Hund könnte ich nicht gerecht werden.
So haben sie immer noch sich und sei es miteinander im Garten liegen und Nachbarn beobachten, zusammen kuscheln, Maulrangeln, Kissen annagen..
- es findet sich meist jemand zur Interaktion und trotzdem ist hier nicht die wilde Jagd im Haus. Da ist nix wuselig oder aufgedreht. 
Und Regeln sind hier auch wenige. Die Hauptregel ist eigentlich auch nur "es wird niemand gemobbt und unnötig angezickt nur weil einem grad danach ist". Ansonsten nur die Basics, meins ist meins, ich habe im Zweifel das letzte Wort und jedem seine Individualdistanz ist heilig. So brauch ich wenig korrigieren und wenn dann weiß derjenige schon an der Tonlage wie ernst es mir ist.
Da gibts dann Frodo der in dem Moment den Revoluzer auspackt und gerne nochmal nachfragt ob ich dass jetzt wirklich so meine und Peppi der sofort die Friedenspfeife holt und Pina ist so dazwischen. Je nachdem um was es geht. Das Pony auch. Man kennt doch seine Hunde/Tiere und kennt ihre Stärken und Schwächen.