Beiträge von IlonaundCo

    Im großen und ganzen sind meine Jungs recht gut erzogen und sind absolut Alltagstauglich.

    Sie ziehen nicht an der Leine, bleiben im Wald freilaufend auf dem Weg und lassen sich auch wenn Wild auftaucht abrufen, sie bleiben sitzen wenn Radfahrer oder Jogger vorbei kommen, Im Restaurant legen sie sich brav und unauffällig hin, im Geschäft kann ich sie ablegen um in Ruhe in der Kabine Klamotten anzuprobieren, sie bleiben brav zuhause ohne was anzustellen, sind nett zu Kindern, fahren auch lange Strecken problemlos im Auto mit, benehmen sich auch in Ferienwohnungen tadellos ................................

    Die Sachen die weniger gut klappen nerven mich irgendwie nicht genug um ernsthaft was daran zu ändern ;)

    Quintus:
    bei dem alten Sack sehe ich vieles nicht mehr so eng was er schamlos ausnutzt. Wenn ich ihn rufe geht er oft erst mal pieseln bis er sich dann bequemt zu kommen.

    Wenn ich ohne die Hunde weg gehe springt er völlig empört laut kläffend mehrmals mit allen vieren gegen die Haustür. Danach geht er schlafen bis ich wiederkomme. Er hat kein Problem damit das er alleine ist, aber damit das ich ihn übergehe.

    Beim Füttern bekommt er als erster. Trotzdem läuft er knurrend und bellend mit an Murphys Futterplatz und guckt da noch mal rein ob der auch ja nichts besseres bekommt bevor er dann wieder an seinen Napf fressen geht.


    Murphy:

    Er hasst eine meiner Nachbarinnen und würde sie, wenn er Gelegenheit dazu bekäme auch ernsthaft angehen. Ich mag sie allerdings auch nicht und vieleicht spielt Stimmungsübertragung da auch eine Rolle. Ich verberge meine Antipatie aber im Gegensatz zu ihm.

    Murphy hasst Igel und hat es leider schon zwei mal geschafft einen zu töten. Er verdrängt dann jeden Schmerz und beisst trotz der Stacheln zu. Bei Dunkelheit im Herbst, wenn die Igel aktiv sind, gehe ich beim abendlichen Pieseln mit einer Taschenlampe mit um ihn rechtzeitig abrufen zu können. Ich wüßte auch nicht wie ich das in den Griff bekommen könnte. Abrufen läßt er sich, ich muss es nur rechtzeitig sehen.

    Er hasst den Postboten und springt dann fletschend mit voller Wucht gegen den Zaun. Auch hier kann ich ihn abrufen aber wenn ich gerade nicht raus kann lebt er es aus vollen Zügen aus ;)

    Wenn er dürfte wie er wollte würde er sich mit den meisten intakten Rüden erst mal eine Runde prügeln. Blöderweise hat Frauchen da was gegen.

    Ich würde versuchen das ganze so unspecktakulär wie möglich zu machen und mit was anschießend positivem zu verbinden.

    Die Medies vorher schon eine Weile in die Hosentasche stecken damit sie körperwarm sind. Hund anleinen, fixieren (Sofaecke, Zimmerecke, zwischen den Beinen oder was auch immer) und ohne große Diskusion behandeln und dann zur Belohnung und um die Spannung raus zu nehmen umgehend (er ist ja schon angeleint) spazierengehen.
    Es gibt Sachen die diksutiere ich nicht mit meinen Hunden, Krankenpflege gehört dazu. Ich habe auch schon viele Wochen dauernd unangenehme Sachen mit meinen Hunden machen müssen ( Spritzen, Infusionen, Wundpflege ect.) und auch wenn sie das nicht toll finden kann ich bei einem akut kranken Hund die Anwendungen nicht lange trainieren. Wat mut dat mut, da müssen sie dann durch.
    Je ruhiger und bestimmter man dann agiert desdo leichter wird der Hund unangenehmes akzeptieren.
    Frieda war auch so eine die sich bei allem gewunden hat wie ein Aal. Als sie dann so krank wurde und wegen ihren Nieren jeden Tag viele Stunden zuhause infundiert werden musste hat es trotzdem irgendwie funktioniert. Selbst die wilde Frieda (ehemaliger Straßenhund) hat sich, wenn auch sehr wiederwillig, in die Situation gefügt.
    Hunde sind ja zum Glück sehr anpassungsfähig ;)

    Quintus hat auch Spondylose.
    Wie meine Vorredner schon schrieben ist es wichtig den Rücken warm und trocken zu halten und springen versuchen ( bei meinem Terrieristen seeehr schwierig) zu vermeiden.

    In der akuten Schmerzphase hat Quintus die Akupunktur sehr geholfen, wegen seinen extremen Verspannungen sind wir auch eine Weile zur Physio gegangen.

    Aktuell geht es ihm gut er bekommt aber weiterin Dexboron (pflanzliches, entzündungshemmendes Arthrosemittel) und Steirocall Tropfen. Damit läuft er zur Zeit fast beschwerdefrei was sich bei Spondylose aber jederzeit wieder ändern kann. Für den Fall bekommt er dann wieder Akupunktur. Dadurch habe ich bisher weitesgehend auf herkömmliche Schmerzmittel verzichten können.


    Bei deinem Hund würde ich aber erst mal eine vernünftige Diagnose stellen lassen damit du weisst woran ihr seit. Kann ja auch ein Bandscheibenproblem oder sonst was dahinter stecken.

    Quintus hat auch Spondylose und hatte eine Zeit lang ziemliche Probleme.

    Geholfen hat ihm Akupunktur Anfangs bekam er sie alle drei Tage, dann noch eine Zeit lang ein mal die Woche. Ausserdem bin ich mit ihm zur Tierphysio gegangen weil er unglaublich verspannt war.
    Eine Zeit lang hatte ich schon überlegt Goldimplantate setzen zu lassen aber dann besserte sich sein Zustand so das es doch nicht notwendig war. Akupunktur und Physio haben wir mittlerweile absetzen können, ich mache mit ihm aber Zuhause noch Übungen zum Muskelaufbau.
    Ausserdem bekommt er Dexboron (pflanzliches, entzündungdhemmendes Arthrosemittel) und Steirocall

    Mittlerweile läuft er damit wieder richtig gut nur die Schonhaltung (hinten sehr enge Pfotenstellung im Trab) hat er beibehalten. Zur Zeit ist er Topfit.

    Auf Schmerzmittel habe ich durch die Akupunktur weitesgehend verzichten können. Wenn die Schmerzen größer werden kann ich das immer noch einsetzen, möchte wegen möglicher Nebenwirkungen aber möglichst lange darauf verzichten.

    Zu der Nächtlichen Unruhe kann ich dir leider nichts sagen.
    Kann es nicht sein das er Nachts so unruhig ist weil er wegen Schmerzen nicht schlafen kann?

    Ihr könnt euch auch aus der Apo Posiformin holen um damit bis morgen zu überbrücken. Das desinfiziert und nimmt den Reiz. Wenn es dann besser wird recht es vieleicht schon, wenn nicht beeinflusst es die Behandlung beim TA nicht weil es kein Cortison (wichtig falls die Hornhaut verletzt ist) und kein Antibiotikum enthält.