Beiträge von Wonder2009

    Also ich kann nur sagen, wie es hier läuft.

    Der Beamte, der den Hund ausbildet, hätte so oder so Dienst mit dem alten Diensthund und macht da halt nebenbei Ausbildung mitm Junghund., wie halt Zeit ist.

    Vieles läuft auch privat, also nicht während der Dienstzeit und demnach unentgeltlich.

    Einmal die Woche ist für alle Diensthunde aus der Gruppe zusammen Ausbildung ...

    Also nach so vielen Kosten klingt das jetzt für mich nicht.

    Wir hatten heute eine Begegnung mit einem Fuchs und dann einer Katze.

    Bei beiden haben die Mädels geschaut und sich dann bewusst zu mir orientiert.
    Brave Stoffkes! Party gabs dafür keine. halt ein kurzes "feini".

    Mir fällt auf, dass sie seit dieser Woche total ruhig spazieren gehen.

    Gerade Arielle nimmt grad viel Tempo raus und geht langsam.

    Sie sind dadurch auch daheim dann schneller entspannt. Mega!

    Ich glaub manchmal hat man auch ein verschobenes Bild, wieviel Geld die Behörden in den Hund investieren.

    Ich meine, ja, der Wert in € eines Diensthundes ist im 5 stelligen Bereich. Das resultiert aber eher aus Angebot und Nachfrage und nicht aus dem Geld was reingesteckt wurde. Das ist genau wie im privaten Bereich bei Sport / Arbeits / Ausstellungs / Zuchthunden auch. Da werden teilweise Unsummen bezahlt, ohne dass man selbst so viel Geld investiert hat.

    Ein Diensthund, zumindest bei uns, wird echt günstig eingekauft. Man bekommt im Quartal halt Futtergeld, was jetzt aber keine Unsummen sind und eigentlich auch net reicht. Man bekommt eine Grundausstattung an Geschirr, Halsband, Leinen, Maulkorb. Allerdings ist es noch nicht lang her, da hat man als Einsatzgeschirr nen lumpertes K9 Geschirr bekommen ... Ach ja und nen Zwinger bekommt man, den muss man aber zurück bauen, wenn man als DHF aufhört. Tierarzt wird alles übernommen.

    Ausbildungsmaterial wird teils gestellt, vieles kaufen sich die DHFs aber auch selbst. Ausbildung läuft im Dienst so nebenher. An die Diensthundeschule muss man mal. Das wars grob. Also da werden "unsere Steuergelder" sicher bei anderen Sachen mehr verprasst.

    War ja klar, dass man gleich als Gegenbeispiel den Wonder bringen muss, der damals zu meiner Mum gezogen ist ...

    Das waren allerdings ganz andere Voraussetzungen für die ich mich mit Sicherheit hier nicht rechtfertigen muss.

    Nur soviel: Für mich gibt es einen riesigen Unterschied zwischen "2 Hunde mit einem Größenunterschied 7 kg zu 25 kg verstehen sich 0,0 überhaupt nicht" und "2 Hunde verstehen sich unter Aufsicht sogar richtig gut, nur manchmal kann das ganze kippen".

    Wegen 2. gebe ich keinen Hund ab! Und ja, ich habe eine tierschutzkonforme Lösung gefunden. Nennt sich Erziehung! Mein Beispiel stammt aus einer Zeit, wo diese noch nicht so auf dem Stand war, wie jetzt, einfach weil Arielle noch jünger war. Es war also eine temporäre Lösung.

    Seit dem schlafen die Damen aber auch nach wie vor in den Boxen, die sind halt jetzt offen. Einen Unterschied sehe ich nicht. Beide Hunde liegen ununterbrochen für mehrere Stunden in der Box, ohne raus zu kommen. Was da jetzt schlimm dran wäre, wenn die zu wären, das erschließt sich mir nicht ganz.

    Und sonst bin ich glaub langsam aus dieser Diskussion raus.

    Ja ich ecke beim Tierschutzgesetz an, dessen bin ich mir bewusst.

    Meine Hunde haben auch mal längere Wartezeiten im Auto zum Beispiel. Könnte man mir sicher auch mal ans Bein pissen, wenn man will.

    So ists auch mit der Box, wenn sie da mal länger rein müssen (und ja, das kommt auch jetzt ab und an vor zum Beispiel in Hotelzimmern).

    Ich bin mir dessen sehr genau bewusst, genau wie ich mir bewusst bin, dass ich nicht zu schnell fahren darf (was ich trotzdem ab und an mal mach, bzw. hier mit Sicherheit 99% der Leute schon gemacht haben). Ich habe auch schonmal einen Handwerker was bei mir privat machen lassen und ihm etwas Geld bezahlt. Ich habe bei der Steuererklärung bissl getrickst, um etwas rauszuholen.

    So oft kommt man mit dem Gesetz halt mal in Konflikt und nimmt es in Kauf.

    Und genauso nehme ich es in Kauf, dass ich mit diesem Tierschutzgesetz in Konflikt gerate.

    Ich selbst kenne meine Hunde und schade damit niemanden.

    Ich trage halt das Risiko, wenn mich jemand anschwärzen will.

    Aber ich möchte mich einfach ungern abstempeln lassen, dass ich meinen Hunden einen Schaden zufüge, sie in irgendeiner Weise nicht so gut behandle oder ähnliches. Dies ist nämlich definitiv nicht der Fall.

    Soderle, gestern waren wir wieder laufen.

    Nach dem Frust vom letzten Mal gings schon ein bisschen besser.

    Denke jetzt kann ich wieder einsteigen ins Training.

    Ich bin gespannt, wann ich meine alte Form wieder habe ...

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    Nach ein paar Trainingsstunden und nem Workshop kann ich etwas mehr berichten.

    Ich bin mega zufrieden mit meinem Training und den bisherigen Ergebnissen.

    Ja, beim Hundeflo lernt man viel über Gehorsam und ja, der wird nicht nur mit Leckerlies eingefordert.

    Aber man hat ein super Verhältnis, zwischen Motivation und Zwängen (welch böses Wort), dass es der Hund tatsächlich auch sehr schnell versteht.

    Fazit: meine Hunde ziehen garnimmer an der Leine, meine Hunde jagen nicht mehr, ich kann meine Hunde im offenen Kofferraum im Training (Schutzdienst) ablegen, sie hören einfach in allen Situationen deutlich besser.

    Bin so zufrieden und freu mich immer richtig auf weitere Stunden.

    Habe jetzt im Training halt meinen Trainer, kenne noch 3 weitere Hunbdeflo Trainer und habe jetzt den Flo selbst kennen gelernt.

    Der hat halt einfach mal ne ganz andere Hausnummer an Erfahrung, als in Deutschland ein Rütter zum Beispiel (und die beiden kann man von der reichweiter her ja schon bald vergleichen). Der hat halt mit unendlich vielen Diensthunden beim Militär über Jagdhunde und und und ausgebildet, also auch die schweren Kaliber. Das merkt man ihm deutlich an. All das bringt er auch mit einem so guten Humor rüber und macht alles bildhaft verständlich, dass ich da gut was für mich mitnehmen kann.

    Für mich und meine Hunde ist das Training perfekt.

    Wir haben die Jagdsituation ganz realistisch im Wald mit einem Hasendummy an so einer Zugmaschine für Windhunderennen nachgestellt.

    Dann kannst du ganz punktgenau eine Grenze setzen (ja, mit einer "bösen" Korrektur, aber nicht über Schmerzreize oder so) und das war wohl für die Hunde so deutlich und dann halt durchs coaching zum genau richtigen Zeitpunkt ... und nun jagen sie nimmer

    Timing ist da wahrscheinlich DAS Zauberwort, oder? Also bei ner Sekunde zu spät könnt ich meinen erschlagen, dass würd der nicht wahrnehmen...

    Ja, Timing ist genau der Punkt.

    Ein bissl zu spät, der Hund ist voll im Jagdmodus, voller Adrenalin (oder was auch immer für ein Hormoncocktail)

    Des macht stumpf gegen jede Einwirkung und kein Hund lernt unter solchen Einflüssen noch irgendwas.

    Wir haben ganz ganz exakt beschrieben bekommen, wann die Einwirkung kommen sollte.

    Außerdem war man über Funk mit dem Trainer verbunden. Beim Training selbst war man schließlich allein mit Hund unterwegs, um den Alltag so gut wie möglich zu simulieren. Über Funk wurde man dann gecoached.

    Das ganze darf man aber eben nur 3 Mal oder so machen, weil der Hund dann durchschaut, dass es hier eine Attrappe ist.

    Aber hat echt super funktioniert.

    Wir waren 10 Mensch Hund Teams.

    2 davon mit 2 Hunden, sonst immer 1 Hund + die Hundehalter.

    4 Teams konnten ohne Leine durch den Wald und die Hunde haben garnicht mehr ausgelöst (so wie meine).

    1 Team konnte ohne Leine, aber der Hund brauchte dann ein Kommando und hat zumindest noch Interesse gezeigt

    1 Team konnte an der Schleppleine gehen und der Hund hatte nicht mehr ausgelöst

    Der Rest konnte an der Schleppleine gehen, die haben auch noch ausgelöst, waren aber deutlich länger ansprechbar und haben stark gezögert, ob sie jagen gehen sollen, oder nicht.

    Somit ist für alle eine deutliche Verbesserung eingetreten, wo man dann daheim weiter üben kann.

    Ein sauber gearbeiteter Diensthund kann durchaus auch im Sport auf Prüfungen geführt werden.

    Jetzt vielleicht nicht der SEK Zugriffshund, aber ich sag mal der stinknormale Schutzhund kann das schon leisten.

    Gibt einige, die da auch schon zu Dienstzeiten beides machen.

    Außerdem: Diensthund sein ist jetzt nicht gerade so romantisch, wie es hier dargestellt wird. Ja, ich nehme ihm vielleicht bissl Fun, wenn er auf Einsätze nimmer darf. Aber vielleicht nehme ich ihm auch viel Risiko ab, in nem Einsatz schwer verletzt zu werden (und die Chance ist nunmal unheimlich größer im Diensthundebereich). Also ich glaube jeder Diensthund kann in seiner Rente, egal wie früh die eintritt, ein schönes Rentnerleben genießen.

    BieBoss wenn du jetzt nicht mehr in der Staffel trainieren könntest aus welchen Gründen auch immer und eine Parallelführung durch einen anderen Kollegen ist nicht möglich. Würdest du deinem Hund lieber eine Ersatzbeschäftigung suchen, oder würdest ihn abgeben?

    Ein DHF liebt seinen Hund, das ist sein Partner und war seine Lebensversicherung. Warum soll der seinen Hund dann abgeben, wenn er in rente geht. Dann doch lieber den Hund diensttauglich schreiben.

    Also am Workshop haben alle beteiligten Hunde reagiert auf den "flüchtenden Hasen".

    Der Workshop war aber nur dafür gedacht, Hunden, die auf Bewegungsreize reagieren und dann hinterherjagen, das jagen abzugewöhnen.

    Um aufstöbern oder so gings nicht.

    Wobei ich bei meinen sagen kann, wenn die nur Wild riechen, oder es rascheln hören, kommen sie auch eher zu mir, als dass sie dort hin gehen würden.

    Der Hasendummy war übrigens ein Fell. Vielleicht wars auch ein Fuchsdummy, keine Ahnung. Irgendein Tierfell, wo die Hunde schon auch geschnuppert haben.

    Ich bin im Training beim Hundeflo. Der hat aber hier nicht den besten Ruf :winking_face:

    Meine Hündinnen verstehen sich in den Läufigkeiten manchmal nicht so gut. Es war auch mal zeitweise echt schwierig.

    Dann musst du dafür eine Lösung finden, aber eben die Hunde nicht in eine kleine Box sperren. Das ist ganz einfach geltendes Gesetz.

    Hunde trennen ist nunmal die einzige Lösung, die dann für alle einen ruhigen Schlaf garntiert.

    Und sorry, aber einen komplett allein lassen finde ich dann schlimmer. Und Abgabe ist wegen sowas nun wirklich keine Option.