Wie die meisten hier wird man wohl mehrgleisig fahren... also einen Abbruch für den Fall, dass der Hund was aufnimmt.
Dann das Anzeigeverhalten (haben wir mit einem Gittergestellt - so ner Art Tortenglocke gegen Fliegen und Bienen) baue ich gerade auf. Klappt drinnen prima, draußen üben wir noch - in gestellter Situation funktioniert es, ist Nouska nicht im Training, nimmt sie in die Schnute, was sie haben will - dann folgt der Abbruch und je nachdem, wie schnell sie ausgespuckt hat, gibts auch nen feinen Keks. Oder manchmal auch nen Tannenzapfen zum Spielen. Oder auch mal nix.
Als letztes gibt es bei uns noch ein "Köder"-Signal. Wenn ich also etwas sehe, von dem ich ziemlich sicher weiß, dass der Hund es essen möchte (momentan pflück sie sich gern Brombeeren...). Auf "Köder" soll sie Blickkontakt suchen und zu mir kommen. Bei mir gibts was Feines und dann bekommt sie (da wir noch im Training sind) immer den Köder.
Irgendwann schleicht man dann aus und gibt mal den Köder (oder das, was der Hund von sich aus anzeigt) und manchmal nicht. Auch die Belohnung für Anzeigeverhalten oder Reaktion auf's Ködersignal variiert dann immer mehr. Man MUSS also nicht jedes Mal was Tolleres dabei haben, als der Hund fressen wollen würde. Gegen Katzenkot oder nen Döner hätte ich auch nichts in Petto, was NOCH besser wäre
. Da setzt man dann einfach auf das gewohnte Training und die gute Erziehung des Hundes ![]()
bei sich überleben lassen, ist nicht gesagt, dass der Hund Dauergast beim Tierarzt wird.