Beiträge von staffy

    Hunde untereinander (menschlich ausgedrückt) trösten sich schon, auch pflegen sie verletzte gesund und kümmern sich. Daß der Zweithund zum ersten läuft, wenn dieser aufjault ist nicht ungewöhnlich, das machen viele.
    Zweifel nicht immer an dem, was du bei deinen Hunden vermutest ... du liegst meistens richtig ! ;)

    Gruß, staffy

    Hey,
    das ist die Kleine von Animal Protection, gelle !
    Mit/für die mach ich auch einiges, ein korrekter Verein und sehr nette Leute (hast du mit Silke Lehmann zu tun ?).

    Viel Spaß mit dem Goldstück, Jimmy wird bestimmt begeistert sein. Nur, wie übersteht ihr die Zeit bis zum Einzug ??? :D

    Gruß, staffy

    Für welchen Zweck denn ?
    Für Grunderziehung, Basics, etc., willst du Hundesport machen, oder Einzelstunden ?
    Platz oder draussen, wie weit würdest du fahren ???

    Gruß, staffy

    Zitat

    ... der als "Kampfhund" ausgebildest wurde, gefesselt, geknäbelt-misshandelt-oder....


    Das war mein Hund ... :roll:

    Zitat

    Zur errinnerung-Hasi stürzt auf jeden Hund zu!!!! Auch auf Tyson-und Tyson und Hasi sind ein Herz und eine Seele!!!!!!!


    Tz, so einen unverschämten, distanzlosen Hund hast du (heißt der echt Hasi ??) :D

    Aber mal im Ernst: Wenn dein Hund auf einen Fremden zuschießt, der seinen Hund hinter sich nimmt und "Hau ab" sagt, mit entsprechender Geste, bleibt dein Hund dann respektvoll stehen, oder rennt er den Fremden gnadenlos um und "stürzt" sich auf den anderen Hund ?
    Ich denke doch, das der sich beeindrucken läßt und wie ein NORMALER Hund dann Abstand hält - jegliche weiter "Fernhalteversuche" gar nicht nötig sind, oder ?

    Ich denke es ist einfach ein großer Unterschied, was für einen Hund ich habe und welche Erfahrungen ich bisher gemacht habe. Jemand, der im Berliner Grunewald spaziert, der geht bedeutend lockerer mit fremden Hunden um als jemand, der zwischen hofbeschützenden und unsozialisierten Wachhunden lebt.
    Ob ich einen coolen Großen habe, oder einen panischen Ex-Strassenhund, den ich nicht loslassen kann ... wie bei allem im Leben: (Leider) wird man erst durch Erfahrung klug (oder auch nicht) !!

    Gruß, staffy

    Es gibt doch dieses Spiel, auf Kindergeburtstagen sehr beliebt, der erste flüstert dem zweiten was ins Ohr, der dem dritten und immer weiter ... was am Ende herauskommt ist meist sehr lustig.
    Das aus meinem anfänglichen "Wenn alles andere nichts nützt, DANN würde ichs mit der Leine versuchen und erst DANN wegtreten !" mittlerweile ein "Hunde schlagen und treten" geworden ist ... gibt das keinem zu denken ??

    Sarah (und auch Gaby), schön, wenn du einen recht selbstbewußten Hund hast, der einen normal, aufdringlich, unverschämten Hund zu nehmen weiß und der sich nicht auf dich verlassen muß.
    Nu stell dir mal vor, du hast einen Hund, der eine "Kampfhundausbildung" hinter sich hat. Seine Junghundzeit hat er angekettet an einer Heizung verbracht, jeder der vorbeikam hat ihn mißhandelt ... lernen sollte er, ohne Vorwarnung sofort auf alles draufzugehen. Nun war dieser Hund leider zu unsicher und ängstlich, deshal flog er auf die Straße.
    Alles was dieser Hund konnte war aus Angst nach vorne gehen und nur in vielen kleinen Schritten hat dieser Hund gelernt, daß es nette Hunde gibt. Bei fremden erstarrt sie teils immer noch, verkrampft un geht in ein Abwehrschnappen über - von vielen Hunden als Anlaß genommen, doch mal zuzubeissen !

    Meinst du nicht, daß du mit solch einem Hund, nach jahrelangem Training anders auf fremde, ungebremst und knurrende Hunde zugehen würdest ?? Glaubst du nicht, daß du dir dieses über Jahre hart erarbeitete Vertrauen bewahren würdest, diese "Du kannst mir vertrauen, ich garantiere für deine Sicherheit !" bis "aufs Blut" verteidigen würdest ??

    Gruß, staffy

    Zitat

    Meinst du den Vergleich wirklich ernst!?


    Nichts liegt mir ferner, als einen Hund mit einem Kind zu vergleichen !! :roll:

    Ich wollte lediglich wissen, was "Ich schlage niemals einen Hund!" in so einem Fall rät ... vielleicht gibts ja noch eine Möglichkeit, die ich nicht kenne !?

    Gruß, staffy

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    Zurück zum Thema:
    Du schreibst: An der Türe erwartest Du Zurückhaltung - wehe wenn nicht!
    Wie sieht denn nun 'wehe wenn nicht' aus? Was machst Du konkret?


    Ich hab meine beiden mit im Büro, da kann ich es mir nicht erlauben, wenn die loskläffen oder Besucher abfangen. Also gilt: Hund hält sich in meinem Büro auf, hält sich aus allem raus und darf nur mit Erlaubnis begrüßen gehen.
    Rennt dennoch einer zu Türe wird er konsequent zurück auf seinen Platz geschickt. Konnte ich damals wunderbar mit meinem geduldigen Postboten üben, der hat artig an der Türe gewartet, bis ich die Hunde im Korb liegen hatte. Kompromisse gibts da nicht. Sollte sich einer vergessen, weil die Firmenkatzen wiedereinmal vorm Fenster auf und ab marschieren, dann kann auch der Griff ins Fell (meine sind ja meist nackt) kommen und Hundi wird zur Erinnerung nochmal der Begriff "Korb" und der Weg dorthin erklärt - freundlich versteht sich :D

    Zitat

    Nur mit dieser Türglockensache komme ich nicht weiter. Wahrscheinlich mache ich irgendeine Kleinigkeit total falsch, auf die mein Hund dann nicht wirklich reagieren kann.


    Ja, meist sind es die simplen Kleinigkeiten an denen man scheitert ... kennen wir alle.
    Pauschal würd ich empfehlen:
    - Hund den Begriff Korb (Decke, ...) beibringen, positiv belegt.
    - Bleib trainieren, mit steigender Ablenkung (z.B. Hund muß vor dem Spaziergang auf dem Platz bleiben, bis man angezogen ist.)
    - Hund auf diesen Platz schicken können
    - selber (soweit möglich) immer wenn man kommt und geht, ob mit oder ohne Hund klingeln !!
    - jeder, der das Haus verläßt klingelt NACH schließen der Türe (derweil du ja ganz entspannt sitzen bleibst)
    - Freunde, Nachbarn bitten zur vereinbarten Zeit mal eben zu klingeln
    - Besuch bestellen, der sich z.B. per Tel.klingeln anmeldet, den du also ohne Türklingel reinläßt
    - Helfer bestellen, die klingeln und geduldig (ohne erneut zu klingeln), bis du sie reinläßt oder bis 10 zählen und selber reinkommen

    Mit Bekannten zu trainieren hat den enormen Vorteil, daß du dir selber Zeit lassen kannst, geduldiger bist, weil ja niemand vor der Tür wartet.
    Auch würde ich dieses "Platz & Bleib" in allen möglichen Situationen üben.

    Was glaubste wie blöd dein Hund schaut, wenn es klingelt und du seelenruhig auf der Couch sitzen bleibst :D

    Gruß, staffy