Beiträge von staffy

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    Sind das nun Mutmaßungen oder wurde das bereits untersucht und belegt (ich meine jetzt nicht die Studie von Frau Dr. Niepel, in der sie durch die Befragung von 1000 Hundehaltern zu ihrem Fazit kam)....


    Auch Frau Niepel mutmaßt nicht, sondern beschäftigt sich seit Jahren mit diesem Thema, in Zusammenarbeit mit einigen fachlich kompetenten Menschen. Sie bezieht sich in ihren Ausführungen auf mehrere Studien von verschiedenen Wissenschaftlern, Hundetrainern, Verhaltenskundlern, ...
    Ich kann dir auch Literatur von Udo Gansloßer (z.B. Verhaltensbiologie für Hundehalter) oder noch besser: seine Seminare nahelegen.

    Lies es einfach, dann kannst du darüber urteilen ! ;)

    Gruß, staffy

    @literaturschock Eine persönliche Frage hätte ich da aber noch: Warum holst du dir eine Hündin, wenn du dann das Hündinnenspezifische wieder entfernst und ein Neutrum an der Leine hast ? Ich entscheide mich doch nicht FÜR eine Hündin, aber nur ohne: Läufigkeit, Scheinschwangerschaft, ... :???: :???: :???:

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    Siehst Du... ich finde so etwas absolut unnatürlich.


    Sicherlich gibt es Scheinschwangerschaften bei Hündinnen, die jenseits von Gut und Böse verlaufen und bei deren gesteigerter Wiederholung eine Kastration hilfreich sein kann, aber:

    Eine Scheinschwangerschaft ist etwas vollkommen normales, jede Hündin durchlebt diese nach ihrer Läufigkeit, die eine mehr, die andere weniger. Die Frage ist nur, wie ich als Hundehalter damit umgehe, wie sehr ich mit meinem Hund "mitleide"!
    Seltsamerweise kommen Arbeitshunde besser damit klar, als wohlbehütete Familienmitglieder. Viele sehen Leid und Dramen dort, wo der Hund ein normales, hundetypisches Verhalten zeigt. Oft ist es so, daß dort, wo man den Hund unmittelbar erlebt, solches "abnormes" Verhalten persönlich viel schlimmer eingeschätzt wird - der Hund damit nicht wirklich ein Problem hat.

    Mal am Rande bemerkt: Viele derer, die sich um ihren ach so bedauerlichen, jammernden Rüden sorgen, ihre arme, welpenlose Hündin bedauern, denen eine Kastration doch bestimmt eine Erleichterung verschaffen würden, bekommen draussen, alltags nicht einmal mit, wenn ihr Hund gemobbt wird, wann er wirklich Hilfe benötigt und warum er an der Leine aggressiv reagiert - man sieht nur das, was man sehen will !!!

    Gruß, staffy

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    Gibt es dazu eigentlich auch irgendwelche Belege? Würde mich wirklich interessieren, weil ich das schon so oft hier gelesen habe, aber bisher noch keinen Nachweis finden konnte.

    z.B. "Kastration beim Hund" von Gabriele Niepel

    Sehr informativ, sachlich, fachlich und nur zu empfehlen. Schade, daß sich kaum einer die Mühe macht, sich WIRKLICH fachlich kompetent zu informieren.

    Gruß, staffy

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    nun ja, aber zumindest wäre die vermehrung verhindert oder seh ich da was falsch


    Na ja, als verantwortungsbewußter Hundebesitzer sollte ich doch in der Lage sein, 2 mal im Jahr ein paar Tage genauer auf meine Hündin aufzupassen. Den Rest des Jahres dürfte sie ja wohl auch nicht streunend verbringen.
    Wenns nicht anders zu machen wäre kann man immer noch einen Hund sterilisieren lassen. Das hat keinen Einfluß auf den Organismus des Hundes.

    Vielleicht solltest du deinen Jack-Russel mal intensiver beschäftigen und geistig mehr auslasten ... dann würde er bestimmt ruhiger werden ;)

    Gruß, staffy

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    warum ist das verboten :???: das verstehe ich ja nicht


    Weil es lt. TSG nicht erlaubt ist, einfach so an Tieren rumzuschnibbeln und Körperteile zu amputieren. Das gilt für Ruten, Ohren, Hoden, Eierstöcke, ...

    Jetzt verstanden !!??

    Gruß, staffy

    Was ich nur nicht verstehe: Du fragst hier nach dem besten Zeitpunkt, verläßt dich sonst aber auf das Urteil von irgendwelchen "Fachleuten" und bist jeglicher Aufklärung gegenüber vollkommen lernresistent ...

    Zum Thema Kastration, die in Deutschland VERBOTEN ist, einen enormen Eingriff in die Psyche und Physe eines Hundes nimmt, ... kommentier ich nix mehr - man rennt da eh gegen eine Wand.

    Aber das hier :

    Zitat

    der kleine ist etwas ängslich, da wurde mir empfohlen ihn VOR der pubertät kastrieren zu lassen, damit er diesen hormonschub erst garnicht bekommt, also können ihm die hormone gar nicht fehlen, die ihn dann noch ängstlicher machen würdemn


    ist absoluter schwachsinn !! Wer auch immer dir das erzählt hat, der hat NULL Ahnung von Hunden. Das absolute Gegenteil ist der Fall und man sollte NIEMALS einen eh schon ängstlichen, unsicheren Hund kastrieren lassen. Laß dich mal von einem wirklich kompetenten Fachmann beraten, BEVOR du eine nicht rückgängig zu machende Entscheidung triffst.

    Und lies dir bitte dies hier durch https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…0c58dd7#6629210

    Gruß, staffy

    Nachtrag: Bei deinem 2 jährigen könntest du wenig Erfolg mit einer Kastration haben. Wenn er bisher soviel Erfolg damit hatte, nie konsequent eingegriffen wurde, dann ist das eher ein erlerntes Verhalten und damit nur abzuerziehen, aber nicht wegzuoperieren.

    Die Impfung mußt du ja eh machen, dann die Titerbestimmung (hat für meine ZWEI zusammen exakt 90,00 € gekostet), dann 6 Monate warten und 24 Stunden vor der Einreise entwurmen und entflohen für ca. 15 € beim TA.

    Pro Hund also gute 60 € und nach 6 Monaten kann sie dich besuchen.

    Gruß, staffy

    Wenn du in so eine Situation kommst (möglichst vermeiden, blablabla .... ;) ), dann geh hin und hol den Hund ab, kommentarlos an die Leine nehmen und weiter gehen !!
    Nix umdrehen, weglaufen, rufen ... wenn er andere belästigt, nicht hört, dann Hund einsammeln - ganz einfach !

    Gruß, staffy