Beiträge von Wonder2009

    Nun fahre ich spontan nochmal in den Urlaub. Plan ist es anzufangen im Harz um dort zu wandern. Dann geht es weiter mit dem Wohni zur Lüneburger Heide, ebenfalls wandern. Und dann wollte ich von dort aus irgendwohin zur Nordsee oder irgendwo, wo die Hunde schön baden können. Von da aus geht es Richtung Emsland und dort zu trainieren mit einer Mondioring Gruppe.

    Nun meine Frage: könnt ihr deutsche Nordseestrände empfehlen, wo es ruhig ist und man mit nicht so verträglichen Hunden hin kann? Weißer Sand ist kein Muss. Einsam sein ist mir wichtiger. Habt ihr Tipps?

    Wir hatten Besuch von der buckligen Verwandtschaft von Arielle.

    VLNR Artus, Mutti Lava, Arielle und Angus.

    Die 3 Geschwister sind allesamt nicht einfach. Der gesamte Wurf scheint etwas schwierig zu sein. Ich muss sagen, Arielle zeigt sich von allen am freundlichsten. Sie ist ein sehr offener Hund. Artus dagegen hat schon mit 7 Monaten ordentlich in der Familie aufgeräumt und kam zurück zum Züchter. Er ist der Arielle dennoch am ähnlichsten, nur eben ohne das er als junger Hund Grenzen kennen gelernt hat. Und Arielle ist echt eine süße Kleine gegen die die anderen :herzen1:

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    Der kleine Schnauzer lernt im Momemt, dass man bei der Stockattacke nicht nur stumpf und mit roher Gewalt den Helfer umbomben will, sondern dass Technik auch nicht unwichtig ist.

    Das ist für die Gesundheit von Arielle und vom Helfer wichtig.

    Und ich muss echt mal sagen, wir haben einen super Nachwuchshelfer. Der Kerl ist 14, sauft alles was man ihm erklärt wie ein Schwamm auf und macht seine Sache wirklich super. Man kann nur hoffen, dass er dran bleibt und die Mädels ihn irgendwann nicht zu sehr ablenken.

    Im August fahre ich mit Arielle zu einem frz. Ring Helfer auf einen Workshop.

    Da bin ich mal gespannt, was wir da so lernen.

    Video

    Es gibt doch garkeine Schrägwand mehr :denker:

    Nur noch diesen Stummel. Ich denke, faxten ein Hund runter springt, ist’s nicht schlimm.

    Mit meinen habe ich da nicht extra eine Technik geübt. Beide Springen über die Tonne, ohne sie zu berühren. Beim W-Wand-Stummel setzen sie manchmal oben auf, manchmal springen sie in einem drüber.

    Arielle hat gestern ihren 2. Geburtstag gefeiert.

    Ich trau es mir kaum zu sagen, aber im Moment läuft es echt gut.

    Wer Arielles Leben etwas verfolgt hat, weiß ja, dass dieser Hund in so ziemlich jeder Hinsicht etwas verhaltensoriginell ist.

    Hier ein kleiner Rückblick:

    1. Stress beim Gassi

    Arielle konnte nicht normal spazieren gehen. Sie konnte nur rennen. Dabei hat sie nicht viel wahr genommen und sich nicht gelöst. Sie ist nur im Vollsprint gerannt. Gehört hat sie, aber sobald ich sie freigegeben habe, war sie wieder gute 2 bis 300 m weg von mir. Wir haben viel an der Schleppleine oder Flexi geübt. Es gab keinen Freilauf mehr, wo sie nur noch rennen durfte. Spaziergänge sollten möglichst langweilig sein. Denn wir hatten auch das Problem, dass die Erwartungshaltung auf den Spaziergang so groß war, dass sie beim losgehen die ersten Minuten nur geschrien hat.

    Jetzt muss sie immernoch an der Leine laufen (sie hat sehr starken Jagttrieb). Aber dabei schaltet sie ab, trödelt vor sich hin, schnüffelt hier und dort. Beim losgehen zum gassi ist sie nervös und fiept, schreit aber nicht mehr.

    Damit sie sich auch körperlich mal auspowern kann, gehen wir laufen oder radeln. Dabei ist Arielle im Zug. Das darf ich aber nur maximal einmal die Woche tun, weil sie sonst quasi süchtig danach wird. Hier bellt sie lautsark, sobald man ihr das Geschirr anzieht. Aber immerhin hört sie mir dennoch zu. Im Moment gibt es keine Korrektur, die für mich noch vertretbar ist, damit sie aufhört zu bellen. Auch das ganze aussitzen lassen, bringt nix. Sie bellt sich dann ein. Daher lag der Fokus erstmal darauf, dass sie Kommandos dann eben bellend annimmt und ausführt. Das wird langsam immer besser. Beim laufen selber ist sie dann immer Vollgas, dabei aber sehr gut im Gehorsam.

    2. Stress daheim

    Analog zum Gassi ist Arielle daheim nicht zur Ruhe gekommen. Sie hat Amber in einer Tour genervt. Manchmal auch mich.

    Geschlafen wurde nur in der Box. Nun konnten wir alle Boxen aus der Wohnung verbannen. Arielle schläft nachts brav im Körbchen. Sie ist voll der Langschläfer geworden. Vor um 9 wird sie von allein net wach. Auch tagsüber döst sie viel vor sich hin und ist im Haus sehr angenehm und extrem verschmust geworden. Da haben wir garkeine Probleme mehr.

    3. Unverträglichkeit mit anderen Hunden

    Arielle ist nach wie vor nicht so nett zu Hunden. Ambi aber auch nicht.

    Gesichert mit einem Maulkorb läuft Arielle mindestens einmal die Woche mit anderen Hunden spazieren. Dabei sind Rüden und Hündinnen. Sie ignoriert alles weg. Mit vereinzelten Rüden spielt sie sogar mal (wenn Ambi nicht dabei ist). Grundsätzlich hat sie da aber kaum Interesse dran. Hunde sind ihr eher unheimlich

    4. Beißereien daheim

    Ambi und Arielle hatten ja ihr Phase, in der Arielle ohne Vorwarnung auf Amber losgegangen ist. Da haben wir keine Probleme mehr. Beide spielen, schmusen miteinander. Zu dynamisches Spiel unterbinde ich allerdings, weil ich Angst habe, dass es kippen kann. Rennspiele draußen gibt es nicht. Beim allein bleiben sind die Mädels getrennt, aber wenn ich daheim bin, sind sie immer zusammen. Sie liegen oft zusammen im Körbchen.

    Ich glaube das wars mit unseren Baustellen (waren ja auch genug).

    Aber jetzt läuft es echt prima.

    Im Sport lief es ja schon immer gut. Da ist sie ein Streber.

    Ich bin gespannt, wie sie sich in den nächsten Jahren so entwickelt, die kleine Maus.

    Oh mal wieder ein paar THSler :)

    Ich mach das ja jetzt auch schon seit ich glaub 2010.

    Aktuell läuft das Training super.

    Hatte mich gefreut mit den Mädels dieses Jahr durchzustarten :D

    Mit Ambi wird es langsam besser im VK3 (wir sind recht fehleranfällig) und mit Arielle hatte ich im VK1 eigentlich erstmal eine Standortbestimmung vor.

    Eigentlich war mein Ziel mit beiden die Teilnahme an der dhv DM (VK mit Ambi und GL2000 mit Arielle).

    Schade das nix draus geworden ist.

    Vor allem Ambi und ich sind vom Pech verfolgt.

    2018 war Ambi für die dhv DM qualifiziert. Sie hat sich aber 7 Wochen vorher den Fuß gebrochen. Deshalb habe ich den Start abgemeldet.

    2019 waren wir super drauf und ich habe mir 2 Wochen vor der Bayerischen Meisterschaft das Außenband gerissen. Also wieder nix mit der DM Teilnahme.

    2020 kam Corona ...

    wir hoffen auf 2021.

    Kontakte von Seminaren oder von der Polizei sind eher schwierig.

    Auf Seminaren hat man oft Leute, die selbst erstmal reinschnuppern und die Polizei hat eher weniger mit Mondioring zu tun.

    Auch wenn die Zeit im Moment ehr schlecht ist.

    Aber sobald es wieder los geht, geh auf Prüfungen und sprich dort mit Leuten, die schon auf Prüfungen gehen.

    Aus MRG Sicht ist München kein blinder Fleck. So schaut es (außer vielleicht Richtung Ruhrpott da drüben) in ganz Deutschland aus.

    Da ist eine Stunde oder selbst 2,5 h Fahrt noch keine Entfernung. Und viel weiter müsstest du ja nicht.

    Die Struktur, dass man ne halbe Stunde bis zum nächsten Verein fährt, ist nunmal noch nicht da.

    Wie weit ist Dingolfing weg von dir?

    Da kenn ich eine Gruppe.

    Einfach mal privat wen finden, der das macht mit dir, wird recht schwierig.

    Schließlich ist das Ausbildungsmaterial recht teuer. Leute, die sich das kaufen, haben eine Gruppe um sich herum.

    Gerade am Anfang wirst du nicht drum herum kommen, viel allein zu arbeiten und weit zu fahren für ein Training.

    In meiner Anfangszeit bin ich einmal im Monat 400 km einfach zum Training gefahren.

    Jetzt (ich glaube 5 Jahre später) habe ich meine eigene Gruppe in einem Verein.

    Da steckt aber viel Arbeit dahinter.