Beiträge von Wonder2009

    Obwohl sowas was ihr hattet und Kinderschlitten und zb ein richtiger Hundeschlitten doch Welten sind. Die Kufen beim Hundeschlitten sind wie bei Skiern, die sacken nicht so ein. Aber für einen allein trotzdem zu schwer wegen Wiederstand. Kickspark ist für einen Hund noch eine gute Idee. Dass klappt ganz gut und man kann helfen.

    Ja, an nen Kickspark hatte ich auch gedacht.

    Aber wir haben ja nicht so lang Schnee und die paar Wochen kommen wir so auch rum denk ich.

    Pläne schmieden ist ja zur Zeit so ne Sache, aber ich mach es trotzdem immer :D

    Legen wir mal los.

    meine persönlichen Ziele:

    - sportlicher werden und vor allem mal dran bleiben. Meist hält meine Motivation leider nicht so ganz. Ich möchte einfach einmal im Leben nen Sixpack haben ^^ und ich werde ja nicht jünger

    - nebenberuflich studieren

    - einen Urlaub an der Nordsee habe ich schon gebucht

    - einen Wanderurlaub in den Alpen

    - generell wieder viele KM mitm Wohnwagen unterwegs sein

    - irgendwie mal einen Mann finden :rolling_on_the_floor_laughing:

    Arielle

    - mit ihr mag ich gern Bayerischer Meister im Geländelauf 2000m werden und auf der Deutschen Meisterschaft zumindest teilnehmen

    - den Aufstieg in die Mondioring Kategorie 3 schaffen

    Ambi

    - gesund und weiter so lustig bleiben :smiling_face_with_hearts:

    Da hab ich jetzt mal eine ganz laienhafte Frage:

    Ich hatte früher viel mit Pferden zutun. Ich stelle mir nun vor, ich hätte bei den etwas spezielleren Kandidaten statt einem Halfter nur ein Band um den Hals gehabt, um sie zu führen. Auf so eine Idee kommt ja keiner (zumindest nicht bei Pferden, die “Probleme machen”), weil man eben kaum Kontrolle hat und mit Körperkraft dann gar nichts mehr ausrichten kann.

    Warum ist so ein Halfter (Halti?) nicht ganz normale Praxis bei Hunden höherer Gewichtsklassen? Ist der anatomische Unterschied so groß, dass die Verletzungsgefahr ungleich höher ist?

    Ich bin ja gerade verletzt und dementsprechend nicht immer ganz sicher auf den Füßen.

    Deshalb führe ich meine Mädels gerade gern am Halti durch den Ort.

    Sie haben natürlich ein Leinenende am Halsband und eines am Halti. Und sie donnern da auch nicht rein.

    Ich nutze es halt eher, wenn mal eine brenzlige Situation ist, wo ich sie aufgrund aktueller körperlicher "Mängel" meinerseits nicht sicher halten könnte.

    Mein Kumpel (Diensthundeführer) musste am Samstag wieder ne junge Malihündin aus einer Wohnung holen.

    Sie hat wohl im Streit ordentlich gebissen und dann hat sich keiner mehr in die Wohnung getraut. Herrchen sitzt grad in Haft und kann dementsprechend nicht ...

    klingt alles toll ... leidtragender ist der Hund.

    Die Maus sitzt jetzt erstmal im Tierheim, kann ja aber nicht vermittelt werden, weil sie noch dem Halter gehört. Keine Ahnung wie die Geschichte ausgeht.

    Ich kann ja immer nur von den Hunden reden, aber nicht von Pferden.

    Die hier on der Staffel haben alle ein gutes Leben im Haus.

    Kleine Geschichte dazu, wo ich echt lachen musste.

    Jeder Hundeführer bekommt mit dem Diensthund auch einen Zwinger auf sein Grundstück gestellt, wo man den Hund drinnen halten kann, oder mal bei Bedarf separieren oder was auch immer. Also jeder Hundeführer hat zumindest einen Zwinger. Irgendwann vor 2 Jahren oder so wollte man bei der Polizei eine Bestandsaufnahme machen, welcher Hundeführer einen Zwinger hat und in was für einem Zustand der ist und ob die Hundeführer da irgendwas erneuert brauchen oder so. Dafür sollten die Hundeführer jeder seinen Zwinger von allen Seiten fotografieren. Alle, wirklich ausnahmslos alle mussten den Zwinger für die Fotos erst ausräumen. Sie hatten den genutzt als Gartenhaus, zum Holz lagern oder ähnliches. Alle Hunde leben Vollzeit im Haus. Das fand ich echt schön zu sehen und musste echt lachen.

    Arielle hat sich heute als Schlittenhund probiert.

    Das ist doch schwerer, als gedacht.

    Sie wollte erst garnicht starten, weil der Widerstand am Anfang doch sehr hoch ist, halt ungewohnt hoch gegenüber dem Scooter.

    Aber als sie das kapiert hatte, dass sie da drüber hinweg ziehen darf, ist sie echt gut losgespurtet.

    Man hat aber deutlich gemerkt, dass es echt anstrengend ist, da sie ja wirklich komplett ohne Unterstützung ziehen muss.

    So nen Roller rollt halt irgendwann auch mal nen Stück von allein, der Schlitten nicht.

    Als der Schnee dann etwas tiefer wurde, mussten wir umkehren. Das hat sie allein nicht mehr gepackt.

    Elmo (der Hund DK meiner Freundin hatte ähnliche Probleme). Der ist garnicht so richtig ins ziehen rein gekommen. Ein Stück sind wir mal nebeneinander gefahren, das war eine riesen Gaudi. Da sind die beiden um die Wette gerannt und wir Mädels mussten aufpassen, dass wir uns nicht gegenseitig über den Haufen fahren :D

    Ambi war auch echt nervig. Die durfte im Freilauf mitrennen. Dachte sie hüpft dann einfach nen bissl umher. Aber die wollte immer rauf auf den Schlitten und spielen und einbeißen und so. Da musste ich gut aufpassen, damit wir sie nicht verletzten ... die dumme Nudel.

    Alles in allem hat es mega viel Spaß gemacht.

    Aber es hat mir auch gezeigt, dass ich mir keinen richtigen Hundeschlitten zulegen brauche. Da bräuchte ich zwei Arielles vorneweg und die habe ich nicht.

    Mal ab und an nen normaler Schlitten tuts ja auch und macht echt Spaß.

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    Also bei Schnee laufe ich immer in wasserdichten Schuhen. Da bleiben die Füße gut warm und trocken ohne zu schwitzen.

    Aber sobald es bisschen wärmer wird, laufe ich dann auch nimmer in den wasserdichten Schuhen. Dann braucht’s Atmungsaktivität.

    Aber ich bin da wirklich empfindlich und hasse nasse Füße

    Ich möchte dazu etwas schreiben, zu SEK Hunden nicht, weil ich persönlich keinen kenne.

    Hier in der Hundestaffel gibt es keine reinen Suchhunde. Alle Hunde sind dual ausgebildet, also Such- und Schutzhunde gleichzeitig. Einzige Ausnahme bilden Mantrailer. Aber Suchhunde im Rauschgift, Sprengstoff, Leiche, oder Banknotenbereich sind HIER immer auch Schutzhunde.

    Dann muss ich einer Aussage mal ganz deutlich widersprechen. Diese Hunde stellen keine fliehenden Menschen. In Bewegung wird gebissen und zwar immer. Selbst in Ruhe verbellen die nicht sauber, sondern neigen dazu, da auch zu beißen. Nicht umsonst sind Verbellverstecke für den Helfer selbst in der Prüfung immer so, dass die Hunde die Person nicht erreichen können und damit gezwungen sind zu bellen. Also In der Theorie sollten sie das sicher können, aber die Praxis sieht ganz anders aus.

    Was mir auch etwas aufstößt: Hier in der Region hat von der kompletten Hundestaffel nur ein einziger Hund mal im Einsatz beißen müssen. Aber dafür haben schon welche mal aus Versehen im Einsatz nen Kollegen gebissen. Also so die krassen Diensthunde scheint es hier nicht zu brauchen. Hier brauchts Hunde, die bissl Alarm machen und bellen bei nem Eishockey Einsatz oder so. Mehr ist da nicht. Schaut in anderen Regionen und in großen Städten sicher anders aus.

    Zum Thema "in Zukunft bilden wir positiv aus". Nicht jeder Hundeführer darf seinen Welpen aus anständiger Zucht selbst aufziehen. Junghundeführer (also Hundeführer, die ihren ersten Hund ausbilden) dürfen keinen Welpen bekommen, sondern einen jährigen in etwa. Auch bei gestandenen Hundeführern gibts in Bayern Probleme mit Welpen, wegen dem Ankauf usw. Die Polizei zahlt um die 2000€ für einen jährigen Hund. Mal ganz ehrlich: was bekommen die da? 2000€ deckt nichtmal die Kosten ab, die mich der Hund im Kauf + Aufzucht + Training kostet. Also bekommt die Polizei recht häufig Hunde, die echt nicht gut ausgebildet wurden, in der Familie schonmal aufgeräumt haben und weg sollen, die ein Sportler zu sehr aufgemacht hat und nun nimmer klar geregelt bekommt. Und solche Hunde erziehst kaum, ohne Schmerzreize zu setzen. Aktuell haben sie einen DSH, der macht kein AUS. Gibst dem nen Kupferrohr, dann beißt der das platt, trennen tut er net. Beutetausch und so is auch net drin. Da bekommst mit Leckerlies kein aus, da wirds mehr brauchen. Und solange die solche Hunde kaufen müssen, weil sie kein anständiges Material zur Verfügung haben, müssen sie auch härter ausbilden.

    Aber da sind wir wieder beim Thema, brauchts wirklich die vielen Schutzhunde. Bei uns zum Präsenz zeigen ja, zum wirklich beißen vielleicht nein. Ich kann das nicht entscheiden.

    In der Suchhundeausbildung wird tatsächlich viel viel positiver gearbeitet. Das läuft alles spielerisch ab.