Sicherlich spielen auch die ersten 16 Wochen in seinem Leben eine große Rolle, aber für mich liest sich der ganze Text, als wenn du selber nicht mit seinem Verhalten klarkommst.
Er tut dir leid, aber du ärgerst dich darüber. Egal was ihr macht, du erwartest ja förmlich einen Rückschritt. Ihr puscht euch vermutlich gegenseitig in eurer Unsicherheit hoch.
Sicher ist es nicht leicht einen ängstlichen Hund zu haben. Natürlich verflucht man die Arbeit die darin steckt und ich kann auch verstehen, daß du ab und an verzweifelst und dir einen "normalen" Hund wünschst.
Aber was dieser Hund braucht ist ein Frauchen, dem er 100% Vertrauen kann. Die in jeder Lebenslage für ihn da ist, ihm Sicherheit und Halt gibt, mit ihm an seinem Selbstbewußtsein arbeitet und jederzeit ausstrahlt: Das Leben ist schön !!
Wenn er dir vertrauen kann, sich bei dir sicher fühlt, dann kann er auch damit leben, wenn du mal lauter wirst. Aber dafür mußt du dem Hund gegenüber immer fair und berechenbar sein.
Du MUSST deine Grundeinstellung ändern, die positiven Dinge sehen, gemeinsam Dinge erarbeiten, dir UND dem Hund vertrauen ... nicht auf den nächsten SuperGAU warten.
Reiss dich zusammen
... das schafft ihr, zusammen.
Gruß, staffy