Beiträge von Wonder2009

    Also bei uns geht das meistens auch beim Erstkontakt mit Hallo Herr/Frau ..."

    Intern natürlich eher mit dem Vornamen als Anrede.
    Sehr geehrte(r)... gibt's hier fast nie. Ich glaube als Neuling habe ich so geschrieben, aber nachdem immer was nicht so formelles zurück kam, bin ich auf formloser umgestiegen.

    Ich erwarte nicht allzuviel vom Züchter.

    Mir ist wichtig, dass die Welpen ihr Rudel, ggf. andere im Haushalt lebende Hunde und einfach das Drumherum im Garten kennen.
    Aber wirklich die Welt kennen lernen braucht Wauzi erst bei mir.

    Ein Beispiel: Viele Züchter lieben es, Plastikflaschen oder sonstiges Rappelzeug aufzuhängen, damit die Welpen dann damit spielen können.
    Gedacht ist das sicher, damit die Kleinen lernen, sich nicht bei solchen Sachen die sich bewegen / Geräusche verursachen erschrecken. Das ist an sich ja ein guter Plan.
    Nun mache ich aber Mondioring und ich will alles, aber keinen Hund, der sich übelst über Plastikflaschen freut, weil er von kleinst auf gelernt hat, dass diese toll sind und man dort reinbeißen kann. Da ist mir ein Hund lieber, der das noch garnicht kennt.
    Ein wirklich wesensfester Hund erschrickt sich nicht zu Tode, wenn er eine Plastikflasche erst mit 10 Wochen + das erste Mal sieht.

    Beide Mädels sind jeweils aus dem A - Wurf des Züchters ... sprich die Züchter hatten vermutlich noch garnicht diese Megaausstattung, wie es manch langjähriger Züchter hat. Und trotzdem kommen Sie im Alltag wunderbar zurecht, weil sie als Welpe genug Zeit hatten, um meinen Alltag kennen zu lernen.

    Ich habe einen Hund (Amber), die im Zwinger und eingezäuntes Gelände draußen aufgewachsen ist. Die Welpen waren auch mal im Haus, aber nicht regelmäßig.
    Arielles Wurf ist im Haus (mit immer offener Tür nach draußen) aufgewachsen. Dennoch sind hier keine Unterschiede feststellbar. Beide Mädels sind gleichgern im Haus oder draußen.

    Einen Unterschied gibt es aber:
    Arielle war ja letztes Jahr geboren (heißer trockener Sommer). Daher kannte sie witterungsbedingt keine Wiese. Die Welpen waren meist im Haus (kühle Fliesen) oder im überdachten schattigen Carport (Asphalt). Auf der Wiese (wo alles vertrocknet war), haben sie sich aufgrund der Temperaturen selten aufgehalten. Bei Arielle ist es auch jetzt noch so, dass sie nicht bewusst ihre Geschäfte auf Wiese macht, sondern auch gern auf Asphalt, weil sie es eben von klein auf nie anders gesehen hat. Vielleicht ist es aber auch nur eine Macke von ihr.

    Was ich damit sagen will: Beide Mädels hatten jetzt kein Megakennenlernbespaßungsprogramm beim Züchter. Es sind wesensfeste Hunde von einem seriösen Züchter. Beide haben ihren Alltag mit allen Geräuschen und Eindrücken bei mir kennen gelernt.
    Ich muss gestehen, selbst wenn die Welpen nur ihre Mutter und ein Stück Wiese kennen, ist das für mich nichts schlechtes. Alles weitere lernen sie bei mir daheim.

    Ich bin auch auf Instagram, allerdings eher unregelmäßig aktiv.
    Mal jeden Tag ein Bild oder kleines Video, mal ein paar Tage nix.

    Hab da auch net sonderlich qualitativ hochwertige Bilder. Eher so Alltagsaufnahmen von den Hunden.

    Wir heißen: tina_und_die_hunde

    Wonder und Amber hatte ich immer zusammen in einer Box im Anhänger. Als die noch getrennt gefahren sind, haben die sich ein Loch durch die Trennwand gefressen. Sie waren auch viel lieber zusammen als getrennt. Beide hatten dennoch immer genug Ruhe.

    Arielle und Amber sitzen getrennt. Da ist mir das Risiko zu hoch, dass die sich in die Wolle bekommen könnten auf dem engen Raum.
    Kuscheln und so können sie daheim den ganzen Tag. Dazu müssen wir kein Auto fahren.

    Ich mag Namen nicht, die auf i enden und alles, was zu sehr nach Menschennamen klingt und so ganz arg Standardnamen wie Luna oder Rex.
    Ach ja und meine Namen müssen 2- maximal 3 - silbig sein.

    Wonderful Boy ging für mich einfach nicht. ich wollte aber auch keinen komplett anderen namen, als er in den Papieren steht.
    Deshalb habe ich Wonder daraus gemacht.

    Amber und Arielle habe ich selbst ausgesucht.
    Vermutlich werde ich jetzt seit Arielle wohl bei den Disneyfilmen bleiben :)

    Die Hunde sind beide im gleichen Alter und pubertieren gerade.

    Ich würde alle Situationen regeln, in denen die Hunde irgendwelche Ressourcen selbst verwalten möchten.
    Sprich: räumliche Trennung durch ein Kommando beim Füttern, kein Spielzeug, jeder hat seinen Liegeplatz und darf sich dorthin jederzeit zurückziehen, Zuneigung von dir ist auch eine Ressource, die sie kontrolliert nacheinander und nicht durcheinander zusammen bekommen sollte.


    Das wäre jetzt so das erste, was mir dazu einfällt.

    Meine Ambi ist ein 1 Frau Hund.
    Sie ist strak auf mich fixiert. Andere Menschen mag sie gern, aber sie braucht sie letztlich nicht wirklich um sich.
    In der Fremdbetreuung habe ich dennoch keine Probleme. Ambi weiß sich zu benehmen.
    Allerdings wirklich mal ein Kommando ausführen, das tut sie nicht. Manchmal versteht sie von anderen Menschen die einfachsten Kommandos wie "sitz" nicht.
    Sie reagiert da dann einfach garnicht drauf, schaut denjenigen nur mit großen Kulleraugen an.
    Auch wenn man einen gewissen Gehorsam mit Nachdruck einfordern will, da zeigt sie dann recht deutlich, dass sie das nicht mag.
    Aber da sie meist unkompliziert ist, ist dieser Nachdruck selten nötig.
    Sie zeigt deutlich, dass sie "ihr" Frauchen vermisst, wenn sie bei einem Bekannten ist. Sie bleibt dann lieber im Flur an der Haustür, als mit dem anderen Hunden und ihrem "Exherrchen" auf dem Sofa zu schmusen. Eigentlich bleibt sie entspannter allein daheim, als irgendwo anders ohne mich.

    Mit Arielle kann ich das noch nicht sagen. Sie war bisher noch nie in Fremdbetreuung. Sie ist aber eher der Typ: Hauptsache das essen schmeckt, dann kann ich dort auch bleiben.