Beiträge von Wonder2009

    Ich habe nochmal eine Frage an diejenigen von euch, die ohne Musherlizenz Rennen laufen.

    Wie passiert da die Zeitmessung?

    Weil ich bekomm da so nen komischen Transponder, der die Zeitmessung macht.

    Bin schon ganz gespannt.

    Bin dem Verein HSV Sparta Süßen eigetreten. Vielleicht kennt die ja jemand von euch. Die sind ja doch recht erfolgreich.

    Da müssen meine Freundin und ich uns noch etwas strecken.

    Aktuell trainieren wir wenn alles passt

    2 Mal die Woche 8 bis 11 km (in etwa 5:30 Pace)

    1 Mal die Woche gibts knackiges Intervalltraining ( 2km einlaufen mit den alten Hunden, 1 km laufen zum Startpunkt von den Intervallen, dann immer 400 m ballern was geht, 400 m langsam, das ganze 4 oder 5 mal und dann 1 km wieder zurück)

    3 Mal die Woche gibts ein Freelethics Krafttraining nach einem Trainingsplan extra für Läufer

    etwa 4 bis 5 Mal die Woche gehe ich jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen aufs Ergometer für eine halbe Stunde und fahre permanent im Pulsbereich über 160 bpm

    und für die Hunde gibts 2 Mal die Woche Sprinttraining am Scooter (3,5 bis 5 km im vollen Sprint ohne Unterstützung; Ambi natürlich nicht, die macht nur 1,2 km)

    Das klingt wenn ich es so aufschreibe ganz schön viel. Aber es ist super mit dem Alltag vereinbar. Ich geh eh lieber laufen, als normal spazieren mit den Hunden :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Und man merkt echt was, man merkt richtig, wie mir das Laufen immer leichter fällt.

    Und man sieht auch so langsam, wie die Muskeln wieder kommen ^^sogar ein bisschen Bauchmuskeln :smiling_face_with_sunglasses:

    Bin mal gespannt, wie lange ich das so aufrecht halten kann

    Also ich habe das selbst an meinen Hunden gesehen.

    Ambi zieht mehr als das 3 fache ihres Körpergewichtes und stößt schneller an ihre Grenze.

    Arielle tut sich da leichter.

    Und nein, es war die Rede vom Gewicht, was man halt auf die Waage bringt.

    Die Kraft, die ein Hund da aufbringen muss, hängt sehr sehr wohl vom Gewicht ab.

    Aber ich habe jetzt keine Lust ein Kräfteparallelogramm aufzuzeichnen ... Leute es ist ein Richtwert. Und ich denke der ist recht einfach zu bestimmen:

    Habe ich einen Hund unter 20 kg, muss ich am Scooter oder Rad mehr unterstützen, sonst wirds zu schwer.

    Wiegt mein Hund mehr als 20 kg, dann kann ich ihn einfacher ziehen lassen.

    Wobei man ja auch das nicht pauschal sagen kann. Ein 25 kg dicker Hund sollte nicht so viel zieghen, wie ein 25 kg gut trainierter Hund.

    Drum nochmal ... es ist ein Richtwert, der meiner Meinung nach ganz gut hin kommt.

    Naja ... mir egal :)

    Ich vertraue Leuten, die diesen Sport seid Jahrzehnten erfolgreich betreiben.

    Ich habe diese Angabe mit dem 3 fachen Gewicht vom Hund (ich denke bezogen auf Scooter) von einem sehr erfahrenen Musher.

    Also denke ich ist das ein ganz brauchbarer Richtwert.

    Dabei geht es weniger darum, was der Hund schafft, sondern was noch gesund ist.

    Und wenn man jetzt hier schon mit Rollwiderstand, Reibung kommt, da hat das Gewicht sehr wohl einen Einfluss.

    Laufen ist da anders.

    Wobei ich bei Arielle gemerkt habe, dass CC deutlich anstrengender ist, da ich sie hier deutlich mehr ausbremse, als am Scooter.

    Das sollte man nicht unterschätzen.

    Also meiner hatte auch Bock, wenn er nicht durchgehend ziehen konnte :ka: Tatsächlich hätte ich sein Zugtempo mit ein bisschen fit werden nicht gehalten, der hätte mindestens einen durchgehenden 4er-Pace gebraucht.

    Die meisten, die es hobbymäßig machen, legen auch nicht unbedingt wert darauf, dass er durchgehend zieht. Es reicht, wenn der Spaß auf beiden Seiten da ist, auch wenn zwischendurch die Leine locker oder der Hund im Freilauf ist.

    Also ich kenne niemanden, der das beruflich macht. Machen wir das nicht alle hobbymäßig?

    Ich bin da konsequenter. Wenn mein Hund gerade nicht ziehen mag, dann darf er an lockerer Leine laufen. Aber letztlich kann ich sie jederzeit einschalten, dass sie wieder zieht.

    Und auf nem Wettkampf, da ist sie so vorbereitet, dass sie die geforderte Strecke ziehen kann und somit kann ich es als Gehorsam auch einfordern.

    Versteht mich net falsch: Für meine Mädels ist es OK, wenn ich längere Strecken laufe, dass sie nicht durchgängig ziehen. Auch bei Intervallen ziehen sie auf den langsamen Stücken nicht so sehr. Sie haben gelernt nur bisschen zu ziehen oder eben Vollgas.

    Aber auf nem Wettkampf, da erwarte ich, dass Vollgas gezogen wird. So werden sie ausgebildet.

    Ich hab gelernt, dass der Hund maximal das dreifache seines Körpergewichtes ziehen kann. Mehr sollte man ihm nicht zumuten.

    Dann musst du allerdings ne kofferwaage zwischen Leine und roller/Fahrrad/Mensch packen.

    Am besten noch eine, die aufzeichnet, wie lange die max. Zuglast war.

    Sonst bekommst du das nicht raus.

    Da gehts nicht um die Zuglast an sich, sondern wirklich um das Gewicht, welches man auf die Waage bringt.

    Außerdem ist das nur ein Richtwert, den ich genannt bekommen habe auf einem Seminar.

    Bezieht sich auch sicher darauf, wie sehr man unterstützt. Ist ja ein Unterschied, ob ich still aufm Scooter stehe und den Hund ackern lasse, oder ob ich antrete (so als Beispiel).

    Ambi zieht mich mit ihren 18 kg auch komplett allein, auch wenn ich mit Scooter mehr als 60 kg auf die Waage bringe. Aber das fordere ich nicht zu lang.

    Ich hab gelernt, dass der Hund maximal das dreifache seines Körpergewichtes ziehen kann. Mehr sollte man ihm nicht zumuten.

    Kleiner Tipp zum laufen. Wenn man selbst noch nicht fit ist und mal eben das Tempo erhöhen kann wenn der Hund grad schön arbeitet, dann nimmt man einigen Hunden etwas den Spaß am ziehen. Dann lieber erst selbst fit machen mit dem Hund im Freilauf.

    Ich sehe das auf THS Veranstaltungen sehr oft, dass etwa 3/4 aller Hunde net mal 2 km durchgängig ziehen können. Auch Zughundesport braucht eine Ausbildung wenn man es richtig machen will. Die meisten kaufen leider nur teure Geschirre, spannen ihren Hund vor und dabei ist es egal, ob er wirklich durchgängig zieht. Und dann wundert man sich, wenn Hundi immer weniger Bock drauf hat.

    Tja siehste..Michelle hat auf der WM ihre Knochen hingehalten (und sich mWn auch verletzt).

    Es gibt sie also, auch wenn du sie noch nicht gesehen hast ;)

    Ich hatte geschrieben, dass ich bis jetzt KAUM Frauen im Anzug gesehen habe und nicht, dass es diese nicht gibt!

    Es gibt sogar recht viele Frauen, die sich fürs Training in den Anzug stellen.

    Aber man muss schon einen besonderen Fetisch haben um das zu tun. Als Frau den ganzen Sommer mit blauen Flecken an Armen und Beinen herumzulaufen, ist halt nicht für jeden was. Frau mag ja auch noch attraktiv sein. Und diese Gespräche mit dem Vorgesetzten ob denn daheim alles in Ordnung sei sind auch mehr als unangenehm.

    Und bei aller Liebe, es ist auch eine Kraftfrage. Ja man kann mit Technik vieles kompensieren, aber eben nicht alles. Wenn ich mit 55 kg vor nem DSH mit 40+ kg davonrennen soll, wird das wohl mit nem Abflug enden.

    Ich hatte bereits 2 Gehirnerschütterungen innerhalb kurzer Zeit, weil ich einfach durch die Luft gewirbelt wurde.

    Deshalb … im Training kann man das als Frau schon gut machen. Auch bei kernigeren Hunden. Da habe ich schon verschiedene Hunde vor der Nase gehabt. Das geht schon, tut halt wirklich scheiße weh, muss man mögen.

    Aber prüfungsmäßig wo man körperlich so fit sein muss, um jeden Hund gleich zu arbeiten, egal wie stark der ist, das ist eine andere Hausnummer.

    Ich würde mir glaub ich nichtmal den Sporttest zutrauen, den die angehenden Helfer machen müssen.

    Ach ja ich rede nur vom Mondio. Wie die körperliche Belastung im IGP ist, weiß ich zu wenig. Hab ich nur bissl am Rande gemacht.

    Ich bin schon ganz aufgeregt. Morgen bekommen die Mädels ihre neuen Geschirre. Arielle ihres sollte passen, das hatten wir ja vorher probiert. Ambi konnten wir nicht probieren, weil keiner so nen kleines Geschirr mit hatte.

    Bin also gespannt, ob es Ambi auch so gut passt und ob man beim ziehen einen Unterschied merkt.

    Morgen gibt’s dann wieder zuerst eine Rentnerbummelrunde zum warm laufen und dann Intervalle mit den Verrückties

    Habt ihr eine Empfehlung was Laufgeschirr usw angeht? Mit unserem Appenzeller hat joggen gehen nie funktioniert, hoffe das wird bei dem ACD anders :)

    Ich finde Laufgeschirre empfehlen schwierig weil jeder Hund anders ist. Wir haben bei Arielle probiert, da hatte das Manmat gut gepasst. Kann aber bei nem anderen Hund wieder anders sein. Wichtig ist, dass bei nem X Back die Gurte immX gegeneinander verschiebbar sind. Das ist nämlich glaub ich nicht bei allen so. Und vorn der Steg muss genau auf dem Brustbein liegen, kein Gurt darf in die Achselhöhle einschneiden. Und die Gurte, die nach ganz hinten gehen, dürfen nicht in die Weichteile schneiden, sondern sollen noch auf den Rippen entlang gehen. Ach ja und die Schulter muss frei sein. Bei Arielle zum Beispiel hat das Geschirr die Schulter blockiert … war ein Faster.