Beiträge von IlonaundCo

    Das die Hormone nicht "unnütz" sind, ist mir natürlich klar aber so ist es ja irgendwie auch kein Zustand.


    Bevor er das erste mal gechipt wurde war er immer sehr Untergewichtig (keine Jahreszeitliche Erholung bei weniger duften Mädels), wog zu schlimmsten Zeiten nur 26 kg. Dadurch das er zur Ruhe gekommen war und mehr Apetit hatte lag sein Gewicht jetzt die ganze Zeit bei 33 kg, was für ihn Idealgewicht ist. Jetzt hat er wieder 2 Kg abgenommen.
    Heute hat er ca. 1/4 dessen, was er fressen müsste, gefressen.

    Ich bin hin und hergerissen.

    Dünner, nervöser Hund mit intaktem Hormonsystem oder normalgewichtiger, relaxter Kastrat mit möglicherweise negativen Kastrationsauswirkungen (die ja bei voll ausgereiften Rüden nicht soo schlimm sind ? :???: )

    Wenn er nicht mehr laufen kann, könnte dann der Hund nicht wenigstens das TrFu erarbeiten? Ist zumindest etwas mehr Bewegung.

    Die Futterkügelchen könnte man ja einzeln werfen oder verstecken. Hund und Mensch haben da sicher mehr Spass dran wie nur aus der Schüssel füttern.
    Den Pfannkuchen weglassen wäre natürlich auch gut.
    Ich finde immer bei beratungsresistenten Menschen muss man vorsichtig und langsam vorgehen, sonst blocken sie.
    Wenn du alles über den Haufen wirfst erreichst du unter Umständen weniger als wenn du mit kleinen Veränderungen anfängst.

    Zitat

    Ganz ehrlich?

    Ich halte nichts von Kastrationen, es sei denn sie sind aus gesundheitlichen Gründen nöti

    Ich ja auch nicht, darum ist er mit seinen 6 Jahren ja noch intakt.
    Quintus wurde ja auch erst mit 10 Jahren wegen seiner Prostata kastriert.

    Für mich stellt sich halt die Frage ob es ihm ohne den hormonellen Stress nicht besser geht. Er hat jetzt wieder so abgenommen das er hart an der Grenze zum Untergewicht ist.
    Dauerstress ist ja auch nicht gesund.

    Meine Rüden waren bisher immer unkastriert, Quintus ist der erste der entbömmelt wurde.
    Ich hab jetzt irgendwie Hemmungen den zweiten auch noch kastrieren zu lassen.
    Aber vieleicht wäre es besser für ihn :???:

    Bei Quintus zupfe ich zwar auch immer etwas die Gehörgänge frei aber sein Haarwuchs hält sich hier in Grenzen und wenn ich es nicht machen würde gäbe es vermutlich trotzdem keine Probleme.

    Murphy dagegen hat, wie viele schwarze Pudel, extrem dichtes, dickes Haar, auch in den Ohren. Würde ich das nicht zupfen könnte das Ohrenschmalz nicht mehr nach oben gelangen, würde da unten vor sich hingammeln und Luft würde auch keine dran kommen. Sobald die Haare in den Gehörgängen dichter werden fängt er an zu kratzen. Wenn ich die Haare rausgezupft habe ist wieder Ruhe.

    Muss man sicher von Hund zu Hund entscheiden ob es nötig ist.
    Bei Murphy hat die Zupferei sicher bisher Entzündungen verhindert.

    Komme eben mit Murphy von der TÄ und überlege ihn kastrieren zu lassen.

    Ich fange mal von vorne an:
    In Murphys Jugend hatte er mit seinen Hormonen keine Probleme, war aber von wenigen Reizen umgeben weil wir damals in einem Sudtiroler Bergdorf gelebt haben, da gabs nicht so viele Mädels.
    Als wir dann wieder nach D zogen war Murphy knapp 3 und war, wenn läufige Mädels in der Nähe waren sehr gestresst. Es ist nicht so das er dann rumsaß und gejammert hat sondern er fraß dann sehr schlecht, pöbelte andere Hunde an, lief weiter vor wie sonst (aber abrufbar), wirkte irgendwie gestresst.
    Vor 2 Jahren musste Quintus wegen seiner Prostata einen Superolinchip bekommen und, weil ich Angst hatte das dadurch die Harmonie zwischen den beiden gestört werden könnte, hat Murphy auch einen bekommen. Nach 7 Monaten habe ich beide noch mal nachchippen lassen. Quintus wurde dann, als der zweite Chip noch wirksam war, kastriert (musste eh in Narkose wegen der Zähne, da habe ich es gleich mit machen lassen).
    Wärend Murphy hormonell runtergefahren war wirkte er zufriedener, fraß gut, war relaxter.
    Ich habe ihn dann nicht mehr nachchippen lassen und die Wirkung hat sehr lange angehalten. Vor zwei Wochen fing er wieder an schlecht zu fressen, hat bereits 2 kg abgenommen, ist unausgeglichen und wirkt irgendwie unzufrieden.
    Eben waren wir bei der TÄ und haben ein großen Blutbild gemacht, alles OK.
    Jetzt hat er wieder einen Chip bekommen, dauert natürlich etwas bis der wirkt.
    Vorrausgesetzt alles normalisiert sich jetzt wieder uberlege ich jetzt ihn kastrieren zu lassen im Frühling, solange der Chip noch wirkt.
    Ich bin eigendlich kein Freund von Bömmel ab, lasse nach Möglichkeit alles am Hund was ab Geburt serienmäßig dran ist.
    Aber ich habe das Gefühl das er zufriedener ist wenn ihm die Hormone nicht zu den Ohren rausblubbern.
    Was würdet ihr tun?

    Ich würde das anders anfangen.
    Nicht den Hund in einem Raum bringen bei dem er scheon weiss das er dort alleine gelassen wird sondern erst mal verhindern das die Hunde überall hin folgen (wenn sie das denn tun)

    Wenn ihr also den Raum wechselt immer mal wieder den Hunden die Tür vor der Nase zumachen, wiederkommen ohne Ansprache(nichts besonderes draus machen), in den nächsten Raum gehen, Tür zu, wiederkommen.................
    Wenn ihr das oft genug macht und ihr schnell wieder da seit, es für die Hunde nichts besonderes mehr ist das ihr den Raum verlasst, kann man die Zeiträume lllllaaangsam erhöhen.
    Die Hunde waren bisher der Nabel der Welt, das dauert bis sie sich daran gewöhnen das sich das nun geändert hat.

    Meine Jungs sind mit Kindern jeglichen Alters absolut problemlos und nett. Kinder dürfen darum auch gerne zum streicheln kommen. Ich achte aber immer darauf das sie nicht zu sehr bedrängt werden da viele Kinder im Umgang sehr unbeholfen und ungeübt sind. Wenn sie sich zu repektlos verhalten und grob sind sage ich denen das und schicke sie notfalls weg.

    Als Murphy noch klein war habe ich noch im Südtirol gelebt und die Jungs waren jeden Tag mit im Geschäft. Die meist Italienischen Familien die dort Urlaub machen sind im Umgang mit Hunden etwas "speziell". Entweder völlig panisch oder total distanzlos, aufdringlich und sehr schrill laut. Das war für die Hunde eine gute Schule, sie sind völlig cool und Härtegetestet :D (sie hatten natürlich immer eine Rückzugsmöglichkeit wohin ihnen auch niemand folgen durfte)


    Frieda war da schon schwieriger. Sie liebte Kinder, war aber viel zu stürmisch. Sie konnte ich nur an Kinder lassen die robust und an bekloppte Hunde gewöhnt waren. Als sie noch lebte kamen oft zwei 10 jährige Jungs aus der Nachbarschaft mit Frieda spielen. Da ging es dann heiss her und die Gehörgänge der beiden waren bis zum Trommelfell blitzblank :D
    Die haben sich mit den Hunden quer durch den Garten gekugelt bis alle aussahen wie die Schweine. Die beiden hatten selbst keinen Hund, hatten aber echt ein Händchen dafür.
    Ein paar Monate vor Frieda Tod sind sie leider hier weg gezogen. Ist vieleicht auch besser, so haben sie ihren Kampf um ihr Leben nicht mehr mitbekommen.

    Zitat

    Letztens in der Ubahn (dort trifft man die merkwürdigsten Leute...) hab ich Fini in der Tasche, weil es so voll ist. Da guckt nur ihr Kopf raus.
    Eine ältere Dame steigt ein und sagt:
    "Ist der echt?" Nickt Richtung Fini.
    Ich: "Nein, das ist ein Steifftier.... :roll: ja, natürlich ist sie echt."
    "Achso ich dachte nur, weil sie so plüschig ist" :headbash:

    Also bitte...schaut sie aus wie ein Steifftier :???:

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    .
    So was ähnliches ist mir auch schon mal passiert (ich glaube ich habs schon mal erzählt)

    Quintus war ca. 10 Wochen alt und ich habe ihn auf dem Arm mit in einen Laden genommen. Kommt eine Frau und fragt "Ist der echt?"
    Ich: "Ja, schon " :???:
    Und sie: "Genau so einen hatte ich mal von Steiff"