Zitat
Siehst Du... ich finde so etwas absolut unnatürlich.
Sicherlich gibt es Scheinschwangerschaften bei Hündinnen, die jenseits von Gut und Böse verlaufen und bei deren gesteigerter Wiederholung eine Kastration hilfreich sein kann, aber:
Eine Scheinschwangerschaft ist etwas vollkommen normales, jede Hündin durchlebt diese nach ihrer Läufigkeit, die eine mehr, die andere weniger. Die Frage ist nur, wie ich als Hundehalter damit umgehe, wie sehr ich mit meinem Hund "mitleide"!
Seltsamerweise kommen Arbeitshunde besser damit klar, als wohlbehütete Familienmitglieder. Viele sehen Leid und Dramen dort, wo der Hund ein normales, hundetypisches Verhalten zeigt. Oft ist es so, daß dort, wo man den Hund unmittelbar erlebt, solches "abnormes" Verhalten persönlich viel schlimmer eingeschätzt wird - der Hund damit nicht wirklich ein Problem hat.
Mal am Rande bemerkt: Viele derer, die sich um ihren ach so bedauerlichen, jammernden Rüden sorgen, ihre arme, welpenlose Hündin bedauern, denen eine Kastration doch bestimmt eine Erleichterung verschaffen würden, bekommen draussen, alltags nicht einmal mit, wenn ihr Hund gemobbt wird, wann er wirklich Hilfe benötigt und warum er an der Leine aggressiv reagiert - man sieht nur das, was man sehen will !!!
Gruß, staffy