Also Arielle hat ihre Mutter definitiv wieder erkannt.
Lava hat sie angeknurrt. Sonst im Alltag ist Arielle ein Hund, der direkt zurück prollt ... immer. Streit aus dem Weg gehen, geht für sie garnicht. Außer wenn die eigene Mutter geknurrt hat. Da macht man sich ganz klein und beschwichtigt. Ihre Brüder dagegen waren ihr egal. Keine Ahnung, ob sie die erkannt hat.
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Runterwärts gehts dann für die Hunde offline. Hunde im Zug bergab ist nicht so angenehem. Arielle geht dabei aber an der Schleppleine. Hier ist ja nur Wald und Wild.
Alle Hunde bitte einmal lieb schauen ... danke für nix ...
Arielle hatte mal so nen Quietschie. Die hat sich mega erschrocken, als es losquietschte und hat es nimmer angerührt.
Amber kann man das garnicht geben. Die macht Quietschies nie kaputt. Die quietscht halt wirklich ... und sie hört nimmer auf. Und sie macht das so vorsichtig, dass das Quietschie nicht kaputt geht. das geht stundenlang quiiiiieeeeeeeeeetsch quiiiiiiieeeeeeeeetsch ... da wirst wahnsinnig.
Also beim Thema Kondition muss man halt differenzieren für was.
Vor allem Arielle ist von der körperlichen Verfassung extrem gut aufgestellt. Das kommt einfach daher, dass wir viel im Schnee toben. Im Vollspeed durch tiefen Schnee rennen, gibt nen ordentlichen Knackarsch. Wenn kein Schnee liegt, gehen wir Scootern. Sonst halt noch viel wandern. Also allgemeine Ausdauer und auch Kraft ist definitiv vorhanden. Was aber etwas abbaut ist die Beißkraft, bzw. Kondition beim Beißen. Diese Muskeln werden im Moment halt fast nicht beansprucht. Aber erfahrungsgemäß kam das immer wieder recht schnell mitm Training. Daher sehe ich das Thema Kondition nicht so kritisch. Beide Mädels würden auch jetzt eine volle Prüfung (und die dauert in meinem Sport teilweise echt lang) durchhalten.
Eines fällt mir auf (nicht nur in diesem Thread). Ich frage mich wirklich, woher die Unlust bei einigen kommt, mit dem Hund Sport zu betreiben, wenn man keine Prüfungen laufen kann. Macht ihr wirklich alles nur für Prüfungen? Also ich mache mit den Mädels Hundesport, weil es mir Spaß macht. Und das tut es auch jetzt. Alles, was ich allein trainieren kann, läuft daher ganz normal weiter, wie sonst auch. Und immer, wenn mein Helfer Zeit hat, machen wir auch mal eine Einheit Schutzdienst. Aber selbst wenn er keine Zeit hat, ich kann im Schutzdienst auch vieles selbst machen. Und dies mache ich, einfach weil es uns Spaß macht. Irgendwann kommen ja sicher auch mal wieder Prüfungen. Aber in erster Linie trainiere ich für das Leuchten in den Augen meiner Hunde (und natürlich auch, weil ich dabei gut abschalten kann). Warum man "nur" wegen Corona auf einmal nur noch ein bissl spazieren gehen mag, erschließt sich mir einfach nicht. Meine Hunde haben ihre Bedürfnisse und diese befriedige ich. Und jeder sagt ja immer, ein Gebrauchshund braucht Arbeit, warum dann nicht auch jetzt. Es ist ja möglich, wenn auch anders ...
Zur Frage wegen dem Alter. Arielle war für ihre erste Prüfung gemeldet, da war sie noch keine 2 Jahre alt. Leider ist die ja durch Corona ausgefallen. Also hat sie die Prüfung mit 2 Jahren nachgeholt. Mehr ging ja letztes Jahr nicht. Und meine Amber wird dieses Jahr 9. Bisher sehe ich keinen Grund, sie dieses Jahr nicht auf Prüfungen zu melden. Sie ist noch gut fit und unser Ziel ist ja nicht der WM Titel.
Ans aufhören im Hundesport denke ich garnicht. Schon allein, weil meine Hunde Hundesport machen wollen und den bekommen sie. Und aus unserer Gruppe wird auch niemand aufhören. Alle fiebern dem Tag entgegen, an dem wir endlich wieder loslegen dürfen. Der Verein nutzt die trainingsfreie Zeit um das Vereinsheim umzubauen. Wir bekommen jetzt so eine richtige Gastroküche. Wir sind zum Glück ein großer Verein, der steckt eine solche Zeit eher weg, als wenn man nur eine kleiner Gruppe ist.
Ich denke auch, dass jeder seinen Hund ein Stück weit vermenschlicht.
Sind wir mal ehrlich:
Wer schenkt seinen Hunden was zum Geburtstag / Weihnachten?
Wer hat seinen Hunden schonmal ein besonderes Leckerlie zum Geburtstag gegeben?
Wer hat schonmal Kekse für die Hunde zu Weihnachten gebacken?
Wer hat einen Adventskalender für die Hunde?
Wer hat (bei mehreren Hunden) schon drauf geachtet, dass die Hunde zueinander passende Halsbänder tragen?
Wer hat seinem Hund für ein Weihnachtsfoto schonmal ne rote Mütze aufgesetzt? Oder ein weißes Tuch zu Halloween?
Wie viele Hunde haben ein Instagram Profil?
Und wie viele liken genau diese Bilder?
Eigentlich ist doch alles was wir tun, damit der Hund in unserem Leben leben kann ein bisschen Vermenschlichung. Kein Hund würde von sich aus in die Eisdiele oder Stadt oder Einkaufscenter gehen. Kein Hund würde den ganzen Tag mit im Büro liegen. Wir denken, wir tun dem Hund was Gutes, wenn wir mit ihm in den Urlaub fahren. Ist das wirklich so? Wir Menschen aber finden Urlaub toll.
Aber all das ist ja nicht schädlich. Und deshalb ist diese Art der Vermenschlichung nicht schlimm.
Schwierig wirds, wenn aus dem ganzen eine Erwartungshaltung entsteht. Der Hund MUSS dieses und jenes tun, weil ich das mag. Und ich erwarte, dass er dies alles erfüllt. Bei aller Vermenschlichung stehen die Bedürfnisse des Hundes an oberster Stelle.
Meine Hunde dürfen Hund sein. Sie werden ausgelastet, wie es ihnen gut tut. Sie dürfen sich so frei bewegen, wie es eben geht.
Dann kann ich in ihnen auch meine besten Freunde sehen.
Ja, sie ersetzen Familie nicht. Aber wenn man allein lebt, dann tun sie das irgendwie schon. Sie leiden damit nicht. Sie würden aber leiden, wenn es ihrer einzige Aufgabe wäre, meine Familie zu ersetzen.
Deshalb: Vermenschlichung ist doch irgendwie OK, wenn die Bedürfnisse des Hunden vor denen der Menschen dem Hund gegenüber stehen.
Also ich muss sagen, jetzt wirds aber auch von einigen Usern strange.
Ja, die Trainerin war net toll. Da stimme ich allen Vorschreibern hier zu.
Aber was hat bitte ihre Optik damit zu tun ? Darf ich mich als Frau nimmer hübsch anziehen und trotzdem nen guter Trainer sein?
Wird man nur ernst genommen, wenn man auf den ersten Blick an den Hundeklamotten zu erkennen ist?
Ich meine ... ja ... der erste eindruck hat sich bestätigt.
Aber ich ich finde es einfach anmaßend.
Ich bin ja auf vielen Seminaren: eines ganz wichtiges habe ich gelernt: Wenn du ein schlechtes Gefühl beim Training hast, wenn dir dein Bauchgefühl sagt: tu das nicht ... dann lass das. Ein guter Trainer wird das akzeptieren. Das habe ich mir ganz groß hinter die Ohren geschrieben. Aber leider habe ich es auch erst gelernt, nachdem ich es mal falsch gemacht habe (aber zum Glück nicht bei meinen Hunden)
Ich nehme meinen eigentlich immer was mit. Aber OK, vor allem Arielle ist ja immer im Zug, da mit ihr Freilauf nicht so möglich ist.
Und jetzt bei Schnee frisst sie mir permanent Schnee, wenn sie nicht genug zu trinken bekommt.
Für mich nehme ich immer was mit. Ich trinke immer recht viel auf Wanderungen.
Und bei Touren > 12 km oder so nehme ich auch immer was zu essen mit. Da gehört für mich eine Rast beim wandern mit dazu. Die Hunde bekommen dann natürlich auch nen Snack.
Wenn ich ohne Rucksack loslaufen würde, würde es sich nicht wie wandern anfühlen.
Heute waren wir gleich früh unterwegs. Nachmittags kann man ja auf keinen Berg, wo irgendwo eine Piste ist. Zu viel Tourismus.
Also haben wir uns direkt nach dem aufstehen auf den Weg gemacht. Es ging rauf auf den Kornberg.
Eine richtige Wanderung wars nicht, dazu isses zu kurz. Aber wir waren mit Rucksack unterwegs ... also doch irgendwie wandern.
Hab meinen Morgentee oben am Berg genossen.
Wie macht ihr das mit den Hunden und der Wasserversorgung? Zur Zeit trinken meine beim wandern fast nix, fressen dafür aber viel Schnee (was natürlich nicht gut ist).
Hab heute einen Schluck Milch ins Wasser getan, da trinken sie dann ihre Näpfe super leer