Beiträge von Cassiopeia88

    Nach Wochen (gefühlt Monaten) haben Nouska und ich uns endlich mal wieder mit ihrer Hundefreundin (Viszla) treffen können. Das gan ein großes Hallo am Gartenzaun, danach sind beide Damen in den Kofferraum gehüpft (getrennt durch ein Gitter) und es war sofort Ruhe im Karton. Die Fahrt verlief wunderbar und im Auslaufgebiet angekommen wurde erstmal ausgiebig getobt und - nach Nouskas Läufigkeit - erstmal wieder der Status zueinander ausgewürfelt, glaub ich.

    Natürlich hatte ich den Moment verpasst, an dem es zu kippen drohte (ich war wohl aus der Übung), Viszla bekam einen Rennflash und Nouska hetzte frustbellend hinterher. Für die Situation habe ich noch keinen zuverlässig wirksamen Abbruch gefunden, das scheint tagesformabhängig zu sein, ob ich Nouska da erreiche oder nicht.

    Nach dem Einfangen hatte Nouska sich also mal 300m Leinenknast verdient, aber danach lief es ruhiger und beide Hunde waren gut lenkbar und abrufbar, trotzdem sie sich die ganze Zeit immer wieder angespielt haben.

    Wenn da mehr Routine rein kommt, kommen sie auch schneller zur Ruhe ist da meine Erfahrung.

    Und ich merke wirklich, dass jede Läufigkeit noch mal ein Entwicklungsschub ist. Nouska hat ihre zweite nun echt gut gemacht, keine Ängstlichkeit wie beim ersten Mal, keine übermäßige Anhänglichkeit. Ihr Außenfokus ist auch kleiner geworden, auch wenn es immer noch spannend ist, wenn es im Gebüsch raschelt und so. Aber Jagdansätze lassen sich gut abbrechen.

    Nach wie vor ist sie sehr interessiert an anderen Hunden und denen gegenüber auch total freundlich. Bekannte Hunde dürfen nun auch immer mal begrüßt werden, danach kommt sie dann auch fröhlich mit mir mit. Einzig, wenn die Hundepartner nicht so sauber im Umgang sind haben wir Probleme. Wenn Nouska sich bedrängt fühlt, kippt sie ins Fiddeln und wird immer hektischer. Dass ihr helfen könnte, wenn sie bei mir ist und still hält, damit ich den anderen managen kann, hat sie noch nicht verstanden. Und selbst wenn sie bei mir ist und ich den anderen Hund übernehme, fängt sie wieder an schön Wetter zu machen, weil sie den KOnflikt nicht aushalten kann (vermutlich total vermenschlicht?).

    Mir unklar, wie ich das üben kann. Any ideas?

    Happy Freitag euch allen!

    Kann auch schlicht sein, dass das Problem tatsächlich der Stress durch das Kamerateam für alle beteiligten Zwei- und Vierbeiner war.

    Sicher! Du hast schon recht, was am Ende wirklich passiert ist, weiß man nicht. Aber den starken Kontrast zwischen dem, was die Züchterin im Auto sagte und was dann passierte, als die Tür vom Gehege geöffnet wurde, fand ich schon heftig.

    Mir hat nicht gefallen, wie die Hündin beschwichtigendes Verhalten zeigte, am Halsband ganz festgehalten wurde und keine Chance zum Ausweichen hatte. Das tat mir schon echt sehr Leid.

    In anderen Situationen würde man da sicher auch vom Vertrauensbruch zum Halter sprechen.

    Ich verstehe nicht, wieso man da gleich so verurteilend und beleidigend werden muss.

    Ich weiß nicht, ob meine Aussage als Beleidigung eingestuft werden kann. Das ist das, was ich gesehen habe. Da wurde ein weibliches Wesen zur sexuellen Interaktion gezwungen. Sie hatte keinerlei Chance in diesem Moment, erstmal zu sagen: so nicht, Freundchen, wenn dnan gehts hier nach meinen Regeln und sie hat keinerlei Support von den anwesenden Menschen erfahren.

    Ich finde das schlimm und auch wenn es genau dort noch nicht zum eigentlichen Deckakt gekommen ist, so ist gut sichtbar, wie vollkommen über die Hündin hinweggegangen wurde.

    Klar kann man jetzt das systematische Besamen in der Massentierhaltung anbringen und das noch schlimmer finden, aber darum geht es mir hier nicht. Da wird die Hündin als Familienmitglied beschrieben und gehätschelt und umsorgt und dann wird sie fixiert, während ein Rüde sie sexuell bedrängt. Das ist in meinen Augen nicht OK.

    Vergewaltigung findet in meinen Augen auch bereits deutlich vor Eindringen eines Körperteils statt.

    Entschuldigt, ich bin nun still.

    wie bei der Doggenfolge, als sie zur Vergewaltigung die Kamera weggeschickt haben

    Findest du solche Unterstellungen wirklich angebracht?

    Entschuldigung, ich habe mich wohl unglücklich ausgedrückt. Vielleicht hätte ich ganz klar dazu schreiben sollen, dass es sich um eine Meinungsäußerung meinerseits handelt.

    Aber dass die Hündin zum Deckakt gezwungen wurde - zumindest in dem sichtbaren Part der Folge - steht doch außer Frage oder?

    Klar wurde da der Akt noch nicht vollzogen und es kann durchaus sein, dass sich alles noch zum Guten gewendet hat. Aber das, was man sehen konnte war schon recht eindeutig Zwang zur sexuellen Interaktion.

    Bei FB hat die Tochter der Leonbergermenschen geschrieben daß man nicht alles glauben soll was man im Fernsehen sieht.

    Aber warum lässt man sich absichtlich unfähig/seine Hunde unerzogen darstellen, wenn es gar nicht so ist? Ein bisschen seltsam finde ich das ganze schon... Klar, teils ist es der Schnitt, teils (nach)gestellte Szenen - aber es gibt Sätze, die die Halter sagen, die das gezeigte untermauern oder sogar noch stärker dramatisieren :ka:

    ich glaube nicht, dass die sich das, was dann am Ende fertig geschnitten ist, ansehen und sagen dürfen: Nö, so bitte nicht.

    Die haben vor dem Dreh was zu unterschreiben, ggf. gibt es Vereinbarungen, was nicht mit drin sein darf am Ende oder wann die Kamera weggkommt (wie bei der Doggenfolge, als sie zur Vergewaltigung die Kamera weggeschickt haben), Aber was gedreht ist, ist gedreht und was am Ende wie geschnitten wird, liegt nicht mehr in der Hand der gefilmten Leute.

    Ben_auch_mal_hier ich glaube nicht, dass ich dich falsch verstehe. Ich finde deine Herangehensweise gut und nachvollziehbar, glaube aber nicht, dass es öfter als ein von zehn Malen zutrifft. Was traurig ist.

    Mir ist jedenfalls nur selten jemand begegnet, der so handelt wie du und bei dem trotz einer Kontaktaufnahme zu mir klar ist, dass derjenige mir nicht auf die Pelle rückt. Ich glaube, ich kenne zwei Frauen hier mit Hund in meinem Dunstkreis, mit denen das mal so gelaufen ist und immer noch läuft.

    Ich hab dir nur sagen wollen, dass ich verstehe, dass die Dobi-Halterin (zumindest mit dem, was im ersten Beitrag zu lesen war - jetzt stellt die sich ja schon etwas anders dar wieder) auf dich und deine Nachfrage so doof reagiert hat. Weil sie es vermutlich nicht kennt, dass jemand wirklich reflektiert ist und selber lernen will.

    Es ist also nicht immer böse gemeint, wenn jemand nachfragt.

    Es geht glaube ich auch gar nicht darum, ob es böse gemeint ist, sondern dass die Intention dahinter eben meistens (nicht immer) ist "Ah, wenn es ne Hündin ist, kann ich meinen Rüden ja hinrennen lassen"/"Ah, wenn es ne Hündin ist, kann ich ja super nahe vorbei gehen" oder ähnliches, ohne in Betracht zu ziehen, ob der andere Hund das geschlechtsunabhängig vielleicht nicht will.

    Mich hat es zu Tode genervt, als mein Rüde ein pinkes Geschirr hatte und alle ihre blöden Hunde einfach haben hinlaufen oder an der Leine "Hallo sagen" lassen, weil sie dachten, es wäre ne Hündin. Als ob eine Hündin automatisch bedeuten würde, dass man das toll findet.

    Nicht dass ich Dir das jetzt unterstellen will, aber deshalb ist die Frage meistens nicht so beliebt.

    DAS! Danke, Fliegevogel!

    In dem Moment, als der Typ mich fragte, war es vollkommen egal, ob es sich hier um ne läufige Hündin oder nen kastraten handelt. Der andere Hund hing ihr einfach nur am Hintern und ich hatte Mühe, Ruhe und Kontrolle zu behalten. Nouska ist halt nett und will alles gern mit Spielaufforderungen lösen, das bringt dann aber eine gewisse Dynamik. Keine Ahnung, wie ich das gelöst bekomme oder ob sich das von allein gibt. Ich will sie in dem Stress, den ich bei ihr sehe jedenfalls nicht zusätzlich unter Druck setzen und irgendwelchen Gehorsam einfordern, auch wenn ich ihr dann vermutlich besser helfen könnte.

    Egal.

    Wenn mich jemand in einer nicht sowieso schon aufgeladenen Situation fragt, welches Hundegschlecht oder was auch immer hier vorliegt, hab ich damit auch gar kein Problem. Aber wenn es eh schon ätzig ist und ich das Gefühl habe, die Halter suchen nur nach einer Entschuldigung (dafür, dass ihr Fiffi nicht gehört hat nämlich), dann bin ich auch mal maulfaul. War jetzt auch keine strategische Entscheidung von mir sondern einfach der letzten Situation mit den älteren Leuten geschuldet, die mich dann beschimpft hatten und da wollte ich diesmal keine Angriffsfläche bieten. Aber wie ich es mache: es ist verkehrt.

    Nach meinen Erlebnissen kann ich die Dobermannhalterin aus deinem Beispiel, Ben_auch_mal_hier , auch nachvollziehen. Denn die meisten wollen nciht einfach nur für sich und das weitere Training fragen, sondern auf die Beantwortung der Frage kommen dann gern Vorwürfe. Das braucht man echt nicht, vor allem, wenn die Situation für einen selber auch angespannt genug ist.

    Gestern hatte ich jedenfalls einen schönen Spaziergang mit Nouska im Park. Andere Hunde(halter) konnten wir weiträumig umlaufen und hatten viel Spaß miteinander.

    Zwei Mal setzte sie zum Amseljagen an, das konnte ich mit einem freundlichen Abbruch gut abfangen.

    Für ein Foto hat es auch noch gereicht :-)

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    Die zweite Läufigkeit neigt sich jetzt langsam dem Ende entgegen. Die Orientierung nach außen und der Jagdtrieb bei Frau Hund sind wieder etwas abgeflaut.

    Heute war ich mit ihr und den drei Kids im Park, da hat sie toll mit den Kindern getobt und alle hatten Spaß.

    Gab zwischendurch natürlich wieder zwei Tutnixe, die zu uns durchgestartet sind.

    Einmal ein Pudelirgendwas von einem telefonierenden Mann, der sich zwar schnell bewegte, als er merkte, sein Hund ließ sich nicht abrufen, mich dann aber mit hässlichen Schimpfwörtern betitelte, als ich ihm auf seine Frage "ist das ne Hündin? Ist die läufig?" einfach nicht antwortete. Ich hab keine Lust, mich mit mir unsympathischen Menschen zu beschäftigen und als ich das letzte Mal in diesem Park wahrheitsgemäß auf diese Frage antwortete, wurde ich auch übel beschimpft, warum ich mit meiner läufigen Hündin hierher gehe. Naja, weil hier eigentlich Leinenzwang herrscht...aber das will ja keiner hören.

    Also durfte ich mir sowas wie "vollkommen verblödet" und "bescheuert" und heftigere Dinge von einem Mann anhören, der im wahren Leben bestimmt ein ganz korrekter ist. Dass ich da drei Kinder von 3-10 dabei hatte, spielte für seine Manieren jedenfalls keine Rolle.

    Man, sind andere Leute anstrengend.