Beiträge von Wonder2009

    Das mit dem im Dunkeln raus im Winter ist echt nervig. Aber ich habe eine Stirnlampe, die zwar extreeeeeeemst unschön aussieht, aber die auch extrem hell ist. Und scootern kann ich auch im Dunkeln mit Beleuchtung. Mindestens einmal unter der Woche geht’s auch auf den Hundeplatz. Da haben wir Flutlicht zum ausgiebigen trainieren und spielen.

    Die Sache mit der sozialen Nähe. Meine Hunde sind immer bei mir, wenn ich nicht arbeiten gehe. Wenn ich Freizeit habe, sind die beiden immer dabei. Sie schlafen auch sehr oft mit im Bett, sie wollen nur nicht immer. Ich lege großen Wert darauf, dass jeder von beiden täglich seine „Mamifürsichzeit“ hat. Und wenn die beiden müde sind und schlafen, mach ich Haushalt und so. Mein Leben mag vielleicht stressig klingen, aber mir reichen 4 bis 5 Stunden Schlaf am Tag. Es gibt halt wenig Lehrlaufzeit wo garnix passiert, so wie jetzt gerade :) und bevor man verurteilt, die Hunde wären nicht glücklich. Komm her, schau dir die beiden an und zeige mir, woran man fest machen will, dass die beiden unglücklich seien. Die stecken immer so voller Lebensfreude und wirken jeden Abend so zufrieden

    Ich bin mir nicht so sicher, ob man nicht jemanden, der wissentlich , mit Absicht seinem Tier Schmerzen zufügt,damit er sein sportliches Ziel erreicht, als schlecht bezeichnen muss.
    Das ist für mich schon böse.

    du sagst es selbst ... du bist dir nicht sicher. Urteile wirklich nur über etwas, was du mit eigenen Augen gesehen hast und nicht vom Hörensagen kennst.

    Kein Aufschei, aber es gehören dazu eben auch Hunde, die so lange einhalten können und grundsätzlich damit zurechtkommen.
    Das tun sicherlich nicht alle Hund und daher würde ich es nicht als generelle Haltungsempfehlung propagieren. Vor allem für einen Welpen/Junghund fände ich es grundsätzlich ungeeignet.

    Die beiden leben tagsüber draußen. Von daher ist auch das Thema einhalten kein Problem.

    Ich oute mich jetzt obwohl ich weiß, dass im DF der Aufschrei groß sein mag. Meine Hunde sind Montag bis Freitag täglich 10 Stunden allein. Sie kommen gut damit zurecht. Sie sind ausgelastet. Sie wirken nicht unzufrieden, obwohl sie es anfangs anders kannten. Ich würde auch dennoch nicht auf Hundehaltung verzichten. Die beiden werden ausgelastet, meine gesamte Freizeit gehört ihnen und sie sind glücklich.

    Ich finde es immer wieder schade, dass Hilfsmittel vertäufelt werden, weil sie von manchen falsch eingesetzt werden. Ich selbst nutze kein Stachelhalsband, aber ich bin tolerant. Ich übe einen Hundesport aus, bei dem diese Hilfsmittel bei vielen zum Alltag gehört. Und? Ich habe kein Problem damit, auch wenn ich es nicht nutze.
    Auch ich nutze Hilfsmittel und auch damit treiben andere sicher Schindluder. Aber ich setze es vernünftig ein und erwarte da eben auch eine gewisse Toleranz.
    Aber das kann leider nicht jeder ...
    Ich muss es doch selbst nicht nutzen, kann es aber bei anderen akzeptieren. Deshalb bin ich kein schlechtere oder besserer Hundehalter, nur weil ich keinen Stachler nutze. Aber ich bin ein besserer Mensch, wenn ich tolerant bin. Sehe ich allerdings das Wohl des Tieres in Gefahr, ist mir der Einsatz auch nicht mehr egal. Bei den hiesigen Befürwortern des Stachelhalsbandes gehe ich aber aufgrund der Schilderungen klar davon aus, dass der Einsatz mit Verstand erfolgt.

    Ich habe auch die Kombi intakte Hündin und kastrierter Rüde. Auch hier ist es so, dass ich eher Madame zur Ordnung rufen muss, dass sie nicht zu aufdringlich wird. Aber auch Wonder versucht mal aufzureiten, ist dabei aber fällig überfordert wie und wo ... hihihi da tut er mir fast bisschen leid.
    Wonder zeigt aber komischerweise immer eher am Anfang der Läufigkeit Interesse an Amber und in den Stehtagen nicht mehr ganz so.

    Vor der Unterordnung wärme ich nicht extra auf. Lösen gehen und gut. Vor dem Schutzdienst hat Amber meist schon relativ lange Unterordnung gemacht. Wenn nicht wird da explizit aufgewärmt. Vor dem Laufdisziplinen im THS wärme ich Amber immer auf. Wir joggen kurz, gehen rückwärts, dehnen. Beim dehnen achte ich darauf, dass Amber sich selbst aktiv dehnt. Ich selbst dehne sie nicht, weil ich da zu unerfahren bin, etwas falsch zu machen. Außerdem ist Amber dann bereits sehr angespannt, was das dehnen gefährlich macht. Außerdem ist es selbst bei uns Menschen nicht mehr so als sinnvoll angesehen vor dem Sport zu dehnen. Dehnen entspannt die Muskeln und das will ich beim Sport nicht. Dehnen kann man danach. Deshalb lege ich mehr wert auf bewegen und locker laufen, sich drehen usw.

    Wenn man was allein ausbildet, sollte man sicher wissen, was man da tut. Ich hatte dabei super Anleitung und habe immer Hausaufgaben für daheim bekommen. Bin damals alle 4 bis 6 Wochen 400km zum Helfer gefahren.
    @Nana0410
    Für Triebwechsel, Grifftechnik, sämtliche Kampfhandlungen arbeite ich den Hund angepflockt. Da ist der Hund angebunden und ich bin dann vorn der Helfer für den Hund.

    Führerverteidigung ist am Anfang das gleiche, wie die Transporte im IPO. Ich muss da nur noch bissl mehr Handlung vom Hundeführer mit aufbauen.

    Selbst aufbauen kann man mit den meisten Hunden recht gut. Es ersetzt aber nie die Arbeit am richtigen Helfer. Ich finde es aber gerade wenn man nicht regelmäßig einen Helfer hat, unerlässlich. Man baut nämlich auch die Kondition beim beißen auf und meiner Erfahrung nach knallt das Hirn nicht so schnell raus.

    Komm zwar nicht aus dem IPO, aber ich habe Ambi im Schutzdienst fast alles ohne Helfer beibringen müssen. Jetzt wo ich endlich einen Helfer habe, geht das Training natürlich irgendwie einfacher. Aber es gibt auch jetzt Übungen, die ich bewusst selbst mach.
    Ich pflocke Amber im Training an für die Griffarbeit und Triebwechsel. Die Führerverteidigung habe ich lange Zeit allein aufgebaut. Die Basis ist auch gut, aber die Arbeit am richtigen Helfer ist hier sehr wichtig. 2 Helfer wie in der Prüfung habe ich nur sehr selten. Aber Ambi übernimmt das an einem Helfer erlernte auch an 2 Helfern. Angriffe und Fluchten kann ich selbst trainieren, abpfeifen nur bedingt. Aktuell gehe ich selbst erstmal die Transporte an. Also ich mache eigentlich meinen kompletten Schutzdienst Aufbau selbst und führe dann das Erlernte mit dem Helfer zusammen.
    Aktuell habe ich dabei eher das Problem, dass etwas viel Gehorsam auf dem Hund ist und sie dadurch im Schutzdienst etwas gehemmt agiert. Aber etwas mehr Freiheit lassen im SD bekommen wir hin. Diese Balance ist nicht immer einfach.
    Ach ja ... Ambi hat übrigens ihre zweite Cat1 bestanden und ist somit startberechtigt für die Cat2. Aber bis dahin ist es noch ein hartes Stück Arbeit. Die Prüfung von Amber war toll. Es ist total ärgerlich, dass wir die Punkte im Apport hergeschenkt haben. Aber ich bin sehr zufrieden