Beiträge von IlonaundCo

    Den Futterautomat finde ich auch nicht sooo schlimm, obwohl die meisten Hunde bei einem solchen Angebot wohl kugelrund werden würden.

    Aber einen Hund aus so einem Fläschchen das Wasser nuckeln zu lassen finde ich schon etwas schräg. Die Körperhaltung und die Art zu trinken ist so was von nicht artgerecht.


    Ich denke mal der typische Kunde für solche Produkte ist sehr bequem und möchte nicht "dauernd" füttern müssen und möchte keine schlabberei (weniger putzen) beim trinken. Ob man mit so gehaltenen Hunden dann noch spazierengehen muss :???: :hust:

    Kommt auch immer darauf an wie der Hund gebaut ist. Ich habe Murphy jetzt nicht in der länge gemessen aber er ist ein bischen länger wie hoch und hat 63 cm Schulterhöhe.
    Er passt in seine 80 x 100 cm große Kudde (der Rand ist 10 cm breit) perfekt rein.

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    Bis letzten Mai hatte ich eine Shar Pei Mix Hündin die leider an den Folgen einer Leptospirose gestorben ist

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    Frieda war ein Caot, hatte Power für drei, war zu allen Menschen und Hunden freundlich, zuhause sehr wachsam mit losem Mundwerk, hatte starken Jagdtrieb, liebte Wasser, fing bei jeder Gelegenheit Mäuse (was sie dann durch die Leptospirose ihr Leben gekostet hat), hatte immer gute Laune und war für jeden Blödsinn zu haben.

    Auch wenn sie äusserlich den Shar Pei nicht verleugnen konnte war sie vom Wesen her nicht wirklich typisch.


    Was beim Shar Pei ein Riesenproblem ist, ist die Gesundheit(auch da war Frieda untypisch, war kerngesund).
    Vor allem mit den Augen und der Haut, aber auch mit den Gelenken haben sehr viele Pei´s Probleme.
    Die Rücklagen für den TA sollte man auf jeden Fall einplanen, auch wenn es natürlich auch gesunde Pei´s gibt.

    Zitat

    Dann könnte ich das ja vielleicht auch lernen.
    Es würde sich auch "lohnen", da Urinproben in Zukunft öfter anstehen werden.

    Beim Tierarzt ist mein Dicker immer sehr "unentspannt".
    Ist dann das Kathederschieben sehr schmerzhaft?

    Ich würde es sehr gerne lernen, um es so stress- und schmerzfrei wie möglich zu gestalten.


    Wenn das nur ab und zu notwendig ist, würde ich das den TA machen lassen.

    Wenn du es selbst machen solltest ist es wichtig sehr sauber zu arbeiten damit du keine Keime in die Blase bringst. Ich benutze die Katheder mehrmals (sind eigendlich sterile Einmalprodukte), spüle sie nach Gebrauch aus und Koche sie im Wasserglas in der Mikrowelle auf. Dann fische ich sie raus und lege sie bis zum nächsten Gebrauch in ein ausgekochtes Schraubglas. Zum leichteren einschieben in die Harnröhre kommt dann auf die Spitze etwas Gleitmittel (muss natürlich ebenfalls sehr sauber gehalten werden).

    Kannst ja deinen TA mal darauf ansprechen aber für gelegendliche Harnuntersuchungen kannst du das auch ihn machen lassen. Solange dein Hund in der Praxis nicht völlig am Rad dreht sollte das eigendlich kein Problem sein. Ist zwar unangenehm aber nicht schmerzhaft.

    Zitat

    Ilona,
    machst du das selber? Hast du es dir von einem Tierarzt zeigen lassen?

    Ich mache das selbst, ist auch keine große Sache. Allerdings kann ich mit so was umgehen, ich habe vor langer Zeit Tierarzthelferin gelernt (bin aber schon ewig nicht mehr in diesem Beruf).
    Ein paar mal im Jahr kann Quintus 1-2 Tage nicht pieseln, hat Harnverhalten. Dann schiebe ich ihm 4 mal am Tag einen Katheder. Ursache ist nicht wirklich geklärt, keine Veränderungen zu finden, vermutlich ein steuerungsproblem, evt. ein Spasmus. Aber er lässt sich alles gut machen so das wir gut damit klar kommen.

    Einen Rüden zu katherisieren ist, sofern er kein Paniker ist, kein Problem.

    Ich muss Quintus gelegendlich einen Katheter schieben wenn er nicht pieseln kann (kommt ein paar Mal im Jahr vor, vermutlich ein nervliches Problem). Er ist kein Held und würde zeigen wenn das schmerzhaft wäre, bleibt aber dabei völlig cool.

    Bei einer Hündin ist es viel schwieriger und auch unangenehmer, aber bei einem Rüden echt keine große Sache.

    Zitat



    Jep und das tun sie auch sich um das Hauptproblem kümmern! ;)

    LG Sabine


    Das die sich dann direkt darum kümmern ist wohl ehr wunschdenken.
    Hunde zu verkaufen ist nicht verboten und den Polizisten fehlt in der Regel die Sachkunde um beurteilen zu können ob da verstoße vorliegen.
    Im besten Fall werden sie Ornungsamt und Veterinäramt einschalten sofern sie die Zustände als so schlimm einschätzen ( und da müsste es schön sehr heftig sein) das ein sofortiges Einschreiten notwendig ist.
    Ansonsten werden sie wohl unverrichteter Dinge wieder wegfahren und ihre Berichte später an die anderen Ämter weiter reichen.
    Ob wirklich was passiert ist dann auch noch fraglich.